Bioenergetische Teilchenenergie als Wirtschaftsfaktor - ein Millionenmarkt

Bioenergie schafft Haltbarkeit ohne Chemie

Tirol - Es ist den meisten Menschen ein dringendes Bedürfnis, Nahrungsmittel ohne chemisches Zusätze zu konsumieren, das ist eine Tatsache. Andererseits wünschen wir uns lang haltbare Nahrungsmittel und dieser Wunsch wird von der Nahrungsmittelindustrie so gut es geht befriedigt. Der Haken an der Sache: Ohne Zucker, Salze und diverse Chemie-Cocktails ist das ein beinahe unmögliches Unterfangen. Es ist ein Teufelskreis, denn um Haltbarkeit zu erzielen wird das Maß des Lebendigen in Lebensmitteln drastisch reduziert und damit wird der Faktor Lebensenergie in der Nahrung immer weniger. Wir leben mit Brennwerten ohne Lebensenergie, wir essen dadurch immer mehr um die erforderliche Lebensenergie zu erhalten die wir aber aus den Nahrungsmitteln nicht mehr erhalten können. Robert Zach, Bioenergieforscher aus Niederndorf/Tirol betreibt seit Jahren Aufklärungsarbeit in Sachen energetisch wertvolle Ernährung. Seit 2003 hielt er über 500 Vorträge zum Thema “Die Energieversorgung des Körpers”. http://www.zarobiotec.com

“Als es noch Lebensmittel gab, waren Kinder und Erwachsene einfach schlanker”, so Zach. “Und das ist einfach zu erklären. Weniger Nahrung (Brennstoff) war erforderlich da die Nahrung energetisch qualitativ besser war. Nun sind wir alle zu dick. Die Esskultur ist zu einem ‘Großen Fressen’ verkommen. Quantitatives Verschlingen von Giften, die legal dosiert einen Menschen nur langsam töten. Wenn ihr Auto Super-Benzin braucht dann schütten sie da doch auch kein Altöl rein oder? Wenn Ihr Körper Energie braucht um zu funktionieren, warum geben sie ihm dann nur den schäbigsten Brennstoff den es gibt? Nur weil er billig ist? Was ist uns Gesundheit wert? Unser Körper braucht Super-Treibstoff in Form von Lebensenergie. Dicke Kinder, Dicke Eltern, Dicke Politiker, die dafür sorgen das Kampagnen gegen die Volksverfettung gefahren werden um die Symptome der falschen Ernährung zu kaschieren. Es geht wie immer um die Ursache und die Ursache ist Haltbarkeit. Wer Haltbarkeit will kommt um Zusatzstoffe nicht herum. Doch dieses Problem ist nicht länger unlösbar”, meint Zach.

Partikel- oder Teilchenenergie kann das. Zaro Biotec hat Produkte entwickelt, die Lebensmittel haltbar machen und das nur durch Berührung mit einem lichtenergetischen Kunststoff, einer Erfindung die alles möglich macht. Der amerikanische Wissenschaftler Dr. Gabriel Cousens beschreibt in seinem Buch “Tachyon-Energy” bereits seine Erfolge mit dieser Technologie, doch Zaro hat das systematisch weiterentwickelt und es geschafft, Kunststoffe in einem Spezialverfahren so zu verändern, dass diese nun Lichtsignale abgeben. Es reicht, elementare Basisstoffe zu behandeln oder fertige Produkte auf diesen Kunststoffen zu lagern. Die Lebensmittel bleiben lebendig und halten oft viele Wochen länger. In Versuchen ohne Kühlung konnte sogar aufgezeigt werden das bioenergetisch behandelte Früchte, Gemüse, Brot und Getränke deutlich länger frisch blieben. In einem mit Energie behandelten Kühlschrank wird Toastbrot seit neun Monaten ohne die geringste Veränderung gelagert. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Kein Schimmel, keine sonstigen Veränderungen.

“Ich stelle mir vor, dass es möglich ist, die Lebensmittel sogar beim Transport zu vitalisieren ohne auch nur eine Packung öffnen zu müssen, ich bin sicher wir können sogar so etwas realisieren - oder ein Kühlschrank in dem alles dreimal so lange frisch bleibt, wäre auch kein Problem. Wir haben im Versuch Erdbeeren ungekühlt der Oxidation übergeben und das Resultat, die Erdbeere mit Nullpunkt-Energie, sah nach 14 Tagen noch aus wie neu. Was wäre, wenn man Haltbarkeit zu dauerhaft günstigen Preisen der Nahrungsmittelindustrie anbieten könnte”, so Robert Zach begeistert.

Biologische Lebensmittel ohne Zusätze für Haltbarkeit, gesund und energetisiert sorgen für eine gesunde und vitale Gesellschaft. Statt schädlichen Zusätzen in so genannten Energydrinks enthalten diese echte Lebensenergie. Und ganz nebenbei wird der Alterungsprozess verlangsamt. Denn was bei Lebensmitteln wirkt, wirkt auch beim Menschen. Hier tut sich ein unvorstellbarer Mark für Lebensmittelhersteller, aber auch in der Gastronomie auf. Wer zuerst seinen Kunden eine ordentliche Portion Gesundheit und Energie auf den Teller zaubert, der hat auch die Nase vorn.

Informationen und Produkte zur Energetisierung findet man unter http://www.zarobiotec.com. (Ende)

Mittelmeerküche hält gesund und verlängert Leben

Mediziner: “Nicht nur Ernährung, sondern Lebensstil”

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Die als “Mittelmeerküche” bekannte Nahrungsgrundlage ist bestens dazu geeignet, Fettleibigkeit und chronische Krankheiten vorzubeugen, daneben wirkt sie sich günstig auf die Lebensdauer aus. Das berichtet der Mediziner Paolo Borrione von der Universität Rom http://w3.uniroma1.it/medint heute, Donnerstag, auf dem Kongress des Forums für evidenzbasierte Prävention http://www.eufep.com in Baden bei Wien. Der Hämatologe verglich die Forschungsliteratur der vergangenen 15 Jahre, die zu den gesundheitlichen Auswirkungen mediterraner Kost durchgeführt wurden.

Kennzeichen der Mittelmeerküche sind frisches Gemüse, Obst, Fisch, Reis, helles Brot, Olivenöl, Knoblauch und gemäßigte Zuführung von Alkohol wie etwa Rotwein. Zahlreiche Studien zeigen, dass Bewohner der Mittelmeer-Länder wie Spanien, Frankreich und Italien seltener dick sind und länger leben, zudem ist Typ-2-Diabetes weit seltener verbreitet als etwa im Norden Europas. Auch für die Vorsorge von Krebs, Demenz und Alzheimer zeigen sich positive Effekte. “Es ist zwar denkbar, dass auch genetische Faktoren mit eine Rolle spielen. Die Hauptursache der höheren Gesundheit dieser Länder ist jedoch eindeutig ihre Form der Ernährung”, so Borrione im pressetext-Interview. Die Zusammenstellung dieser Kost habe sich über lange Zeit entwickelt und sei durch die niedrigeren Einkommen im Mittelmeerraum geprägt, weshalb man stets auf selbsterzeugte Produkte gesetzt habe.

Eine Umstellung der Ernährung auf die mediterrane Kost komme allen Altersgruppen zugute, wobei die Auswirkungen durchaus verschieden seien. “Bei Kindern und Jugendlichen beugt sie Fettleibigkeit und das metabolische Syndrom vor, bei Alten senkt es die Sterblichkeit und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen”, erklärt Borrione. Gesund sei die Mittelmeerkost aus mehreren Gründen. “Unter anderem beinhaltet sie viele Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe und Antioxidanten, die in Summe die Gesundheit stärken und chronische Krankheiten vorbeugen.” Die aufgenommene Energie bleibe gleich, da sich die Gesamtmenge an den Fetten nicht ändere. “Doch statt gesättigten nimmt man vor allem ungesättigte Fettsäuren zu sich. Diese ‘guten’ Energieträger, die der Körper vollständig umsetzen kann, sind mit Treibstoff vergleichbar, den ein Auto vollständig verbrennen kann, ohne dass Rückstände im Tank zurückbleiben.”

Man greife zu kurz, wenn man Mittelmeerküche nur als Zusammensetzung der Nahrung sehe, betont Borrione. “Es handelt sich dabei um eine Lebensweise. Man achtet auf regionale und saisontypische Produkte, ersetzt Chips durch kleine Essenshappen zwischendurch und Süßigkeiten durch Obst.” Auch die Form der Nahrungsaufnahme spiele eine Rolle. “Wir vergessen immer mehr, dass eine Mahlzeit auch eine Sozialform besitzt. Wer mit anderen gemeinsam isst, lässt sich mehr Zeit und genießt das Essen weit mehr. Im Gegensatz zum stets einheitlichem Fast Food kann man zudem wählen, was und wie viel man isst”, so der Ernährungsspezialist. Damit ein Land aus Präventionsgründen die mediterrane Kost erfolgreich zum Standard machen könne, sei ein kompletter Kulturwandel nötig. “Wir müssen wieder mehr darüber nachdenken, was wir zu uns nehmen”, so der italienische Wissenschaftler.

Chrysler zahlt Anwälten 12,7 Mio. Dollar

Stundensatz von bis zu 900 Dollar - Kostenlawine auch bei GM erwartet

Der bereits seit Ende April insolvente US-Autobauer Chrysler http://www.chrysler.com hat der international agierenden Anwaltskanzlei Jones Day http://www.jonesday.com allein für den Monat Mai 12,7 Mio. Dollar gezahlt. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf bekannt gewordene Gerichtsunterlagen schreibt, ergeben sich die horrenden Anwaltskosten aus der komplexen Abwicklung des eingeleiteten Insolvenzverfahrens. Ersten Informationen nach sollen zu diesem Zweck für den schwer angeschlagenen Autohersteller insgesamt 265 Juristen mit einer zusammengerechneten Arbeitszeit von 27.209 Stunden tätig gewesen sein.

Für die Restrukturierung des Unternehmens greifen die Detroiter tief in die Tasche. Errechnet wurde, dass der Stundensatz der Anwälte im Durchschnitt 476,96 Dollar betrug. “Dass solche hohen Summen für die juristische Abwicklung eines Mammutverfahrens ausgegeben werden, ist nicht ungewöhnlich. Die Stundensätze belaufen sich in Deutschland in der Regel zwischen 180 bis 500 Euro. Das soll aber nicht heißen, dass es nicht noch höher gehen kann”, so Marco Cabras von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz gegenüber pressetext. Mit der Einschätzung liegt der Experte nicht falsch. Schließlich erhielt die hauptverantwortliche Partnerin Corinne Ball 900 Dollar je Stunde.

Gegen diese fürstlich entlohnten Spitzenkräfte wirken die Kosten für Fotokopien mit 52.628 Dollar dagegen vergleichsweise gering. Laut Cabras sollte die Komplexität des Verfahrens im Kontext der Allianz mit dem italienischen Automobilkonzern Fiat http://www.fiat.com nicht unterschätzt werden. Insider gehen sogar davon aus, dass das Insolvenzverfahren Chryslers wie auch bei General Motors noch teurere Anwaltskosten mit sich bringen wird. Doch längst nicht nur Chrysler hadert mit drastischen Kosteneinsparungen bei der Restrukturierung. Auch Ford will wie auch die Konkurrenten General Motors und Chrysler die Zahl seiner Zulieferer im solidnews-Interview drastisch herunterschrauben.

Ford plant, sich von knapp der Hälfte seiner bisherigen Partner zu trennen und will zum Ende des Jahres 850 Autoteile-Hersteller auswählen, die wichtig für die Zukunft des Unternehmens seien, ließ Ford-Vize-Präsident Tony Brown erst gestern, Mittwoch, verlauten. 2008 arbeitete Ford noch mit 1.683 Zulieferern zusammen. Experten sehen Ford in den Einsparbemühungen und Chrysler in dessen Insolvenzabwicklung als Zeichen dafür, worauf man sich kostenseitig bei General Motors einstellen kann. “GM ist viel größer als Chrysler und hat das Vielfache an Gläubigern, die man handhaben muss. Die Rechnung wird noch viel höher ausfallen”, lässt sich Doug Bernstein von der Bankruptcy and Creditors’ Rights Practice zitieren.

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Neue Stellenangebote für Medien- und Kommunikationsprofis

Gesucht: Redaktoren, PR-, Marketing-, Kommunikations- und Verlagsspezialisten

Die aktuellen Jobangebote aus dem Medienumfeld präsentiert das spezialisierte Stellenportal medienjobs.ch auf pressetext.schweiz. Der seit 2001 führende Schweizer Online-Stellenmarkt der Druck-, Medien- und Kommunikationsbranche richtet sich an Fach- und Führungskräfte sowie Arbeitgeber aus der gesamten Kommunikationsbranche. Mehr Informationen zu den Stellenangeboten sowie über vielfältige Weiterbildungsangebote finden Interessenten auf http://www.mediaforum.ch/cgi/go.pl/http://www.medienjobs.ch.

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Detailinformationen zu diesen aktuellsten Jobangeboten finden Sie unter: http://www.mediaforum.ch/cgi/go.pl/ Geschrieben in Medien, Allgemein | Keine Kommentare »

USA: Solare Dachziegel ab November erhältlich

Spezialmodule bringen Vielzahl architektonischer Möglichkeiten

SRS-Energy http://www.srsenergy.com setzt auf Ästhetik, um weitere Kunden von den Vorteilen von Solarenergie zu überzeugen. So hat das US-Unternehmen in Zusammenarbeit mit einem Ziegelfabrikanten erstmals einen “solaren Dachziegel” entwickelt. Dachteile sollen mit diesen Photovoltaikmodulen in Ziegelform je nach Lichteinfall individuell gedeckt werden können. Das Produkt wird in den USA schon ab November 2009 erhältlich sein. Im Jahr darauf beabsichtigt SRS, seine neueste Errungenschaft auch auf europäische Märkte zu bringen. Intelligent zur Anwendung gebrachte Dünnschichttechnologie verspricht dabei sowohl verbesserte Wirkungsgrade als auch eine besondere Langlebigkeit der Solarzellen. Diese für gebäudeintegrierte Anwendungen gefertigten PV-Module könnten künftig zu einem zentralen Bestandteil in Architektur und Bauwesen werden.

“Unsere PV-Module konvertieren aufgrund der Triple-Junction-Technologie von Uni Solar ein breiteres Spektrum von Licht in Elektrizität als herkömmliche Solarmodule”, sagt Abby Nessa Feinstein, Marketingdirektor von SRS Energy. Im Normalfall weisen die aus Kostengründen meist aus amorphem Silizium gefertigten Dünnschichtzellen im Vergleich mit herkömmlichen Solarmodulen aus mono- oder polykristallinem Silizium deutlich geringere Wirkungsgrade auf. Dieses Manko kann nur durch entsprechende Kombination geeigneter Schichtmaterialien wettgemacht werden. Die bei Mehrschichttechnologien dadurch deutlich steigenden Produktionskosten müssen jedoch im Auge behalten werden

“Flexibel bedeutet zwar nicht, dass Solarzellen in jegliche Form gebracht werden können. In Kooperation mit Automobilherstellern konnten im Rahmen von Testszenarien jedoch schon viele Formen erzeugt werden”, gibt ein Experte gegenüber pressetext zu bedenken. Solche Produkte eigneten sich insbesondere bei Dachflächen, bei denen niedrige Dachlasten zur Verfügung stehen. Die dabei zum Einsatz kommenden Triple-Junction-Dünnschicht-Siliziumsolarzellen absorbierten die blauen, grünen und roten Spektralanteile des Sonnenlichts in unterschiedlichen Schichten. Dies würde einen höheren Wirkungsgrad bei geringer Sonneneinstrahlung und diffusem Licht und somit einen 20-prozentigen Mehrertrag pro erworbenem Watt ermöglichen, wenn auch im Vergleich mit herkömmlichen PV-Modulen mehr Fläche benötigt werde.

Laut Angaben von SRS sei bei den neuartigen Solarziegeln mit einem Wirkungsgrad zwischen acht und zehn Prozent zu rechnen. Der Hersteller garantiert dabei eine Nennleistung von 68 Wattpeak bei einer 80-prozentigen Kapazitätsauslastung über 20 Jahre. Eine Freilaufdiode pro Solarzelle verhindert dabei etwaige Leistungsausfälle durch Überschattungen. Alternative Anbieter wie Global Solar http://www.globalsolar.com, die andere Halbleitermaterialien wie Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen im Rahmen der CIGS-Dünnschichttechnologie zum Einsatz bringen, erwarten sogar eine baldige Steigerung der erzielbaren Wirkungsgrade auf rund 14 Prozent.

USA: Solare Dachziegel ab November erhältlich

Spezialmodule bringen Vielzahl architektonischer Möglichkeiten

SRS-Energy http://www.srsenergy.com setzt auf Ästhetik, um weitere Kunden von den Vorteilen von Solarenergie zu überzeugen. So hat das US-Unternehmen in Zusammenarbeit mit einem Ziegelfabrikanten erstmals einen “solaren Dachziegel” entwickelt. Dachteile sollen mit diesen Photovoltaikmodulen in Ziegelform je nach Lichteinfall individuell gedeckt werden können. Das Produkt wird in den USA schon ab November 2009 erhältlich sein. Im Jahr darauf beabsichtigt SRS, seine neueste Errungenschaft auch auf europäische Märkte zu bringen. Intelligent zur Anwendung gebrachte Dünnschichttechnologie verspricht dabei sowohl verbesserte Wirkungsgrade als auch eine besondere Langlebigkeit der Solarzellen. Diese für gebäudeintegrierte Anwendungen gefertigten PV-Module könnten künftig zu einem zentralen Bestandteil in Architektur und Bauwesen werden.

“Unsere PV-Module konvertieren aufgrund der Triple-Junction-Technologie von Uni Solar http://www.uni-solar.com ein breiteres Spektrum von Licht in Elektrizität als herkömmliche Solarmodule”, sagt Abby Nessa Feinstein, Marketingdirektor von SRS Energy. Im Normalfall weisen die aus Kostengründen meist aus amorphem Silizium gefertigten Dünnschichtzellen im Vergleich mit herkömmlichen Solarmodulen aus mono- oder polykristallinem Silizium deutlich geringere Wirkungsgrade auf. Dieses Manko kann nur durch entsprechende Kombination geeigneter Schichtmaterialien wettgemacht werden. Die bei Mehrschichttechnologien dadurch deutlich steigenden Produktionskosten müssen jedoch im Auge behalten werden.

“Flexibel bedeutet zwar nicht, dass Solarzellen in jegliche Form gebracht werden können. In Kooperation mit Automobilherstellern konnten im Rahmen von Testszenarien jedoch schon viele Formen erzeugt werden”, gibt ein Experte gegenüber pressetext zu bedenken. Solche Produkte eigneten sich insbesondere bei Dachflächen, bei denen niedrige Dachlasten zur Verfügung stehen. Die dabei zum Einsatz kommenden Triple-Junction-Dünnschicht-Siliziumsolarzellen absorbierten die blauen, grünen und roten Spektralanteile des Sonnenlichts in unterschiedlichen Schichten. Dies würde einen höheren Wirkungsgrad bei geringer Sonneneinstrahlung und diffusem Licht und somit einen 20-prozentigen Mehrertrag pro erworbenem Watt ermöglichen, wenn auch im Vergleich mit herkömmlichen PV-Modulen mehr Fläche benötigt werde.

Laut Angaben von SRS sei bei den neuartigen Solarziegeln mit einem Wirkungsgrad zwischen acht und zehn Prozent zu rechnen. Der Hersteller garantiert dabei eine Nennleistung von 68 Wattpeak bei einer 80-prozentigen Kapazitätsauslastung über 20 Jahre. Eine Freilaufdiode pro Solarzelle verhindert dabei etwaige Leistungsausfälle durch Überschattungen. Alternative Anbieter wie Global Solar http://www.globalsolar.com, die andere Halbleitermaterialien wie Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen im Rahmen der CIGS-Dünnschichttechnologie zum Einsatz bringen, erwarten sogar eine baldige Steigerung der erzielbaren Wirkungsgrade auf rund 14 Prozent.

Deutsche Wasserskimeisterschaft am Hödenauer See, Kiefersfelden

40 Jahre Wasserskilift und ‚Fun’ ohne Ende vom 10.- 12. Juli 2009

Kiefersfelden, vor 40 Jahren startete am Hödenauer See bei Kiefersfelden, vor den Toren Tirols ein gewagtes Vorhaben: Die Eröffnung einer Wasserskianlage. Mit dem „Wasserski-Schlepplift” war man damals 1969 schon „up-to-date” was den Umweltschutz betraf, denn es ging ab dem ersten Tag ohne Motorbootabgase, ohne Motorenlärm und den damit zusammenhängenden CO2- Ausstoß. Die Erfindung des Münchner Ingenieurs Bruno Rixen machte es möglich Wasserskiläufer fast völlig geräuschlos, an einem Umlaufseil, angetrieben durch einen Elektromotor, über das Wasser zu ziehen. Der Wasserskilift sollte und konnte es allen Wasserskibegeisterten ermöglichen, zu erschwinglichen Preisen, diesem sensationellen Sport in der beliebten Kaiser-Region nach zu gehen. Schnell wurden viele Menschen von dem „Virus” Wasserski infiziert, nach nur zwei Jahren wurde der WSC-Kiefersfelden (Wasserskiclub-Kiefersfelden-Rosenheim e.V.) gegründet, es vergingen 40 Jahre mit vielen nationalen und internationalen Wettkämpfen. Doch vor allem geht es um den riesigen Spass, denn in 40 Jahren hat sich rund um den Wassersport einiges getan, das Wakeboard kam und schnell entstand mit dem neuen „Fun-Tool” eine interessante und rasante Bewegung, die vor allem von der Jugend ausgeht.

Zum 40-jährigen Jubiläum wird nun gebührend gefeiert, mit Events und erstklassigen Wassersport auf höchstem Niveau. Vom 10.-12. Juli wird mit der Deutschen Meisterschaft und einem excellenten Rahmenprogramm dem Gast und dem Sportler einiges geboten. Am 10. Juli starten mit dem „Tag der Legenden” die Junggebliebenen und zeigen ihre fantastischen Slalomkünste. Ab 20.00 Uhr gibt die Live Band „Big Bad Wolf” richtig Gas, am Samstag ist dann Beach Party angesagt. Der Freitag und Samstag steht ganz im Zeichen des Wettkampfes zu dem sich viele nationale Teams angemeldet haben. Am Sonntag finden ab 14.00 spannende Shows auf Wasserski und Wakeboard statt, es wird einiges geboten rund um den 40-jährigen Geburtstag. Mehr Infos: www.wetsports.de und www.wakeboard-kiefersfelden.de

Kulinarisch hat der Hödenauer See eine Menge zu bieten, den in direkter Nachbarschaft befindet sich das „Ludwigs” eines der Insider-Restaurants der Region. Zum Wasserskipark gibt es da noch eine gepflegte Badewiese direkt am See. Wir sind bestens auf die Gäste vorbereitet und unser Service zaubert alle Spezialitäten schnell und frisch auf den Tisch, das macht uns zu einem Highlight direkt neben dem Wasserski-Funpark. Erstklassige Steaks, Pizza und Pasta, frische Salate wir haben für alles gesorgt um das 40-jährige Jubiläum auch zu einem Gaumen-Genuss werden zu lassen. Vor ab können Sie uns gern besuchen www.hoedenauersee.de, das Team freut sich schon jetzt und hofft auf bestes Wetter für die Deutschen Meisterschaften. (Ende)

Robert Zach,
www.zaronews.com
Hechtsee 7
6330 Kufstein

Wichtig: Vorsorge im Babyalter

Schluckimpfung gegen Rotaviren so früh wie möglich

Die U’s, die Vorsorgeuntersuchungen von Geburt an, zeigen, ob sich der Nachwuchs gesund entwickelt. Im Rahmen der U3, die in der sechsten bis zehnten Lebenswoche ansteht, können Eltern ihre Kleinen auch schon mit der ersten möglichen Impfung schützen lassen. Die Schluckimpfung gegen Brech-Durchfall sollte nämlich so früh wie möglich - am besten schon ab der sechsten Woche - erfolgen. Oft sind Rotaviren die Auslöser der belastenden Erkrankung, die besonders für Babys im Alter von drei bis 24 Monaten bedrohlich werden kann. Durch häufige Durchfallattacken und Erbrechen kann sehr rasch eine Austrocknung des Organismus drohen. Alljährlich müssen deshalb in Deutschland etwa 25.000 Kinder in einer Klinik aufgenommen werden. Dort werden dann die hohen Flüssigkeits- und Elektrolytverluste durch Infusionen ausgeglichen.

Die Wirksamkeit der Schluckimpfung wurde in unserem Nachbarland Österreich sehr eindrucksvoll nachgewiesen. Hier konnte die Zahl der Krankenhauseinweisungen halbiert werden, nachdem seit zwei Jahren 70 Prozent der Babys die empfohlene Impfung erhalten haben.

Hierzulande empfiehlt bislang nur die SIKO - Sächsische Impfkommission - diese sinnvolle Vorsorge. Eltern müssen die Kosten daher meist noch selbst übernehmen. Allerdings gibt es bereits einige Krankenkassen (Liste unter http://www.gesundes-kind.de oder http://www.kinderaerzte-im-netz.de), die die Impfung bezahlen. Nachfragen lohnt sich in jedem Fall!

Schluckimpfung gegen Rotaviren - Österreich dokumentiert eindrucksvoll Wirksamkeit und Erfolge seit 2007

Jedes Kind hat bis zum fünften Lebensjahr mindestens eine Rotaviren-Infektion durchgemacht. Bedrohlich kann eine solche Infektion besonders für Säuglinge und Kleinkinder im Alter von drei bis 24 Monaten sein. Durch Rotaviren ausgelöster Brech-Durchfall kann nämlich sehr schnell zu einer dramatischen Austrocknung des Organismus führen. Meist reicht dann das Fläschchen nicht aus, um die hohen Flüssigkeitsverluste auszugleichen. In unserem Land werden alljährlich etwa 25.000 Kinder - davon rund 5.000 unter einem Jahr - wegen dieser Erkrankung in eine Kinderklinik eingewiesen. Durch Infusio-nen wird dort der Mangel an Flüssigkeit und Elektrolyten ausgeglichen.

Früher Schutz ist daher umso wichtiger. Seit drei Jahren gibt es eine gut verträgliche und wirksame Schluckimpfung, die vor einer Infektion mit Rotaviren schützen kann. Je nach Impfstoff sind zwei bzw. drei Impfdosen erforderlich. Die erste Schluckimpfung kann bereits ab der sechsten Lebenswoche durchgeführt werden, die zweite Impfung (bzw. dritte je nach Impfschema) erfolgt mit einem Mindestabstand von vier Wochen. So kann bereits im dritten Lebensmonat ein “fertiger” Impfschutz bestehen. Allerspätestens muss die Impfung bis zur 24. bzw. 26. Lebenswoche abgeschlossen sein.

Wie sinnvoll und wirksam die Schluckimpfung ist, wird inzwischen von unserem Nachbarland Österreich sehr eindrucksvoll dokumentiert. Seit 2007 ist die Impfung dort empfohlen. Bis dato konnten die Krankenhauseinweisungen bei Säuglingen schon halbiert werden.

Hierzulande haben bislang die SIKO - die Sächsische Impfkommission - und die Impfkommission der DAKJ (Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin) die Schluckimpfung gegen Rotaviren empfohlen.

Die Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (SIKO), die sich für die generelle Impfung aller Säuglinge in Sachsen ausspricht, hatte den positiven Effekt, dass inzwischen immer mehr Krankenkassen die Kosten für die Impfung übernehmen. Auch hat sich gezeigt, dass eine aktive Nachfrage bei der Krankenkasse meist zur Kostenübernahme führt. Auf den Internetseiten http://www.gesundes-kind.de und http://www.kinderaerzte-im-netz.de ist eine Übersicht aller Krankenkassen mit dem jeweiligen Erstattungsstatus veröffentlicht.

Eine Infektion durch Rotaviren kann alles andere als harmlos sein und für das betroffene Kind und seine Familie eine extreme Belastung verbunden mit großen Sorgen darstellen, was durch die frühzeitige Schluckimpfung vermieden werden kann.

mit dem richtigen Wasser gesund bleiben

Haus wegen falscher GPS-Daten abgerissen

Bewohner sitzen wegen unkorrekter Koordinaten auf der Straße

Eine skurrile und folgeschwere Verwechslung aufgrund einer misslungen Ortbestimmung durch GPS hat sich in Carrol County im US-Bundestaat Georgia ereignet. Nach Berichten des TV-Senders WSBTV wurde das Haus eines Eigenheimbesitzers abgerissen. Das Abrissunternehmen hatte sich nicht anhand der Adresse sondern anhand von GPS-Koordinaten orientiert. Diese führten die Arbeiter jedoch zum falschen Haus. In dem Gebäude befand sich zu dem Zeitpunkt niemand. Es sei unverstellbar, so der schockierte Hausbesitzer Andrew Byrd. “Es ist unglaublich, dass so etwas passieren kann, ohne, dass jemanden die Besitzer informiert.”

Anstatt des zerstörten Einfamilienhauses hätte vermutlich das gegenüberliegende Gebäude abgerissen werden sollen. Nun liegt jedoch das falsche Haus in Trümmern. Byrd war selbst in dem Haus aufgewachsen, nun seien unzählige Erinnerungen unwiederbringlich zerstört. Die Familie war in der Gegend tief verwurzelt, die Straße trägt sogar ihren Namen. Auf Anfrage soll die Abrissfirma angegeben haben, sich lediglich an GPS-Daten und nicht an der Adresse orientiert zu haben. So sei es zu der Verwechslung zu kommen.

Für Byrd bietet diese Antwort freilich wenig Trost. Zudem sei der Auftraggeber bislang nicht zu erreichen gewesen. Schon Wochen vor dem Abriss hatte es Anzeichen gegeben, die die Bewohner jedoch missverstanden hatten. Der Stromkasten war entfernt worden und der
Gärtner hatte Löcher in der Hauswand entdeckt. Man hatte die Beschädigungen jedoch für willkürlichen Vandalismus gehalten.

ZARO biotec alles nur Energie

Geruch entscheidet bei der weiblichen Partnerwah

Duftstoffe verraten männliches Potenzial für gesunden Nachwuchs

Der Geruch könnte wesentlichen Ausschlag dafür geben, wen Frauen als Partner wählen. Das behaupten Zoologen der Universitäten Harvard http://www.harvard.edu und Cambridge http://www.cam.ac.uk in einem Artikel der Fachzeitschrift Quaterly Review of Biology. Aus Studien an verschiedenen Säugetieren folgern sie, dass auch die Weibchen in der Partnerwahl ein Wort mitreden, sobald der Rivalitätskampf der Männern außer Acht gelassen wird. Zwar stecke die Erforschung geruchsspezifischer Aspekte der Paarung noch in den Kinderschuhen. “Es ist jedoch möglich, dass die Männchen mancher Säugetierarten Signale produzieren, die der Ausprägung und Komplexität eines Pfauenschwanzes oder des Schilfrohrsänger-Gesangs gleichkommen”, so die Studienautoren Tim Clutton-Brock und Katherine McAuliffe.

Dass Säugetier-Weibchen ihre Partner auch selbst wählen und dabei den Geruch einsetzen, sehen die Autoren bei gefangenen Tieren bewiesen, bei denen man den Wettbewerb der Männchen ausschließt. Mehrmals sei beobachtet worden, dass die Weibchen die von den Männchen hinterlassenen Duftmarken einer genauen Prüfung unterziehen und in der Paarung die Männchen bevorzugen, die häufiger eine Duftnote hinterlassen. Denn diese verrate einiges über die potenziellen Partner, so die Autoren, insbesonders über die genetische Verschiedenheit des Männchens. “Eltern mit anderen Genen in bestimmten Abschnitten des Erbguts haben eher die Wahrscheinlichkeit für gesunden Nachwuchs. Deshalb bewerben Männchen ihren Genotyp durch Riechstoffe, die die Weibchen aufnehmen und sich vorrangig mit genetisch andersartigen Männchen paaren”, erklären die Zoologen. Diese Fähigkeit, ein genetisch gutes Gegenstück per Geruch zu erkennen, sei bisher sowohl bei Mäusen als auch bei Menschen entdeckt worden.

Andere Studien von verschiedenen Nagetieren ergaben, dass Weibchen am Geruch von Männchen erkennen, ob sie mit Parasiten befallen sind. Das hilft ihnen, einer Paarung rechtzeitig aus dem Weg zu gehen. Da die Widerstandsfähigkeit gegenüber Parasiten oft genetisch verankert ist, könne ein parasitenfreier Partner auch dem Nachwuchs zugute kommen. Als Ursache für diesen Mechanismus sehen die Studienautoren den Umstand, dass viele Säugetierarten auch in der Nacht sexuell aktiv sind. Im Unterschied zu vielen Vogelarten, deren Weibchen nach optischen oder akustischen Kriterien auswählen, seien bei Säugetieren bei der Partnerwahl visuelle Reize weniger entscheidend als der Geruch. Da dieser für die Menschen nicht unmittelbar sichtbar ist, sei er bisher kaum als wichtiger Faktor berücksichtigt worden, erklären die Zoologen.

Sprachlosigkeit und Zeitmangel als Beziehungskiller

Zwischenmenschliche Beziehung bleibt auch nach der Partnerwahl harte Arbeit

Kommunikationsunlust und Zeitmangel gehören zu den häufigsten Gründen, warum es in zwischenmenschlichen Beziehungen immer häufiger kriselt. “Wenn der Partner am Abend nach der Arbeit nach Hause kommt und statt zu reden fernsieht, dann tut das der Beziehung alles andere als gut”, so die Psychotherapeutin Sabine Fischer http://www.fischer-psychotherapie.at im solid-news-Interview. Das Tragische daran sei, dass das Zeitempfinden der Menschen sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert habe und den meisten gar nicht bewusst sei, wie wenig sie eigentlich miteinander sprechen. “Man sollte sich bewusst machen, dass Beziehung Zeit ist und Zeit erfordert”, rät die Expertin. “Jeder Mensch braucht für ein zufriedenes Leben auch Zeit für sich und Zeit für Sozialkontakte, dazu gehört auch der Partner.”

Ein weiterer Grund, warum Menschen miteinander nicht mehr können, liege auch daran, dass erlerntes elterliches Verhalten nach- und weitergelebt wird. “Den meisten Betroffenen ist das nicht bewusst, dass vor allem die engsten Bezugspersonen Rollenbilder vorleben”, so Fischer. Um das eigene Verhalten besser zu verstehen und neue Verhaltenswege zu finden, sei eine Therapie förderlich, die das aufarbeitet, was man selbst erlebt habe. “Dabei kann man neue Möglichkeiten des Verhaltens, Fühlens und Denkens entdecken und sich von den vorgelebten Mustern lösen. Mit Selbstreflexion kann man das selbst nur bis zu einem gewissen Punkt tun”, erklärt Fischer.

“Viele Menschen gehen von der Prämisse aus, dass die Arbeit im Beziehungsleben nach der Auswahl des Partners beendet ist”, so die Psychotherapeutin. Das sei schlichtweg ein Weg der in einen Abgrund führen kann. “Eine gut funktionierende und gesunde zwischenmenschliche Beziehung braucht Aufmerksamkeit.” Und das lasse sich nicht leugnen. Auch überzogene Glücksvorstellungen bringen so manche Beziehung an den Rand ihrer Belastungsgrenzen. “Eine erfüllende Beziehung zu führen, bedeutet mehr Zufriedenheit auch im Alltag zu finden und bringt Zufriedenheit auch in andere Lebensbereiche, weil sie eine positive Ressource sein kann.” Zu hohe Ansprüche können eine Beziehung schnell zu einem toten Punkt führen. Die Therapeutin geht von einer realistisch erreichbaren 80-prozentigen Zufriedenheit aus “Das heißt, dass es Krisenzeiten gibt, bei denen es nur ums Durchhalten geht und dann wieder Zeiten, wo es kaum schöner sein kann.” Längerfristig gesehen, sollte sich das ganze auf diese 80-Prozent-Marke einpendeln, vorausgesetzt man schenke der Beziehung Aufmerksamkeit und nehme nicht alles für selbstverständlich.

“Wenn Beziehungen heute in die Brüche gehen, agieren die meisten gleich wie die Wegwerfgesellschaft: Man sucht sich einen neuen Partner, denn das Angebot im Internet ist scheinbar riesengroß”, so Fischer. “Wer sich in erster Linie auf Äußerlichkeiten bei der Wahl seines zukünftigen Partners kapriziert, wird kläglich scheitern, denn das bedeutet, sich nicht näher auf sein Gegenüber einzulassen.” Zurück bleibe dann meist nur Leere, denn wenn die erste Verliebtheit verschwunden ist, entpuppt sich das Gegenüber auch nur als Mensch mit Ecken und Kanten. “Es sind Gemeinsamkeiten, die einander anziehen”, bringt es Fischer auf den Punkt. Ein Rezept für lang anhaltende Partnerschaften liege im Wille miteinander offen zu kommunizieren, gemeinsame Ziele zu haben, den anderen nicht verändern zu wollen und keine überzogenen Glücksvorstellungen zu haben, sondern immer wieder intensiv bewußt Aufmerksamkeit zur Verbesserung der Beziehung übrig zu haben.

Die erste Verliebtheit ist ein Hormonrausch mit typischem Suchtcharakter. Dabei fallen meist objektive Betrachtungen der wesentlichen Dinge wie etwa der Frage nach den Dingen, die einem wirklich wichtig sind, weg. “Das Aufwachen ist dann sehr oft bitter”, weiß die Psychotherapeutin aus der Praxis. “Man sollte versuchen, im nicht verliebten Zustand auszumalen was einem in einer Partnerschaft wirklich langfristig wichtig ist. Dadurch ist man automatisch wachsamer und behält einen Blick hinter die Kulissen”, so Fischer. Dazu komme auch die Frage, wie viel Zeit und Raum man bereit ist, dem Partner zu geben.

Viele Menschen hätten heutzutage Angst vor Nähe oder davor, etwas von sich herzugeben. “Dies benötigt Vertrauen, welches sich nur durch besseres Kennenlernen und gemeinsame Zeit bildet. Geben und Nehmen müssen in einer gesunden längerfristigen Beziehung in einer Balance zueinander stehen”, erklärt die Expertin. Konflikte sind in jeder Beziehung normal, und wenn die Basis stimmt, dann ist jede Krise die Chance für ein näheres Miteinander.” Basiert eine Beziehung allerdings nur auf Sex, dann sei das eine fragile Grundlage. Sex sei nämlich nur eine von vielen Säulen, auf der eine längerfristige erfolgreiche und glückliche Beziehung basiert. (Ende)

Online-Landkarten gefährden nationale Sicherheit

Aufgetauchte Detailfotos von Atomkraftwerken beunruhigen die USA

Die zunehmende Beliebtheit von Geodaten- und Karten-Diensten im Web hat in den USA eine heftige Sicherheitsdebatte vom Zaun gebrochen. Auslöser hierfür war unter anderem das Auftauchen von überaus detailreichen Aufnahmen von Atomkraftwerken im Internet. “Ich finde es äußerst beunruhigend, dass Terroristen nun die Möglichkeit haben, solche sensiblen Standorte in beträchtlichem Ausmaß zu überwachen, ohne direkt vor Ort sein zu müssen”, kritisiert ein aufgebrachter US-Bürger laut CNN-Bericht die gegenwärtigen Verhältnisse in einem Brief an die Heimatschutzministerin Janet Napolitano. Ein Problem für die “nationale Sicherheit” sieht auch Joel Anderson, Mitglied der kalifornischen Parlamentskammer. Der Politiker will nun sogar mit einem eigenen Gesetzesantrag dafür sorgen, dass virtuelle Online-Kartendienste bestimmte Gebäude generell vor der Veröffentlichung unkenntlich machen müssen. Neben Atomkraftwerken sei dies dann aber auch auf öffentliche Schulen, Kirchen, Regierungs- und medizinische Einrichtungen anzuwenden, so die Forderung Andersons.

“Ich halte diese ganze Diskussion zum Thema Terrorismusbekämpfung für ein sehr absurdes Spektakel. Dass jetzt den Anbietern von Kartendiensten im Web vorgeschrieben werden soll, welche Gebäude sie offen zeigen dürfen und welche nicht, ist sicherlich nicht der richtige Weg für eine Problemlösung”, stellt Peter Pilz, Sicherheitssprecher der österreichischen Grünen http://www.gruene.at, im Gespräch mit pressetext klar. Die aktuelle Debatte in den USA sei nicht mehr als eine “inszenierte Schein-Aufregung”. “Ich halte überhaupt nichts von derartigen Initiativen, die unter dem Deckmantel des Sicherheitsarguments die Informationsfreiheit der Bürger beschneiden”, betont Pilz. Darüber hinaus müsse einem auch klar sein, dass beispielsweise Aufnahmen bei Google Earth bei weitem nicht ausreichende Informationen liefern könnten, um einen gezielten Militärschlag einer feindlichen Macht zu ermöglichen. “Eine konkurrierende Militärmacht, die derartiges vorhat, verfügt zudem schon längst über eigene Satellitenbilder, die eine weitaus bessere Qualität aufweisen als die Aufnahmen, die im Web zu finden sind”, gibt Pilz zu bedenken.

“Es stimmt mich schon sehr betroffen, dass eine Person in einem Zelt auf der anderen Seite der Erdkugel über einen Laptop so einfach an sensible Informationen herankommen kann”, meint hingegen Anderson. Der kalifornische Abgeordnete habe zwar sicherlich kein Interesse daran, dem technologischen Fortschritt einen Riegel vorzuschieben. Wenn es um die Verhinderung möglicher Terroranschläge auf Atomkraftwerke in den USA gehe, müsse man allerdings auch auf seinen “gesunden Menschenverstand” vertrauen. Dieselbe Technologie, die es den Leuten erlaube, den Swimmingpool der Nachbarn zu finden, könne auch von Terroristen genutzt werden, um mögliche Ziele ausfindig zu machen und entsprechende Angriffe zu planen, so die Argumentation Andersons.

Dass das Anfertigen von Foto- und Videoaufnahmen von sensiblen Orten nicht immer problemlos über die Bühne geht, ist eigentlich keine allzu große Neuigkeit für die Anbieter von Geodaten-Webdiensten. Bestes Beispiel hierfür ist der Internetkonzern Google, dessen Kamerateams bereits im März vergangenen Jahres vom Pentagon der Zutritt zu US-Militärbasen verboten worden war (Solid-News Journalist Antony Zettl berichtete: Auslöser dieser Entscheidung waren damals detaillierte Bilder von Fort Sam Houston, einem Armeestützpunkt im US-Bundesstaat Texas, auf dem Geographie-Dienst Google Maps. Insbesondere die über das Street-View-Feature leicht zugänglichen Videoaufnahmen würden eine “potenzielle Sicherheitsbedrohung” darstellen, heiß es damals aus dem Pentagon.

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Amazon beendet Partnerprogramm mit NPD

Online-Händler gibt öffentlichen Protesten nach

Der Online-Händler Amazon http://www.amazon.de schließt die rechtsextreme NPD von seinem Partnerprogramm aus. In den vergangenen Tagen und Wochen hatte es heftige Kritik seitens der Öffentlichkeit und Politik an der Kooperation Amazons mit der Rechts-Außen-Partei gegeben. Sowohl der deutsche Zentralrat der Juden als auch diverse deutsche Politiker forderten mit zunehmendem Druck den Ausschluss der NPD aus dem Amazon-Partnerprogramm. Am gestrigen Montag schließlich reagierte der Versandhändler und erklärte öffentlich das Aus der Kooperation.

“Wir haben die Überprüfung der Netztagebuch-Website abgeschlossen und entschieden, dass die Website nicht den Teilnahmebedingungen unseres Partnerprogramms entspricht. Wir schließen die Website von der weiteren Teilnahme am Amazon.de-Partnerprogramm aus und haben den Websitebetreiber über unsere Entscheidung informiert”, bestätigt Amazon-Sprecherin Christine Höger den Ausschluss gegenüber pressetext. In den Teilnahmebedingungen ist unter anderem verzeichnet, dass rassistische Inhalte untersagt sind. “Die Links werden in den nächsten Tagen entfernt”, ergänzt Höger.

Schon im Mai hatte der Brandenburger Verfassungsschutz mit diesem Argument versucht, bei Amazon die Beendigung des Partnerprogramms mit der NPD zu erwirken - damals ohne Erfolg. Bekannt geworden war der Fall durch Enthüllungen des Verfassungsschutzes unter dem Titel “Chronisch klamme Rechtsextremisten - NPD ist Amazon-Partner und verdient Geld”. Daraufhin hagelte es Kritik seitens verschiedener deutscher Parteien an den Geschäftspraxen des Online-Händlers. Auch in der Bevölkerung formierte sich Widerstand, im Internet wurden auf Seiten wie Facebook verschiedene Protestgruppen gebildet.

Politiker von SPD und FDP hatten dazu aufgerufen, nichts mehr bei Amazon zu kaufen, solange diese Partnerschaft bestehen bleibt. Von dem Online-Händler hieß es zunächst nur, man wolle den Fall überprüfen und nach Abschluss der Prüfung adäquate Maßnahmen ergreifen. Diese Prüfung bzw. die Welle an öffentlichem Protest hat letztlich dazu geführt, dass das Partnerprogramm mit der NPD aufgehoben wurde. Die rechtsextreme Partei selbst reagierte indes in üblich aggressivem Tonfall auf die Diskussion und spricht von “linksextremistischen Schreiberlingen” und “scheindemokratischen Volksverhetzern”.

US-Online-Werbemarkt zeigt erste Schwäche

Umsätze brechen im ersten Quartal 2009 um fünf Prozent ein

Der US-amerikanische Online-Werbemarkt ist mit einer unerwartet enttäuschenden Zwischenbilanz in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wie die vom Interactive Advertising Bureau (IAB) http://www.iab.net in Kooperation mit der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC) http://www.pwc.com erhobenen Zahlen für das erste Quartal 2009 zeigen, erreichten die entsprechenden Werbeumsätze Ende März ein Volumen von insgesamt 5,48 Mrd. Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreswert, der bei 5,75 Mrd. Dollar gelegen hatte, entspricht das einem Rückgang von fünf Prozent. Damit liegen die mit Display- und Performance-Werbung im Internet erzielten Umsätze erstmals seit 2002 unter dem Ergebnis des vergleichbaren Vorjahres-Quartals. Ausschlaggebend für den ersten signifikanten Einbruch nach mehr als sechs Jahren sei in erster Linie die nach wie vor schlechte allgemeine Wirtschaftslage, heißt es vom IAB.

“Wir haben immer schon gesagt, dass im Fall einer Werbe-Rezession auch der Online-Markt betroffen sein wird. Dass dieser derzeit stark unter der konjunkturellen Situation zu leiden hat, beweisen die Zahlen aus der Jahresbilanz 2008″, erklärt Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) http://www.zaw.de, im Gespräch mit pressetext. Demnach habe die Online-Werbung in Deutschland 2007 zwar noch ein Plus von 29 Prozent verzeichnet, im vergangenen Jahr sei das entsprechende Wachstum allerdings auf neun Prozent zusammengeschrumpft. “Zum konjunkturellen kommt aber noch ein strukturelles Problem dazu. So wird durch das Überangebot an Online-Diensten irgendwann der Punkt erreicht sein, an dem eine Kehrtwende der Entwicklung einsetzt”, merkt Nickel an. Der Werbeexperte geht aber dennoch davon aus, dass der Online-Bereich noch auf lange Zeit ein Wachstumsmarkt bleiben werde. “Es ist wichtig, den Online-Werbemarkt richtig einzuschätzen. Er wird einerseits nicht in den Himmel wachsen und andererseits nicht den Bach hinunter gehen”, betont Nickel.

“Interaktive Werbung hat ihren rechtmäßigen Platz als Fixgröße in den Marketingstrategien der verschiedenen Sektoren eingenommen. Aber auch das Internet ist nicht immun gegen die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung”, stellt Randall Rothenberg, Präsident und CEO des IAB, fest. Trotzdem gibt sich der IAB-Chef überzeugt davon, dass der Online-Webemarkt einer positiven Zukunft entgegen sieht. “Die Konsumenten verbringen mehr und mehr Zeit mit interaktiven Medien. Aus diesem und anderen Gründen werden interaktive Medien auch weiterhin ihren Anteil an den Marketingausgaben steigern können”, meint Rothenberg. Wenn sich erst einmal das wirtschaftliche Klima verbessert habe, werde auch die Online-Werbung ihr Wachstum weiter fortsetzen. “Interaktive Werbung ist der verantwortlichste Weg, um Konsumenten erreichen zu können. In dieser Wirtschaft werden digitale Medien die zentrale Komponente einer jeden erfolgreichen Marketingkampagne sein”, so Rothenberg.

Erste Lebensmittel mit Ampelkennzeichnung

Nächste Runde im Kampf zwischen Konsumentenschutz und Industrie

Die Kennzeichnung von Lebensmitteln durch die sogenannte “Ampel”, ein politisch heftig umstrittenes Thema, hat Aufwind bekommen. Als erster Produzent im deutschsprachigen Raum kennzeichnet die Firma Frosta http://frosta.de vier ihrer Fertigprodukte nach dem Ampel-System. Das enthaltene Fett sowie gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz werden dabei gut sichtbar mit den Signalfarben Rot, Gelb und Grün dargestellt, je nach Anteilshöhe pro 100 Gramm des Produkts. Konsumentenschützer feiern dies als Durchbruch, während die Lebensmittelindustrie an der Beibehaltung der freiwilligen Richtwert-Angabe festhält und die Ampel stark kritisiert. Die Neuregelung der Nährwertkennzeichnung wird eine der ersten Agenden des soeben gewählten Europäischen Parlaments sein, wofür die Ampel ein mögliches Modell liefert.

Die Ampel-Kennzeichnung ist als Maßnahme gedacht, um dem immer weiter verbreiteten Problem des Übergewichts gegenzusteuern. “Besonders bei Fertiggerichten herrscht große Unklarheit über deren Anteil an fettmachenden Inhaltsstoffen. Die Ampel soll es dem Verbraucher im Geschäft ermöglichen, schnell und unkompliziert Zuckerbomben und Fettfallen zu entdecken”, erklärt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg http://www.vzhh.de im solid-news Interview. Die in England bereits verbreitete Kennzeichnung, deren Einführung Konsumentenschützer auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz fordern, war für den Einzelnen bislang erst virtuell für 300 der bekanntesten Lebensmitteln unter http://www.ampelcheck.de abrufbar. Während man die Produktliste auf Vorschlag der Seitenbesucher erweitert, bietet die österreichische Arbeiterkammer unter http://www.ampelrechner.at eine Möglichkeit, selbst eine Ampel für Lebensmittel zu berechnen.

Als Gegenmodell zur Ampel haben sich derzeit die Prozentangaben als Richtwerte für die empfohlene Tageszufuhr verbreitet, die sogenannten GDA-Werte (Guideline Daily Amount). Verbraucherschützer bezeichnen diese Kennzeichnung als kompliziert und irreführend. “Es gibt keine einheitlichen Portionsgrößen, wodurch sich manche Hersteller durch unrealistisch kleine Portionsangaben ‘gesundrechnen’. Teilweise wird nur ein einziger Wert angegeben, teilweise gleich zehn. Das verwirrt die Konsumenten”, so Schwartau. Die Ampelregelung bezieht sich hingegen einheitlich auf 100 Gramm des Produkts. Das Beispiel Ketchup zeigt zwar, dass diese Menge in den wenigsten Fällen der tatsächlichen Portionsgröße entspricht. “Immerhin weiß der Konsument jedoch, dass er einen fett- oder zuckerreichen Artikel kauft.”

Bisher kämpft die Ampelkennzeichnung noch immer mit starkem Gegenwind der Lebensmittelindustrie sowie auch zahlreicher Politiker. Dieser Widerstand ist in der Angst vor wirtschaftlichen Nachteilen verankert, erklärt Schwartau. “Die Industrie scheut die Ampel wie der Teufel das Weihwasser und will sie verhindern. Das ist verständlich, denn die bisherigen Erfahrungen aus England zeigen, dass Konsumenten Produkte seltener kaufen, sobald diese mit einem roten Ampelpunkt versehen sind. Gleichzeitig haben jedoch mehrere Hersteller die Rezeptur ihrer Produkte geändert, sodass sich ein roter in einen gelben Punkt verwandelte. Das ist der Erfolg der Ampel.” Die Industrie bezichtigt die Ampel der fehlenden wissenschaftlichen Fundierung sowie einer Irreführung durch Grünpunkte, die nicht mit Hinweise für gesunde Ernährung gleichzusetzen seien. “Bei der Kennzeichnung handelt sich um keine Gesundheitsampel, sondern sie soll vor allem den Menschen das Leben erleichtern, die mit Übergewicht kämpfen”, betont die Hamburger Konsumentenschützerin.