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30.8.2007 von solid-union.
Gesundheitsminister Alan Johnson http://www.dh.gov.uk betonte gegenüber BBC News, dass die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass derartige Darstellungen Menschen beim Aufhören helfen können. “Wir glauben, dass es denen helfen wird, die aufhören wollen zu rauchen. Der Großteil der Raucher will aufhören. Diese Initiative wird ihnen eine zusätzliche Hilfestellung leisten.” Diese Kampagne beginnt einen Monat, bevor das Mindestalter für das Kaufen von Zigaretten in England und Wales von 16 auf 18 Jahre angehoben wird.
Am Mittwoch wird nicht nur das neue Gesetz vorgestellt, das Gesundheitsministerium wird auch die 15 Motive der Öffentlichkeit vorstellen, die aus insgesamt 40 Vorschlägen ausgewählt wurden. Damit wird Großbritannien das erste Land, das auf allen Tabakprodukten derartige Bilder anbringt. Zigarettenpackungen mit nur schriftlichen Warnungen dürften daher nur noch bis 30. September kommenden Jahres im Handel sein. Die Minister argumentierten, dass die derzeitige Form der Warnung weniger wirksam geworden sei. Länder wie Kanada und Brasilien haben bereits Warnungen mit Bildern eingeführt. Studien ergaben, dass sie zu einem größeren Bewusstsein über die Gefahren des Rauchens geführt haben. Eine Studie der University of Waterloo http://www.uwaterloo.ca ergab, dass 15 Prozent der kanadischen Raucher durch die Bilder abgeschreckt wurden. Damit konnte ein doppelt so hoher Prozentsatz erreicht werden wie in Australien und Amerika, wo die Warnungen derzeit keine Bilder beinhalten.
Redakteur: Michaela Monschein
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30.8.2007 von solid-union.
Alpbach/Wien - Mit einer aktiven Adaption und Umsetzung des sogenannten “Flexicurity-Modells” könnte Österreich effizient auf die aktuellen Herausforderungen des globalisierten Arbeitsmarktes reagieren und zeitgleich die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sichern. Zu diesem Schluss kommt die österreichische Industriellenvereinigung (IV) im Rahmen der heute, Mittwoch, gestarteten Alpbacher Wirtschaftsgespräche 2007. Demnach läge das Hauptaugenmerk auf der Erhaltung der größtmöglichen Flexibilität des Arbeitsmarktes bei einer produktiven Unterstützung von Arbeitnehmern, die Opfer dieser Flexibilität geworden sind.
In Anlehnung an die Erfolge der skandinavischen Länder - und hierbei vor allem Dänemark, das dieses Modell bereits umfassend umgesetzt hat - soll ein Höchstmaß an Beschäftigung gewährleistet werden, indem sich staatliche Investitionen langfristig gesehen auszahlen sollen. Im Detail entstünden zusätzliche Kosten durch gegebenenfalls höhere Arbeitslosenunterstützungen und eine aufwändigere, aktive Arbeitsmarktpolitik. Einsparungen hingegen sehen die Experten im Rahmen steigender Beschäftigungsraten für dauerhaft realisierbar. “Dieses Konzept ist ein theoretisches Konzept, das nicht neu ist. Der Ausgangspunkt dabei ist der, dass man Arbeitnehmern eine gewisse Sicherheit bietet (z.B. Kündigungsschutz), damit diese sich am Arbeitsmarkt flexibler verhalten”, heißt es seitens der Österreichischen Wirtschaftskammer http://www.wko.at
Kernvoraussetzungen für eine positive Beschäftigungsentwicklung in Österreich sowie der gesamten Europäischen Union sieht IV-Präsident Veit Sorger in einem kräftigen Wirtschaftswachstum sowie in mutig durchgeführten Strukturreformen, damit eine flexible Anpassung an die Herausforderungen der Globalisierungseffekte möglich wird. “Ich habe mit gewisser Besorgnis in den vergangenen Wochen festgestellt, dass die günstigere Wirtschaftslage anscheinend leichtsinnig macht und politische Zielsetzungen zunehmend über ökonomische Notwendigkeiten gestellt werden”, so Sorger. Erfolgreich abgeschlossene Reformen des Sozialsystems sollten daher nicht erneut “lustvoll diskutiert werden”.
Als weiteres Problem sehen die Fachleute die nur leicht angestiegene Frauenerwerbsquote, die in Österreich im Vergleich zum EU-Schnitt zwar gestiegen sei, es jedoch noch viel Nachholbedarf gäbe. Angesichts einer Beschäftigungsquote von 31,8 Prozent im Bereich der 55- bis 65-Jährigen sei nachvollziehbar, dass seitens der Industrie massiv gegen eine Verwässerung der kürzlich durchgeführten Pensionsreform aufgetreten werde, ist der IV-Generalsekretär Markus Beyrer überzeugt. Das Problem des Fachkräftemangels müsse daher schnell gelöst werden, da sonst Wachstum und Beschäftigung verloren gingen.
Das Lösungskonzept der IV beinhaltet vor dem Hintergrund der aktuellen Problemlagen eine sektorelle Arbeitsmarktöffnung bis spätestens 2009, den unbürokratischen Zugang zu den 880 genehmigten Schweißern, Drehern und Fräsern sowie die damit verbundene, weitere Einbeziehung weiterer Fachkräftekategorien. Zudem wird gefordert, dass Asylbewerber in Mangelberufen arbeiten dürfen. Auch sollten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der Industrie sowie Berufsqualifikationen in Zukunftsbranchen den Kern der Maßnahmen bilden. (Ende)
Redakteur: Florian Fügemann
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29.8.2007 von solid-union.
Ein Auto kann man kaufen oder man kann es lassen. Beim Wasser ist das anders. Jeder Mensch braucht es wie die Luft zum Atmen. Wasser ist unverzichtbar – für Mensch und Natur gehört es zu den elementaren Lebensmitteln. Deswegen besteht für jeden Menschen ein Recht auf Wasser. Doch dieses Recht allein löscht noch keinen Durst: Weltweit sind 1,2 Milliarden Menschen von diesem Recht ausgeschlossen: Jeder Fünfte auf diesem Planeten besitzt keinen Zugang zu Trinkwasser.
Verbrauch und Missbrauch
Darf Wasser vor diesem Hintergrund eine handelbare Ware sein, mit der sich einige Konzerne eine goldene Nase verdienen? Oder ist Wasser ein öffentliches Gut, das geschützt, verteidigt und für jeden frei verfügbar sein sollte? Für Gerard Mestrallet, Chef des französisch-belgischen Wasser-Multis Suez-Ondéo, ist die Sache klar: “Gott hat das Wasser geliefert, aber nicht die Rohre”, lautet seine ebenso lapidare wie häufig zitierte Antwort. So leicht machen es sich die Herausgeber des bildgewaltigen Sachbuches “Wem gehört das Wasser?” nicht. Auf mehr als 500 Seiten beleuchten sie das vielschichtige Phänomen Wasser: Die Autoren/innen staunen über dessen Einzigartigkeit, erforschen die chemischen Eigenschaften, ärgern sich über verpestetes Wasser, zeigen die Kehrseiten der ungehemmten Privatisierung und erklären, wie die Abhängigkeit von Wasser politisch missbraucht wird.
Neben einer Flut an gut recherchierten Fakten beschreibt das Buch vor allem die ökologischen, kulturellen und gesellschaftspolitischen Zusammenhänge, die sich hinter der Oberfläche auftürmen. Beispiel Landwirtschaft: Dort werden siebzig Prozent des vom Menschen genutzten Süßwassers verbraucht, zwei von drei Tonnen Getreide wachsen auf künstlich bewässerten Feldern. So verschlingt die Produktion eines Kilogramms Weizen bis zu 4.000 Liter Wasser. Selbst Wüstenstaaten wie Saudi-Arabien gehören mittlerweile zu den wichtigen Exporteuren von Weizen. Die Folge: Weltweit werden fossile Grundwasservorräte im großen Stil geplündert. Zudem entstehen immer mehr Stausseen und Kanäle. In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Anzahl der Großstaudämme weltweit von 5.750 auf mehr als 47.000 versiebenfacht, 22.000 davon finden sich allein in China.
Wasser gehört allen
Schwer verdaubare Statistik-Salven, wie sie Michael Moore mit Vorliebe in seinen Sachbüchern abschießt, gibt es in “Wem gehört das Wasser?” kaum. Und wenn doch, dann bringen die schönen Bilderstrecken zwischen den Texten die Freude am Lesen zurück und lassen das ein oder andere Zahlenungetüm vergessen. Dass es auch in puncto Design und Layout Maßstäbe setzt, macht dieses kluge Buch nur noch besser. Übersichtliche Infografiken veranschaulichen vermeintlich simple Fragen wie: Was passiert eigentlich mit dem Niederschlag? Wie viel Wasser braucht es, um ein Kilo Rindfleisch zu produzieren? Das Buch hat sogar das Zeug zum Standardwerk: Es deckt nahezu jedes Thema ab, das im Zusammenhang mit Wasser von Bedeutung ist.
Ein Plädoyer am Ende beantwortet schließlich die im Titel aufgeworfene Frage. Fazit: Ein Element wie das Wasser, das sich ständig im Fluss befindet, entzieht sich auch jedem Besitzanspruch, sei er politisch oder ökonomisch.
EAWAG, Müller (Hg.): Wem gehört das Wasser? (Lars Müller Publishers 2006, 44.90 €) Von Andreas Braun
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24.8.2007 von solid-union.
Nachhaltige Entwicklung? Darüber wird gerne und viel gesprochen. Aber was heißt das eigentlich? Was steckt hinter dieser Idee und woher kommt sie überhaupt? So viel scheint klar: Wir sind alle davon betroffen, denn es geht um unsere Umwelt und Zukunft. Steffen Bauer (32) ist Associate Fellow an der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Bonn. Mit ihm sprachen wir über die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit, notwendige Autofahrten – und den Bundesstaat Kalifornien.
Herr Bauer, fahren Sie mit dem Auto zur Arbeit?
Steffen Bauer: Ich besitze gar keines. In einer Großstadt wie Berlin ist das auch gar nicht nötig. Ich gehöre zu den Schönwetter-Radfahrern und nutze ansonsten die U-Bahn. Schließlich ist es unbestritten, dass der Autoverkehr erheblich zum wachsenden Ausstoß von Kohlendioxid und somit zum Treibhauseffekt beiträgt. Das widerspricht dem Nachhaltigkeitsprinzip, die natürlichen Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen zu sichern. Es empfiehlt sich daher, Autos nur dann zu nutzen, wenn es wirklich notwendig ist.
Weniger Autofahren reicht aber nicht aus, um das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung zu erfüllen?
Nein, man muss drei unterschiedliche Dimensionen von Nachhaltigkeit berücksichtigen: die ökologische, ökonomische und soziale Ebene. Aus ökologischer Sicht ist zu beachten, dass die natürlichen Ressourcen auf der Erde endlich sind, also irgendwann aufgebraucht sein werden. Die Ökonomen wiederum betonen die langfristigen Erträge, die aus der Nutzung vorhandener Rohstoffe erwachsen und die notwendig sind, um wirtschaftlichen Wohlstand zu ermöglichen.
Und welche Aspekte gelten für die soziale Ebene?
Wir leben in einer Welt, in der nicht alle dieselben Chancen auf Bildung oder ökonomisches Wachstum haben. Hoch verschuldete Entwicklungsländer in Afrika oder Asien stehen in einem permanenten Verteilungskonflikt mit den reichen Industrieländern. In vielen Gesellschaften werden Frauen immer noch benachteiligt. Durch das Konzept der Nachhaltigkeit soll auch in diesen Bereichen für Ausgleich gesorgt werden.
Stehen diese drei Dimensionen getrennt voneinander?
Auf keinen Fall, sie hängen miteinander zusammen und beeinflussen sich auch wechselseitig. Nehmen Sie die afrikanische Sahelzone als Beispiel. Ein großer Teil der Bewohner/innen ist arm, unterernährt, hat nur geringe Bildungschancen und kaum Möglichkeiten, an politischen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Gleichzeitig verschärft sich ihre ohnehin schwierige Situation durch ungünstige geografische Bedingungen, Umweltverschmutzung und Klimawandel, unter anderem ausgelöst durch den CO2-Ausstoß in den Industrieländern, um an das Thema Autofahren vom Anfang zu erinnern.
Werden die ökonomischen, ökologischen und sozialen Ebenen unterschiedlich gewichtet?
Die frühere indische Präsidentin Indira Gandhi hat bereits in den 1970er-Jahren gesagt, Armut sei der größte Umweltverschmutzer. Auch heute drängen viele Entwicklungs- und Schwellenländer wie Brasilien, China oder Südafrika darauf, Armutsbekämpfung durch wirtschaftliches Wachstum vor Ort stärker zu fördern. Die ökologische Dimension ist dadurch leider etwas in den Hintergrund gerückt.
Woran macht sich das noch bemerkbar?
Nehmen sie den UN-Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im Jahr 2002. Im Vergleich zur UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung von 1992 wurden umweltpolitische Aspekte dort zu Randthemen. Verstehen Sie mich nicht falsch. Der Johannesburger Aktionsplan für Wasser, Energie, Gesundheit, Landwirtschaft und Artenvielfalt beinhaltet viele wichtige und notwendige Entscheidungen. Aber ich halte es insgesamt für fatal, den Schutz der natürlichen Umwelt einem Primat der kapitalistischen Marktwirtschaft unterzuordnen.
Das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung: Seit wann gibt es das überhaupt?
Bereits in den 1970er-Jahren wurden die Weichen für das Konzept gestellt. Mit dem Begriff “ecodevelopment” rückte erstmals eine Verknüpfung von ökologischer und wirtschaftlicher Entwicklung in den Blickpunkt internationaler Politik. Im Jahr 1987 prägte anschließend die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung in ihrem Abschlussbericht den Begriff der Nachhaltigen Entwicklung, im Englischen spricht man von “sustainable development”. Auf der schon erwähnten UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung, dem so genannten Erdgipfel von Rio de Janeiro, wurde 1992 von 178 Staaten das Leitbild der Nachhaltigkeit verabschiedet.
Und wie soll es politisch umgesetzt werden?
Während des Rio-Gipfels wurde ein detailliertes Aktionsprogramm entworfen, das auf Handlungsempfehlungen eingeht, und zwar auf lokaler, nationaler und globaler Ebene: die Agenda 21. Das Dokument ist mehr als 400 Seiten dick und enthält eine Vielzahl von konkreten Maßnahmen für einzelne Staaten, internationale Organisationen, aber auch für gesellschaftliche und wirtschaftliche Akteure auf kommunaler Ebene.
Warum gerade die Kommunen?
In Kapitel 28 der Agenda 21 wird ausdrücklich die Rolle der Kommunen hervorgehoben. Sie sind wesentlich näher an den Menschen, als dies eine nationale Regierung sein kann. Indem die Kommunen in einen Dialog mit ihren Bürgern/innen treten und über die Umweltpolitik vor Ort entscheiden, können die Ideen der Bevölkerung besser berücksichtigt werden. Sie beschäftigen sich mit vielen Fragen, etwa: Wie sieht es mit dem Verkehr oder dem Lärmschutz aus? Oft kommen mutige Ergebnisse dabei heraus.
Zum Beispiel?
In den USA gibt es Bundesstaaten und Kommunen, die im Rahmen ihrer eigenen Nachhaltigkeitspolitik darauf hinweisen, dass der gegenwärtige Klimawandel vom Menschen verursacht wird. Sie ergreifen konkrete Maßnahmen, um den Energieverbrauch zu senken und erneuerbare Energien zu fördern. Diese Staaten und Kommunen stehen damit in einem krassen Gegensatz zur offiziellen Umweltpolitik der USA. Der Bundesstaat Kalifornien ist hier vielleicht das bekannteste Beispiel.
Wie sieht es mit der Umsetzung der Agenda 21 in Deutschland aus?
Seit 2001 wird die Bundesregierung durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung unterstützt, in dem renommierte Wissenschaftler und führende Wirtschaftsexperten Pläne zur Fortsetzung des Nachhaltigkeits-Projektes entwickeln. So konnte die Regierung eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie verabschieden, die sie in den Folgejahren weiter ausgebaut hat. Seit neuestem werden auch Konsequenzen aus der demografischen Entwicklung berücksichtigt.
Von Marcus Pawelczyk
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24.8.2007 von solid-union.
Innerhalb der Mitgliedschaft (5 € Beitrag p.a.) können bald auch Mitglieder anderen Mitgliedern Leistungen oder Vergünstigungen anbieten. An dieser Erweiterung wird derzeit gearbeitet.
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24.8.2007 von solid-union.
Ganz einfach: alles und überall. Einige Eigenschaften.
Ein Verwandlungskünstler
Zwischen null und 100 Grad Celsius ist Wasser flüssig. Deshalb ist es die Basis für unsere Temperaturskala. Erreicht Wasser den Siedepunkt (100 ° C), geht es in den gasförmigen Zustand über. Beim Gefrierpunkt (0 °C) erstarrt flüssiges Wasser zu Eis – Forscher kennen 15 verschiedene Sorten Eis. Das Besondere: Wenn Wasser gefriert, zieht es sich nicht zusammen so wie die meisten anderen Stoffe. Seine Dichte sinkt, es dehnt sich um elf Prozent aus und sprengt Sprudelflaschen und sogar Gestein. Die größte Dichte hat Wasser bei vier Grad Celsius, erst oberhalb dieser Grenze dehnt es sich wieder aus (Anomalie des Wassers). Als Thermometerflüssigkeit ist Wasser selbst deshalb ungeeignet. Paradoxerweise gefriert heißes Wasser – unter bestimmten Bedingungen – schneller als kaltes („Mpemba-Effekt“). Dem warmen Wasser wird mehr Wärmeenergie entzogen, weil die Verdunstungsrate höher ist. Dadurch verliert es auch überproportional an Volumen: Es kühlt und gefriert schneller. Wasser hat noch mehr Tricks auf Lager. Unter bestimmten Bedingungen bleibt es sogar flüssig, wenn man es auf minus 38 Grad Celsius abkühlt.
Quell des Lebens
Klingt kitschig? Ist aber so. Etwa 1,4 Billiarden Liter schwimmen, fließen und plätschern auf der Erde. Damit sind gut 70 Prozent unseres Planeten mit Wasser bedeckt. Bei etwa 97 Prozent handelt es sich um Salzwasser, rund zwei Prozent sind an den Polen und in Gletschern gefroren. Nur weniger als ein Prozent steht uns tatsächlich für die Nutzung zur Verfügung – zum Trinken, Waschen, in der Landwirtschaft und der Industrie. Auch wir Menschen sind echte Wasserwesen: Unsere Körper bestehen zu rund zwei Dritteln aus der Flüssigkeit, ohne die auf der Erde nichts funktionieren würde.
Das Prinzip aller Dinge
Dieser Überzeugung war der griechische Gelehrte Thales von Milet (ca. 625–547
v. Chr.). Heute wissen wir, was das Wasser im Innersten zusammenhält. Es ist das häufigste Molekül auf der Erde und setzt sich aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom zusammen, die in der Struktur ein gleichschenkliges Dreieck bilden – ähnlich einem V. Die chemische Formel: H2O. Während das Sauerstoffatom eine negative Teilladung besitzt, hat das Wasserstoffatom eine positive. Durch den winkligen Aufbau entsteht ein sogenanntes Dipolmoment. Zwischen den teilgeladenen Wassermolekülen kann es nun zu Wechselwirkungen kommen: Gleiche Ladungen stoßen sich ab, unterschiedliche ziehen sich an. Durch diese Wasserstoffbrückenbindungen bilden mehrere Moleküle zusammen dreidimensional verknüpfte Cluster. Die Verkettung der Moleküle durch diese Brückenbindungen ist der Grund dafür, dass Wasser unter Normalbedingungen flüssig ist.
Das feuchte, fließende
Im Althochdeutschen hatte es genau diese Bedeutung. Es wurde wazzar genannt, auf diesen Begriff geht unser Wort Wasser zurück. In fast allen indoeuropäischen Sprachen gab und gibt es verschiedene Formen des Begriffs: Im Hethitischen sprach man von watar, im Litauischen sagt man vanduo, uda heißt Wasser auf Sanskrit. Aus dem altgriechischen hydor leiten sich viele Fremdwörter ab, etwa der Hydrant oder die Hydraulik. Das lateinische Wort aqua findet sich in den meisten romanischen Sprachen wieder. Übrigens: Auf Russisch nennt man Wasser voda. Wem aber in Russland ein Wässerchen angeboten wird, der sollte aufpassen: Bei dieser Verniedlichung des Wortes handelt es sich um nichts anderes als hochprozentigen Wodka.
Unheimlich
Forscher unterscheiden rund vierzig Anomalien, das heißt Abweichungen von naturwissenschaftlich erwartbarem Verhalten. Kein Wunder also, dass immer wieder merkwürdige Thesen über das Wasser auftauchen. 1988 publizierte etwa Jacques Benveniste im Fachmagazin Nature, Wasser habe ein Gedächtnis. Leider zeigte sich sein flüssiger Proband jedoch höchst vergesslich, als der Wissenschaftler seinen Versuch zum Beweis wiederholen sollte. Das hielt den japanischen Alternativmediziner Masaro Emoto nicht davon ab zu behaupten, Wasser könne zwischen guter und schlechter Musik unterscheiden, die Gefühlslage der Menschen widerspiegeln und obendrein auch noch lesen. Die Beweise dafür fehlen bisher allerdings.
Farblos und durchsichtig
Trotz weißer Schwimmbadkacheln schimmert es im Becken bläulich. Schuld daran ist das Licht. Seine Strahlen bestehen aus Wellen unterschiedlicher Länge, und damit aus verschiedenen Farben. Alle Farben zusammen ergeben weißes Licht. Treffen die Strahlen auf einen Gegenstand, wird ein Teil davon geschluckt, ein Teil reflektiert. Letzterer bestimmt unseren Farbeindruck. Wassermoleküle absorbieren den roten Anteil des Lichts, der reflektierte blaue wird von unseren Augen wahrgenommen. Je tiefer das Wasser, umso intensiver das Blau. Als Schnee wird Wasser aber plötzlich weiß. Denn Schneekristalle absorbieren überhaupt keine Lichtwellen, sie werfen die Strahlen mit all ihren Farben zurück.
Von Barbara Lich
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23.8.2007 von solid-union.
Die Zahlen stehen für einen Boom im Flaschenwassermarkt, der gerade erst begonnen hat. Allein zwischen 1997 und 2005 hat sich der weltweite Konsum mehr als verdoppelt. Und während etwa jeder Deutsche 1970 gerade einmal zwölf Liter jährlich trank, sind es heute 127 Liter. Mit einem Anteil von mehr als sechs Prozent am weltweiten Wasserverbrauch landet Deutschland damit auf Platz sechs unter den Top Ten der Flaschenwassertrinker weltweit – gleich nach den bevölkerungsreicheren Ländern USA, Mexiko, China und Brasilien, nach Italien und noch vor Frankreich und Indonesien. Besonders in Asien nimmt der Flaschenwasserkonsum rasant zu: „In China hat sich der Verkauf innerhalb von fünf Jahren verdoppelt, in Indien sogar verdreifacht“, erklärt Frank Kürschner-Pelkmann, der Entwicklungshilfe-organisationen wie „Brot für die Welt“ berät. Für den Wasserexperten gibt es einen einfachen Grund für den wachsenden Markt in Asien: „Während in Europa der Absatz der verkauften Flaschen meist nur noch vom Hitzegrad des Sommers abhängt, ist in Ländern wie Indonesien oder Indien der Markt längst noch nicht gedeckt.“ Wasser zu kaufen sei dort kein Usus, viele Bewohner können sich die teuren Flaschen gar nicht leisten. Doch eigentlich haben sie keine andere Wahl: In vielen Städten verschlechtert sich die Wasserqualität aus den Leitungen, auf dem Land fehlt die Infrastruktur für ein funktionierendes Leitungssystem oft sogar ganz.
Weil Unternehmen wie Danone, Nestlé, Coca-Cola oder PepsiCo einen Markt mit enormer Gewinnspanne im Blick haben, investieren sie. Sie kaufen lokale Unternehmen auf und bemühen sich um die Rechte an natürlichen Wasserspeichern. China erscheint dabei besonders vielversprechend: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Flaschenwasser liegt bei gerade einmal zehn Litern im Jahr. Zudem locken eine Milliarde potenzieller Kunden. Danone ist hier bereits präsent: Mit Wahaha vertreibt der Lebensmittelriese die erfolgreichste Marke des Landes.
Der Erfolgszug des Flaschenwassers begeistert allerdings nicht jeden. Jens Loewe etwa hält es für unmoralisch, Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten zum Flaschenwasser-kauf zu animieren. Über das Thema, das ihn seit vielen Jahren nicht mehr loslässt, hat Loe-we gerade ein Buch geschrieben. Es heißt Das Wassersyndikat und handelt von der „Verknappung und Kommerzialisierung einer lebensnotwendigen Ressource“ - in Europa, aber vor allem auch in Ländern, in denen es traditionell an Wasser mangelt. China etwa oder Indien. Hinter dem neuen Trend, gezielt in diesen Ländern Flaschenwasser zu vermarkten, sieht der Wasseraktivist bewusste Propaganda: „Mit ihrem Wasser versprechen Unternehmen wie Nestlé und Danone Gesundheit und langes Leben – aber in den meisten Fällen ist Leitungswasser genauso gut, zumal wenn die Leute es abkochen.“
Wie die Einführung eines neuen Flaschenwassers in einem Land der Dritten Welt funktioniert, hat Nestlé vor einigen Jahren eindrucksvoll demonstriert. Die Marke Pure Life sollte Menschen ansprechen, die mit ihrem kleinen Einkommen haushalten müssen, um zu überleben. Um bei ihnen Markenbewusstsein zu wecken, soll Nestlé innerhalb von drei Jahren rund 100 Millionen Euro in das Marketing für das Tafelwasser investiert haben. Neben der konventionellen Werbung veranstaltete der Konzern Gesundheitsseminare, in denen etwa Krankenschwestern über die negativen Folgen des Leitungswasserkonsums aufgeklärt wurden. In Pakistan hat Nestlé auf diese Weise binnen eines halben Jahres 50 Prozent des Marktes erobert. Heute ist Pure Life das zweiterfolgreichste Flaschenwasser der Welt – nach Aqua von Danone.
Verglichen mit Coca-Cola oder auch Nestlé stand Danone bislang verhältnismäßig wenig in der Kritik. Für den Wasserexperten Loewe gibt es allerdings nur kleine Unterschied zwischen den Großen im Wassergeschäft: „Die Verfahrensweise ist ähnlich: Ein Konzern kauft das Grundstück, bohrt nach Wasser, verkauft das Wasser oft zu einem tausendmal höheren Preis.“ Für Loewe ist das eindeutig Raubbau.
Dass sich dabei Staat und Privatwirtschaft gelegentlich die Karten zuspielen, hält Loewe nicht nur für denkbar, sondern sogar für wahrscheinlich: „Es wäre recht naiv, nicht davon auszugehen“, sagt er. Denn: „Die Flaschenwasserkonzerne haben natürlich ein gesteigertes Interesse daran, dass die öffentlichen Wasserleitungen heruntergekommen sind. Und der jeweilige Staat ist froh, wenn er eine Ausrede hat – nämlich das Flaschenwasser –, um so wenig wie möglich sanieren zu müssen.“
Flaschenwasser ist eine Industrie mit einem weltweiten Umsatz von insgesamt 63 Milliarden Euro. Die Gründe für den Flaschenwasserboom liegen auf der Hand: Zum einen erweckt die Werbeindustrie den Eindruck, abgepacktes Wasser verheiße Ge-sundheit, Glück und langes Leben. Zum anderen aber sind die Flaschen praktisch in einer Welt, die immer mobiler wird.
Auch im Supermarkt von Evian-les-Bains verkauft sich das Flaschenwasser gut, allen voran natürlich das Wasser der Marke Evian. Ein Angestellter, der die rosa-blauen Evian-Flaschen in die Regalwand räumt, macht allerdings einen Unterschied: „Das Mineralwasser kaufen bei uns vor allem die Touristen“, sagt er. Denn wer in Evian-les-Bains wohnt, habe es gar nicht nötig, die Flaschen für rund 50 Cent pro Liter zu kaufen: „Wir sitzen schließlich an der Quelle.“
Und tatsächlich bildet sich am Nachmittag an dem kleinen Brunnen im Ortszentrum von Evian-les-Bains eine Schlange. Einige Bewohner sind gleich mit einem ganzen Kasten leerer „Evian“-Flaschen gekommen. In ihnen transportieren sie das Wasser literweise nach Hause.
Von Christoph Koch
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23.8.2007 von solid-union.
Das Projekt “Energy for World” steht für ein globales Projekt zur Förderung des weltweiten Einsatzes erneuerbarer Energien und bietet einem Großteil der Erdbevölkerung die Möglichkeit, diese Entwicklung durch Beteiligung zu unterstützen und zudem davon auch wirtschaftlich zu profitieren.
Unsere Vision vereint Soziales mit ökologisch und wirtschaftlich Sinnvollem und bietet darüber hinaus für sehr viele Menschen eine großartige Chance, sich ein langfristiges Einkommen zu generieren. Erzeugung von Energie durch regenerative Energiequellen wie Sonnen-, Wind- und Bioenergie bzw. Erdwärme- und Wasserkraft anlagen oder in andere
Hieran kann sich jeder durch den Erwerb von so genannten EnergyPoints beteiligen und damit unser Projekt und unsere gemeinsame Welt unterstützen. Eine Beteiligung ist bereits ab 10 € bzw. 10 USD möglich und soll so auch Menschen mit geringen finanziellen Mitteln einen Einstieg in diesen Zukunftsmarkt ermöglichen. Mit dem Besitz von EnergyPoints erwirbt der Partner einen Anspruch auf eine Beteiligung an den erzielten Gewinnen durch die erzeugte, saubere Energie und erhält so bereits nach einem Jahr die ersten Erträge Monat für Monat auf sein Konto gutgeschrieben. Auf Wunsch können die erhaltenen Einkünfte von Energy4World LTD wiederum investiert und gewinnbringend für den Kunden angelegt werden. Dadurch kann sich jeder eine Art Ansparplan zusammenstellen, um dann zu definierten Zeiträumen entsprechend höhere Auszahlungen zu erhalten. So kann sich mit Energy4World LTD jeder sein eigenes Zukunftsprogramm gestalten - sei es zur Finanzierung für das Studium der Kinder, für eine geplante Anschaffung oder natürlich auch als Absicherung für die Zukunft - nicht nur für das Alter. Genial ist dabei auch, dass die Ansprüche aus den anteiligen Erträgen selbst im Todesfall nicht verfallen, sondern vielmehr z.B. vererbt, verschenkt oder ganz allgemein übertragen werden können.
Um möglichst vielen Personen die Vorteile erneuerbarer Energien näher zu bringen und um das Projekt schnell voranzutreiben, haben wir uns als Vertriebsform für das Networkmarketing entschieden. Dadurch schaffen wir vielen Menschen unabhängig von Herkunft, Bildung und sozialem Umfeld eine Möglichkeit, mit Energy4World erfolgreich zu werden und sich ein solides Einkommen zu erwirtschaften. So hat jeder die Chance, sich durch Weiterempfehlung unseres Projektes seine eigene Investitionssumme hinzuzuverdienen und sich so eine kostenfreie Zukunftsvorsorge zu generieren.
Unser ehrgeiziges Ziel
Als konkretes Ziel haben wir uns mindestens eine Million aktive Mitglieder gesteckt, die unsere Begeisterung teilen und dauerhaft mit uns an der gemeinsamen Umsetzung unserer Pläne arbeiten.
Damit die gesamte Bevölkerung zukünftig durch einen gesunden Energiemix versorgt werden kann, müssen wir alle gemeinsam - und zwar weltweit - an einem Strang ziehen. Genau das ist unser Bestreben.
Ein jeder leistet innerhalb der Gruppe seinen möglichen Beitrag zur CO2-Reduzierung und Ressourcenschonung, und wir sorgen dafür, dass diese Beiträge gezielt im Sektor der erneuerbaren Energien eingesetzt werden.
Gemeinsam sind wir stark - machen wir uns stark für unsere Umwelt, unsere Natur, unsere eine Welt. Bieten wir unseren Kindern eine Zukunftsperspektive, leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Weltfrieden.
Das Projekt “Energy for World” steht für ein globales Projekt zur Förderung des weltweiten Einsatzes erneuerbarer Energien und bietet einem Großteil der Erdbevölkerung die Möglichkeit, diese Entwicklung durch Beteiligung zu unterstützen und zudem davon auch wirtschaftlich zu profitieren.
Unsere Vision vereint Soziales mit ökologisch und wirtschaftlich Sinnvollem und bietet darüber hinaus für sehr viele Menschen eine großartige Chance, sich ein langfristiges Einkommen zu generieren. Erzeugung von Energie durch regenerative Energiequellen wie Sonnen-, Wind- und Bioenergie bzw. Erdwärme- und Wasserkraft anlagen oder in andere
Hieran kann sich jeder durch den Erwerb von so genannten EnergyPoints beteiligen und damit unser Projekt und unsere gemeinsame Welt unterstützen. Eine Beteiligung ist bereits ab 10 € bzw. 10 USD möglich und soll so auch Menschen mit geringen finanziellen Mitteln einen Einstieg in diesen Zukunftsmarkt ermöglichen. Mit dem Besitz von EnergyPoints erwirbt der Partner einen Anspruch auf eine Beteiligung an den erzielten Gewinnen durch die erzeugte, saubere Energie und erhält so bereits nach einem Jahr die ersten Erträge Monat für Monat auf sein Konto gutgeschrieben. Auf Wunsch können die erhaltenen Einkünfte von Energy4World LTD wiederum investiert und gewinnbringend für den Kunden angelegt werden. Dadurch kann sich jeder eine Art Ansparplan zusammenstellen, um dann zu definierten Zeiträumen entsprechend höhere Auszahlungen zu erhalten. So kann sich mit Energy4World LTD jeder sein eigenes Zukunftsprogramm gestalten - sei es zur Finanzierung für das Studium der Kinder, für eine geplante Anschaffung oder natürlich auch als Absicherung für die Zukunft - nicht nur für das Alter. Genial ist dabei auch, dass die Ansprüche aus den anteiligen Erträgen selbst im Todesfall nicht verfallen, sondern vielmehr z.B. vererbt, verschenkt oder ganz allgemein übertragen werden können.
Um möglichst vielen Personen die Vorteile erneuerbarer Energien näher zu bringen und um das Projekt schnell voranzutreiben, haben wir uns als Vertriebsform für das Networkmarketing entschieden. Dadurch schaffen wir vielen Menschen unabhängig von Herkunft, Bildung und sozialem Umfeld eine Möglichkeit, mit Energy4World erfolgreich zu werden und sich ein solides Einkommen zu erwirtschaften. So hat jeder die Chance, sich durch Weiterempfehlung unseres Projektes seine eigene Investitionssumme hinzuzuverdienen und sich so eine kostenfreie Zukunftsvorsorge zu generieren.
Unser ehrgeiziges Ziel
Als konkretes Ziel haben wir uns mindestens eine Million aktive Mitglieder gesteckt, die unsere Begeisterung teilen und dauerhaft mit uns an der gemeinsamen Umsetzung unserer Pläne arbeiten.
Damit die gesamte Bevölkerung zukünftig durch einen gesunden Energiemix versorgt werden kann, müssen wir alle gemeinsam - und zwar weltweit - an einem Strang ziehen. Genau das ist unser Bestreben.
Ein jeder leistet innerhalb der Gruppe seinen möglichen Beitrag zur CO2-Reduzierung und Ressourcenschonung, und wir sorgen dafür, dass diese Beiträge gezielt im Sektor der erneuerbaren Energien eingesetzt werden.
Gemeinsam sind wir stark - machen wir uns stark für unsere Umwelt, unsere Natur, unsere eine Welt. Bieten wir unseren Kindern eine Zukunftsperspektive, leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Weltfrieden.
Von www.internetmoney.at
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23.8.2007 von solid-union.
Wahrscheinlich haben einige von Ihnen von der Übernahme von YouTube.com durch Google gelesen. Google hat diese Firma kürzlich für 1.65 Milliarden(!) US-Dollar gekauft.
YouTube wurde erst im November 2005 gegründet. Die Gründer von YouTube sind also in weniger als zwei Jahren Multimillionäre geworden.
Wir haben nun eine interessante Seite entdeckt, die das Potential hat, weitere Personen wohlhabend zu machen. Allerdings haben wir alle die Möglichkeit, hier von Anfang an dabei zu sein und ggf. ein Stück vom Kuchen abzubekommen.
Die Seite heisst agloco (= englische Abkürzung für a global community)
Womit wird heute im Internet am meisten Geld verdient?
Ganz klar mit Werbung . Google macht praktisch seinen gesamten Umsatz mit der Platzierung von bezahlter Werbung in den Suchresultaten und auf Seiten dritter (Google AdWords bzw. Google AdSense). Google ist jedoch nicht die einzige Firma, die mit Werbung Geld verdient, das Potenzial des Internet ist in diesem Bereich gewaltig.
Wie funktioniert agloco?
Eigentümer von agloco sind die Mitglieder selbst: das sind Sie, ich, und möglicherweise Millionen weiterer Internetbenutzer. Agloco stellt ein Tool zur Verfügung, die sogenannte “Viewbar”. Dieses Tool blendet Werbung ein, während Sie im Internet surfen. Wenn Sie dieses Tool aktiviert haben, während Sie im Internet surfen, erhalten Sie Aktienanteile und / oder Geld von agloco . Dieses Geld erhält agloco wiederum durch die Firmen, die die Werbung in der Viewbar platzieren. Sie müssen das Tool für fünf Stunden pro Monat aktiv haben, damit Sie die volle Bezahlung bekommen. Wenn Sie es nur für 2.5 Stunden aktiviert haben, gibt es halt nur die Hälfte, mehr als 5 Stunden bringen aber nichts zusätzliches. Einfach gesagt, Sie werden dafür bezahlt, dass Sie im Internet surfen. Sie müssen nichts kaufen oder bezahlen, sondern einfach für fünf Stunden pro Monat beim Surfen die Viewbar aktiviert haben. So einfach ist das.
Je mehr, umso mehr
Es kommt aber noch etwas dazu: agloco ist eine Community, die um so mehr Wert hat, je mehr Benutzer dabei mitmachen.
Wenn Sie weitere Leute von der Idee von agloco überzeugen können und diese bei der Anmeldung Ihre Member ID angeben, bekommen Sie zusätzlich für die Surfstunden dieser Leute auch noch eine Auszahlung. Und auch von den Leuten, die sich durch diese Leute angemeldet haben (bis zu fünf Levels, Anzahl unbegrenzt). Das Potenzial ist also gewaltig, vor allem wenn sie möglichst von Anfang an dabei bist(sind) und viele Leute von der Idee begeistern können.
agloco ist die erste Community, die vollständig den Mitgliedern gehört. Der Wert von agloco wächst mit der Anzahl der Benutzer (so war es auch z.B. bei YouTube). Du(Sie) profitierst(en) also doppelt, wenn Sie möglichst viele Bekannte zur Teilnahme bei agloco überzeugen können:
1. Die Aktien bekommen mehr Wert
2. Sie bekommen Aktienanteile für die Surfstunden der von Ihnen eingebrachten Mitglieder
Warum mache ich bei agloco mit?
1. Wenn es klappt, kann ich (viel) Geld verdienen (und ich verliere nichts, wenn es nicht klappen sollte).
2. Ich nutze das Internet sowieso und kann es wie gewohnt weiterhin benutzen.
3. Meine Freunde und Bekannte (eben z.B. Sie können auch davon profitieren
Auch bei YouTube hat zu Beginn niemand geglaubt, dass mit dem Konzept Geld zu verdienen sei. Also nicht lange zögern, sondern gleich anmelden.
Wie kannst Du mitmachen?
Ganz einfach. Die Mitgliedschaft bei agloco ist absolut gratis und kostenlos . Sie melden sich einfach über den Link www.agloco.com/r/BBFJ2128an und gehören dann zur agloco -Comunity.
Wenn bei der Anmeldung das Feld “Referral Member ID” angezeigt wird, dort bitte meine Member ID ( BBFJ2128 ) angeben. (Normalerweise wird dieses Feld gar nicht angezeigt, weil die Info bereits im Link enthalten ist, also keine Panik).
Danach bekommen Sie ein Bestätigungsmail an die angegebene Adresse. Achtung, es ist gut möglich, dass das Mail im Spam-Folder landet. Wenn das Mail nach ein paar Minuten noch nicht angekommen ist, sollten Sie also Ihren Spam-Folder checken.
In der Mail ist ein Link und Ihr Passwort. Gehen Sie auf die angegebene Seite und melden sich mit Ihrer Mailadresse und dem angegebenen Passwort an. Sie kommen dann auf eine Seite mit Ihrer Member ID. In Zukunft können Sie sich mit dieser ID und Ihrem Passwort anmelden.
Gratulation, Sie gehören nun auch zur agloco -Comunity! Hoffen wir, dass die Seite einen ebenso steilen Aufstieg wie YouTube und ähnliche hat.
Was soll ich nach dem Anmelden machen?
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Von
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23.8.2007 von solid-union.
Hoch oberhalb des tiefblauen Genfer Sees thront das Kurhotel Royal, unten im Ortszentrum plätschert leise ein Brunnen. Evian-les-Bains ist umhüllt von einer Zauberberg-Atmosphäre. Und genau wie in dem Roman von Thomas Mann ereignete sich auch in diesem Kurort Wunderbares: Hier fand der Marquis von Lessert im Jahre 1789 Linderung von seinem Harngrieß. Glaubt man der Legende, trank der Edelmann täglich aus ebenjener Quelle, die auch heute noch leise vor sich hinsprudelt. Und siehe da: Sein Leiden verschwand. Der Erfolg sprach sich herum, die Ärzte der Region begannen das Wunderwasser zu verschreiben. Der Besitzer der Quelle – ein Herr namens Cachat – witterte seine Chance. Er schloss die Quelle ab und begann, das Wasser in Flaschen abzufüllen. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte.
Dank des Wasserverkaufs ist die Region um Evian-les-Bains heute eine der reichsten in Frankreich. Das Geschäft boomt, Evian ist inzwischen weltweit das meistgetrunkene stille Mineralwasser. Rund 1,7 Milliarden Liter Evian-Wasser verkauft das Unternehmen Danone jedes Jahr, in 120 Ländern der Welt. Hauptabsatzland ist Frankreich, das Heimatland von Danone. Doch auch der Export ist lukrativ, vor allem in Länder wie Australien oder Japan. Beliebt sind dort vor allem die kleinsten Flaschen, die gerade einmal 0,33 Liter fassen – kleine Statussymbole.
In der Gegend um Evian-les-Bains arbeiten rund 2000 Menschen am Erfolg des Flaschenwassers: in den beiden Abfüllanlagen, in den Labors, die täglich mehrmals die Wasserqualität kontrollieren, oder in den Marketing-büros. Ein Teil der Angestellten kümmert sich um die Touristen, die der Mythos nach Evian-les-Bains lockt, die Heilwasser aus dem Brunnen trinken, in den Thermalbädern in Evian-Wasser baden und einfach entspannen wollen: Das Hotel Royal, der Golfplatz, das Kasino und die Thermenanlage gehören ebenfalls zu Danone.
Aus gutem Grund: „Als die Marke Evian noch nicht so bekannt war, nutzte das Unter-nehmen das Image und die Geschichte unseres Ortes, um seinem Wasser Bekanntheit zu geben“, erklärt Francis Jungo, der Leiter des Touristenbüros von Evian-les-Bains. Mit einem Achselzucken fügt er hinzu: „Heute braucht Danone den Tourismus nicht mehr, das Geschäft mit dem Wasser funktioniert auch so.“
Die Geld-Quelle liegt in Amphion, einem kleinen Ort, etwa fünf Kilometer von Evian-les-Bains entfernt. Hierher fließt das Quellwasser aus den Alpen, hier wird es in Flaschen abgefüllt. 57 Hektar ist das Fabrikgelände groß, das entspricht etwa sechzig Fußballfeldern und macht die Abfüllanlage zur weltweit größten für Wasser. Es ist ein beinahe vollständig automatisierter Betrieb. Arbeiter stehen vereinzelt neben den Maschinen und kontrollieren, wie diese mehr als sechzig Liter Wasser pro Sekunde in die Flaschen pumpen. Jeden Werktag verlassen auf diese Weise rund 150 Zugwaggons die Fabrik, sie transportieren sechs Millionen Evian-Flaschen. Mehr als die Hälfte davon geht ins Ausland – vor allem in die USA, nach Großbritannien, Deutschland, Belgien und Japan.
Eigentlich ist Danone weniger für sein Flaschenwasser bekannt als für Milchprodukte und Backwaren. Seit einigen Jahren jedoch hat das Wasser dem Keks den Rang abgelaufen: Inzwischen macht das Wasser 28 Prozent des Geschäfts von Danone aus. Das entspricht einem Umsatz von rund vier Milliarden Euro. Mit mehr als 55 Prozent ist das Geschäft mit dem Joghurt zwar immer noch der erfolgreichste Sektor des Unternehmens. Aber: Weil der Verkauf von Milchprodukten stag-niert, während Wasser als das Getränk mit den stärksten Zuwachsraten gilt, verschieben sich nach und nach die Prioritäten. Danone investiert – ähnlich wie andere Flaschenwasser-hersteller – Millionen von Euro, um neue Märkte zu erobern. Weltweit besitzt der Lebensmittelriese inzwischen mehr als 100 Abfüllanlagen in 13 verschiedenen Ländern der Welt. Insgesamt verkaufte Danone 2005 weltweit 18,5 Milliarden Liter Flaschenwasser. Weit mehr als die Hälfte davon gehen in Asien über die Ladentheke.
Evian ist neben Volvic zwar immer noch die bekannteste Marke und gleichzeitig das Aushängeschild von Danone. Die Tatsache, dass das französische Unternehmen heute neben dem Schweizer Konkurrenten Nestlé der erfolgreichste Flaschenwasserproduzent weltweit ist, verdankt das Unternehmen allerdings einer anderen Marke: Aqua in Indonesien. 2001 erwarb Danone die Mehrheitsanteile an dem indonesischen Tafelwasser. Nach dem Einstieg des französischen Konzerns füllten die Anlagen in Indonesien bald doppelt so viel Wasser ab wie zuvor. Inzwischen ist Aqua das am meisten getrunkene Wasser weltweit: Jedes Jahr verkauft das Unternehmen drei Milliarden Liter. Der Erfolg von Aqua ist mit dafür ausschlaggebend, dass das Geschäft mit dem Flaschenwasser in Asien innerhalb eines Jahres um 25 Prozent gewachsen ist.
Die Zahlen stehen für einen Boom im Flaschenwassermarkt, der gerade erst begonnen hat. Allein zwischen 1997 und 2005 hat sich der weltweite Konsum mehr als verdoppelt. Und während etwa jeder Deutsche 1970 gerade einmal zwölf Liter jährlich trank, sind es heute 127 Liter. Mit einem Anteil von mehr als sechs Prozent am weltweiten Wasserverbrauch landet Deutschland damit auf Platz sechs unter den Top Ten der Flaschenwassertrinker weltweit – gleich nach den bevölkerungsreicheren Ländern USA, Mexiko, China und Brasilien, nach Italien und noch vor Frankreich und Indonesien. Besonders in Asien nimmt der Flaschenwasserkonsum rasant zu: „In China hat sich der Verkauf innerhalb von fünf Jahren verdoppelt, in Indien sogar verdreifacht“, erklärt Frank Kürschner-Pelkmann, der Entwicklungshilfe-organisationen wie „Brot für die Welt“ berät. Für den Wasserexperten gibt es einen einfachen Grund für den wachsenden Markt in Asien: „Während in Europa der Absatz der verkauften Flaschen meist nur noch vom Hitzegrad des Sommers abhängt, ist in Ländern wie Indonesien oder Indien der Markt längst noch nicht gedeckt.“ Wasser zu kaufen sei dort kein Usus, viele Bewohner können sich die teuren Flaschen gar nicht leisten. Doch eigentlich haben sie keine andere Wahl: In vielen Städten verschlechtert sich die Wasserqualität aus den Leitungen, auf dem Land fehlt die Infrastruktur für ein funktionierendes Leitungssystem oft sogar ganz.
Weil Unternehmen wie Danone, Nestlé, Coca-Cola oder PepsiCo einen Markt mit enormer Gewinnspanne im Blick haben, investieren sie. Sie kaufen lokale Unternehmen auf und bemühen sich um die Rechte an natürlichen Wasserspeichern. China erscheint dabei besonders vielversprechend: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Flaschenwasser liegt bei gerade einmal zehn Litern im Jahr. Zudem locken eine Milliarde potenzieller Kunden. Danone ist hier bereits präsent: Mit Wahaha vertreibt der Lebensmittelriese die erfolgreichste Marke des Landes.
Der Erfolgszug des Flaschenwassers begeistert allerdings nicht jeden. Jens Loewe etwa hält es für unmoralisch, Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten zum Flaschenwasser-kauf zu animieren. Über das Thema, das ihn seit vielen Jahren nicht mehr loslässt, hat Loe-we gerade ein Buch geschrieben. Es heißt Das Wassersyndikat und handelt von der „Verknappung und Kommerzialisierung einer lebensnotwendigen Ressource“ - in Europa, aber vor allem auch in Ländern, in denen es traditionell an Wasser mangelt. China etwa oder Indien. Hinter dem neuen Trend, gezielt in diesen Ländern Flaschenwasser zu vermarkten, sieht der Wasseraktivist bewusste Propaganda: „Mit ihrem Wasser versprechen Unternehmen wie Nestlé und Danone Gesundheit und langes Leben – aber in den meisten Fällen ist Leitungswasser genauso gut, zumal wenn die Leute es abkochen.“
Wie die Einführung eines neuen Flaschenwassers in einem Land der Dritten Welt funktioniert, hat Nestlé vor einigen Jahren eindrucksvoll demonstriert. Die Marke Pure Life sollte Menschen ansprechen, die mit ihrem kleinen Einkommen haushalten müssen, um zu überleben. Um bei ihnen Markenbewusstsein zu wecken, soll Nestlé innerhalb von drei Jahren rund 100 Millionen Euro in das Marketing für das Tafelwasser investiert haben. Neben der konventionellen Werbung veranstaltete der Konzern Gesundheitsseminare, in denen etwa Krankenschwestern über die negativen Folgen des Leitungswasserkonsums aufgeklärt wurden. In Pakistan hat Nestlé auf diese Weise binnen eines halben Jahres 50 Prozent des Marktes erobert. Heute ist Pure Life das zweiterfolgreichste Flaschenwasser der Welt – nach Aqua von Danone.
Verglichen mit Coca-Cola oder auch Nestlé stand Danone bislang verhältnismäßig wenig in der Kritik. Für den Wasserexperten Loewe gibt es allerdings nur kleine Unterschied zwischen den Großen im Wassergeschäft: „Die Verfahrensweise ist ähnlich: Ein Konzern kauft das Grundstück, bohrt nach Wasser, verkauft das Wasser oft zu einem tausendmal höheren Preis.“ Für Loewe ist das eindeutig Raubbau.
Dass sich dabei Staat und Privatwirtschaft gelegentlich die Karten zuspielen, hält Loewe nicht nur für denkbar, sondern sogar für wahrscheinlich: „Es wäre recht naiv, nicht davon auszugehen“, sagt er. Denn: „Die Flaschenwasserkonzerne haben natürlich ein gesteigertes Interesse daran, dass die öffentlichen Wasserleitungen heruntergekommen sind. Und der jeweilige Staat ist froh, wenn er eine Ausrede hat – nämlich das Flaschenwasser –, um so wenig wie möglich sanieren zu müssen.“
Flaschenwasser ist eine Industrie mit einem weltweiten Umsatz von insgesamt 63 Milliarden Euro. Die Gründe für den Flaschenwasserboom liegen auf der Hand: Zum einen erweckt die Werbeindustrie den Eindruck, abgepacktes Wasser verheiße Ge-sundheit, Glück und langes Leben. Zum anderen aber sind die Flaschen praktisch in einer Welt, die immer mobiler wird.
Auch im Supermarkt von Evian-les-Bains verkauft sich das Flaschenwasser gut, allen voran natürlich das Wasser der Marke Evian. Ein Angestellter, der die rosa-blauen Evian-Flaschen in die Regalwand räumt, macht allerdings einen Unterschied: „Das Mineralwasser kaufen bei uns vor allem die Touristen“, sagt er. Denn wer in Evian-les-Bains wohnt, habe es gar nicht nötig, die Flaschen für rund 50 Cent pro Liter zu kaufen: „Wir sitzen schließlich an der Quelle.“
Und tatsächlich bildet sich am Nachmittag an dem kleinen Brunnen im Ortszentrum von Evian-les-Bains eine Schlange. Einige Bewohner sind gleich mit einem ganzen Kasten leerer „Evian“-Flaschen gekommen. In ihnen transportieren sie das Wasser literweise nach Hause.
Von Isabella Kroth
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22.8.2007 von solid-union.
Mehr Tote durch Medikamente als durch Verkehrsunfälle?
Bonn - Kaum ein Tag vergeht, an dem es keine Horrormeldungen über die Nebenwirkungen von Medikamenten gibt. Tausende von Toten gehen auf das Konto von unerwünschten Begleiterscheinungen. Mal ist von 16.000, mal von knapp 60.000 im Jahr die Rede. Sterben mehr Menschen durch Medikamente als durch Verkehrsunfälle? Keiner weiß es so genau. Doch es ist davon auszugehen. Auch die offiziellen Stellen können nur Vermutungen anstellen. Sie sind allzu oft auf die Informationen der Pharmaindustrie angewiesen. Und die nimmt es diesbezüglich mit der Wahrheit nicht so genau.
Die Zahl der durch Nebenwirkungen Geschädigten jedenfalls soll in die Hunderttausende gehen, so viel ist sicher. Das aktuellste Beispiel: Immer mehr schwierige Kinder werden mit Medikamenten lenkbar gemacht. Sie sollen nicht mehr so zappelig sein, bessere Noten aus der Schule heimbringen, Eltern und Lehrer weniger nerven. Unglaublich, aber wahr: Bereits Zweijährigen werden solche Psychopillen verschrieben. Auch Erwachsene greifen immer öfter zu den Ruhigstellern. Die Nachfrage danach ist in Deutschland in den vergangenen 10 Jahren um das 270-Fache gestiegen.
Die am häufigsten verschriebenen Substanzen aber können Depressionen auslösen und zu wahrscheinlich irreparablen Hirnschäden führen. Zu diesen Erkenntnissen kamen jetzt Neurowissenschaftler aus New York. Denn die Medikamente greifen tief in den komplizierten Hirnstoffwechsel ein.
Lebt man also besser ohne Medikamente?
Nicht immer, aber immer öfter, rät Sylvia Schneider, Chefredakteurin des E-Mail-Newsletters “Naturmedizin aktuell”. “Natürlich sind viele Arzneien unverzichtbar, lebensrettend und wertvoll. Doch es geht auch ohne - viel öfter, als die meisten wahrscheinlich denken.”
Weglassen, was nicht notwendig ist - lautet das Gebot der Stunde. Und: Auf kritische Selbstmedikation setzen sowie auf bewährte, alte und neue Naturheilmittel zurückgreifen. “Unterstützen Sie Ihre Selbstheilungskräfte, wo Sie nur können. Ich helfe Ihnen dabei”, verspricht Sylvia Schneider ihren Lesern. “Den unruhigen Kindern beispielsweise kann durch Homöopathie wirksam und ohne Nebenwirkungen geholfen werden.”
“Naturmedizin aktuell”: Alternative Heilmethoden aus aller Welt kostenlos per E-Mail
Seit Ende Juni berät Sylvia Schneider - die erfahrene Medizinjournalistin und Buchautorin - Abonnenten von “Naturmedizin aktuell” kostenlos per E-Mail. 4-mal in der Woche gibt sie unabhängige und verlässliche Informationen über alternative Heilmethoden aus aller Welt. Sie hilft bei der Suche nach Medikamenten, Mitteln und Methoden. Populäre Irrmeinungen in der Naturmedizin nimmt sie unter die Lupe. Außerdem sagt sie, welche naturheilkundlichen Mittel empfehlenswert sind und von welchen man besser die Finger lässt.
Der E-Mail-Newsletter “Naturmedizin aktuell” kann kostenlos im Fachverlag für Gesundheitswissen bezogen werden:
http://www.fid-gesundheitswissen.de/?code=GNL5040&lists=na
Zur Autorin
Sylvia Schneider ist Ernährungswissenschaftlerin, Medizinjournalistin und Buchautorin. Sie begann ihre journalistische Karriere mit einem Volontariat bei der Deutschen Presseagentur (dpa). Dort wurde sie später zur Redakteurin für den Bereich Medizin und Wissenschaft.
Sie ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises “Frauengesundheit in Medizin, Psychologie und Gesellschaft”. Als Journalistin hat sie für viele Zeitungen und Frauen-Zeitschriften gearbeitet, u. a. für Süddeutsche, Manager Magazin, Hamburger Abendblatt, Bild am Sonntag, Elle, Brigitte, Cosmopolitan und Madame.
Darüber hinaus gilt sie als eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendsachbuchautorinnen. Die Auflage ihrer Bücher hat mittlerweile mehrere Hunderttausend überschritten. Sie wurden in viele andere Sprachen übersetzt - darunter Grönländisch, Koreanisch und Chinesisch.
Seit Mai 2001 ist Sylvia Schneider Chefredakteurin des FID-Ratgebers “Gesundheit für Frauen”. Die Chefredaktion vom E-Mail-Newsletter “Naturmedizin aktuell” übernahm sie im Juni 2007. Sabina Zukowska
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22.8.2007 von solid-union.
Wien/London - Die Kreditkarte erfreut sich in Österreich offenbar keiner allzu großen Beliebtheit. Laut einer aktuellen Studie der britischen Lafferty Group http://www.lafferty.com besitzt nur knapp jeder dritte Österreicher (32 Prozent) eine Kreditkarte. Damit verfügt die Alpenrepublik über eine der geringsten Verbreitungsraten in Westeuropa und liegt nur geringfügig über dem Niveau der Wachstumsmärkte Osteuropas.
In der Slowakei etwa besaßen im vergangenen Jahr 28 Prozent der Einwohner eine Kreditkarte. In Russland sollen es Ende des laufenden Jahres immerhin 26 Prozent sein. In Zukunft droht Österreich in punkto Kreditkartenverbreitung sogar hinter die osteuropäischen Länder zurückzufallen. Während in Russland und der Slowakei Wachstumsraten von 80 bzw. 30 Prozent erwartet werden, rechnen die Experten von Lafferty in Österreich mit Zuwächsen von lediglich sieben Prozent.
Die Studie ortet allerdings auch positive Aspekte für die Kreditkartenanbieter. Nicht zuletzt angeheizt durch die Werbekampagnen des EURO-2008-Sponsors MasterCard sollen die via Kreditkarte geleisteten Ausgaben bis 2008 auf 8,3 Mrd. Euro steigen. Das bedeutet ein Plus von 14 Prozent gegenüber 2006. Allerdings nutzen die Österreicher die Kreditkarte vor allem für Bezahlvorgänge und weniger als Mittel zur Aufnahme eines Kredits. Um an Geld zu gelangen, greift der Österreicher eher auf private Bankkredite oder den Überziehungskredit zurück, so die Studienautoren. Hier seien die Zinsen deutlich niedriger.
“In dieser Umgebung ist es wenig überraschend, dass österreichische Banken sich beim Ausbau ihres Kreditkartengeschäfts eher nach Osten orientieren”, sagt Alison Smithie, Managerin von Laffertys World Cards Intelligence Database. Russland verbuche bei der Kreditaufnahme via Kreditkarte Zuwächse von mehr als 100 Prozent. Dennoch erwarten sich Anbieter auch in Österreich noch einiges Potenzial von der Kreditkarte. Europay Austria etwa will noch in diesem Herbst neben den bereits bestehenden MasterCard- und Maestro-Systemen auch Visa-Produkte für Privatkunden und Händler.
Auch Europay sieht allerdings die größten Zuwächse nicht im Kreditkartenbereich, sondern bei Maestro-Bankomatkarten. Hier habe sich die Zahl der Karten um 3,55 Prozent auf gut sieben Mio. Karten erhöht. Die Steigerungen seien auf den Trend zur Zweitkarte zurückzuführen. Den größten Aufschwung erlebte in Österreich aber der Quick-Service für kleine Geldbeträge. Im März ist laut Europay in diesem Bereich jede Sekunde eine Zahlung erfolgt. Trotzdem sieht das Unternehmen im Quick-Sektor noch Potenzial. “Die elektronische Geldbörse Quick wird in Österreich noch unterschätzt “, so Europay-Austria-Geschäftsführer Ewald Judt. (Redakteur: Jörn Brien)
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22.8.2007 von solid-union.
Frankfurt am Main - Viele deutsche Bankkunden, die davon überzeugt sind, ein vermeintlich “kostenloses Girokonto” bei der Bank ihres Vertrauens zu besitzen, haben häufig keinen genauen Überblick über die Höhe der tatsächlich berechneten Kontoführungsgebühren. Zu diesem Schluss kommen Finanzexperten der Commerzbank http://www.commerzbank.de in ihrer heute, Dienstag, in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher TNS Infratest http://www.tns-infratest.com präsentierten Studie. “Das vermeintlich ,kostenlose Girokonto’ wird von vielen Finanzdienstleistern zwar so beworben, dennoch fallen oftmals versteckte Kosten an”, erklärt der Commerzbank-Sprecher Stefan Roberg auf Nachfrage.
Im Detail gaben zwar zwei Drittel der Befragten an, sich in ihren Finanzangelegenheiten gut oder sehr gut auszukennen, dennoch haben nur rund 44 Prozent der analysierten Bankkunden ihre Bankgebühren auch tatsächlich im Blick. Obwohl nur 23 Prozent der Befragten - und hierbei vor allem junge Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren (42 Prozent) - ein kostenloses Girokonto besitzen, fallen bei rund 22 Prozent der Kunden nach eigenen Angaben versteckte Gebühren an. Diese treten immer dann zutage, wenn Überweisungen, Daueraufträge oder Lastschriften getätigt werden und häufig nicht im Gesamtpaket aller gängigen Girokonto-Leistungen beinhaltet sind.
“Aus diesem Grund sollten Interessenten, die beabsichtigen, sich ein kostenloses Girokonto zuzulegen, gezielt nach dem Angebotsspektrum der beinhalteten Leistungen nachfragen. Häufig sind solche Konten an bestimmte Nutzungsbedingungen wie beispielsweise regelmäßig eintreffende, monatliche Zahlungseingänge gebunden”, so Roberg. Aussagekräftig ist außerdem, dass 26 Prozent der Befragten keine Aussagen über die Höhe der zu zahlenden Bankgebühren machen konnten. Vor allem Hausfrauen (41 Prozent) und die 30- bis 49-Jährigen (32 Prozent) gaben an, nicht über ihre Kontoführungsgebühren Bescheid zu wissen. Verstärkt Ein-Personen-Haushalte (26 Prozent) und über 60-jährige Kunden (25 Prozent) befassen sich laut eigenen Angaben generell “nie” mit den Finanzen.
Vor diesem Hintergrund dürften Banken an der Unwissenheit und der Sorglosigkeit ihrer bereits bestehenden und potenziellen Girokonten-Kunden massiv verdienen, da sich nur vier Prozent der Befragten an überflüssigen Kontoführungsgebühren stören. Hierbei sind die Bankgebühren vor allem für Selbstständige und Freiberufler (zehn Prozent) ein Dorn im Auge. Trotz redlicher Angebote, die den Namen “kostenloses Girokonto” auch tatsächlich verdienen, gibt mehr als ein Drittel der Befragten mindestens 60 Euro im Jahr für solche Dienstleistungen aus, 20 Prozent zahlen sogar ab 120 Euro aufwärts. (Redakteur: Florian Fügemann)
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16.8.2007 von solid-union.
Willkommen zur Newsseite von Solid Union - one100. Diese Solidargemeinschaft ist am 22.05.2007 ans Netz gegangen.
Ziel der Solid Union sind Mitgliederleistungen für Mitglieder.
Das System one100, mit dem Die Solid Union gestartet ist, unterstützt Mitglieder durch finanzielle Leistungen von anderen Mitgliedern.
Innerhalb der Mitgliedschaft (5 € Beitrag p.a.) können bald auch Mitglieder anderen Mitgliedern Leistungen oder Vergünstigungen anbieten. An dieser Erweiterung wird derzeit gearbeitet.
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