Archive für Januar 2008

Panikverkäufe treiben Aktienanleger in den Ruin

Experte sieht Krise am Abklingen und plädiert für langfristige Strategien

Frankfurt - Panische Aktienverkäufe gefährden den Anlageerfolg. Laut einer heute, Dienstag, veröffentlichten Marktanalyse des global tätigen Fondsmanagement-Unternehmens Fidelity International http://www.fidelity.com sind Verluste immer dann besonders groß, wenn Anleger die besten Handelstage durch unüberlegtes und häufig übereiltes Verkaufen versäumen. So würden sich überaus lukrative Geschäftsfenster stets nach Kurskorrekturen öffnen. Investoren sollten sich vor dem Hintergrund der US-Subprime-Hypothekenkrise eher besonnen verhalten, raten Anlageexperten.
“Meiner Meinung nach befinden wir uns gegenwärtig am Ende der Krise. Demnach machen Aktien-Panikverkäufe zum jetzigen Zeitpunkt nicht länger Sinn. Schließlich sind die Bewertungen mittlerweile wieder auf einem attraktiven Niveau”, erläutert Andreas Hürkamp, Aktienmarktstratege bei der Commerzbank http://www.commerzbank.de, im Gespräch mit SU. Dem Experten zufolge sind die aktuellen Marktschwankungen verbunden mit der hohen Volatilität als Indikatoren zu interpretieren, die sich immer vor einer Aufschwungphase darstellen. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger überlegt auf eine langfristige Investment-Strategie setzen, um Wertzuwächse nachhaltig lukrieren zu können.

Diese Einschätzung deckt sich auch mit den Ergebnissen der Fidelity-Marktanalyse: Legten Anleger am 31. Dezember 1992 einen Betrag von 1.000 Euro für 15 Jahre lang unangetastet an, verfügten diese am 31. Dezember 2007 trotz einiger Marktkorrekturen bereits über 4.036 Euro. Dies entspricht einem Wertzuwachs von 303,6 Prozent, so die Studie. Hätten Anleger durch unkonsistentes Investitionsverhalten die 40 ertragsreichsten Handelstage verpasst, verminderte sich ihr ursprünglich veranlagtes Vermögen somit um satte 40,6 Prozent auf 594 Euro. “Die aktuelle Stimmung der Investoren ist wie das Spiegelbild des Jahres 2002, insofern dominiert derzeit die allgemeine Nervosität das Agieren der Händler”, gibt Hürkamp gegenüber SU zu bedenken.
Laut Fidelity sei es jedoch verständlich, dass Anleger in Zeiten fallender Kurse Verluste begrenzen wollen. Andererseits zeige die langjährige Entwicklung der Aktienmärkte aber, dass Investoren häufig nicht den perfekten Ein- oder Ausstiegszeitpunkt abpassen können. “Vielmehr sind Geduld und eine ruhige Hand bei kurzfristigen Schwankungen das Beste”, unterstreicht die Fondsmanagerin des Fidelity Germany Fund, Alexandra Hartmann. Obwohl Branchenkenner die US-Subprime-Hypothekenkrise als noch längst nicht ausgestanden sehen, habe die aktuelle Leitzinssenkung der US-Notenbank Fed um 75 Basispunkte auf 3,5 Prozent “auf jeden Fall zur Entspannung der Situation geführt”, meint Hürkamp. So sei eine weitere Senkung ratsam, wenngleich die Europäische Zentralbank dadurch spätestens ab dem zweiten Quartal 2008 merklich unter Druck geraten wird. (Ende)

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Börsenwelt: Laienwissen schlägt Expertenmeinung

Börsenplattform sharewise setzt auf User-Empfehlungen

München - Das Wissen der Masse scheint sich auch in der Finanzwelt zu bewähren. Während Internetnutzer schon seit längerem auf verschiedenen Finanzportalen Informationen und Anlagetipps austauschen können, will die deutsche Finanz-Community sharewise http://www.sharewise.com nun auch den tatsächlichen Erfolg hinter dem Mitmach-Konzept beweisen. Allein in den vergangenen zwei Wochen hätten die sharewise-Mitglieder mit ihren Voraussagen die DAX-Entwicklung deutlich besser prognostiziert als professionelle Analysten. “Die durchschnittliche Performance der Mitglieder liegt schon seit mehreren Monaten kontinuierlich über jener der professionellen Analysten”, sagt Nicolas Plögert, einer der beiden Geschäftsführer und Gründer von sharewise, gegenüber SU.

Sharewise-Mitglieder können auf der Plattform ihre persönlichen Einschätzungen über künftige Kursentwicklungen sowie Kauf- und Verkaufsempfehlungen kommunizieren und Informationen zum Börsengeschehen veröffentlichen. “Das Konzept hinter sharewise ist darauf ausgelegt, dass User sich austauschen und vom Wissen der anderen profitieren können. Denn das Wissen des Einzelnen kann gut sein, ist aber im Vergleich zu dem, was die Masse weiß, dennoch sehr gering”, erläutert Plögert. Zugleich versucht man durch den Abgleich der User-Prognosen mit den tatsächlichen Kursentwicklungen Transparenz bei den Bewertungen zu gewährleisten, womit sich das Portal zugleich von anderen Finanzplattformen unterscheiden will. Die Prognosen der einzelnen Mitglieder werden tagesaktuell mit den tatsächlichen Kursentwicklungen an der Börse gegengerechnet. Je öfter sich die Prognosen einzelner Mitglieder als richtig erweisen, desto höher steigen sie im User-Ranking. “Top-User sind jene Mitglieder, deren Vorhersagen sich in den allermeisten Fällen als wahr herausgestellt haben”, erklärt Plögert.

Zudem werden die Analysen aller führenden Bankhäuser wie Merrill Lynch oder Goldman Sachs automatisch in das sharewise-System miteinbezogen. “Somit haben wir derzeit rund 17.000 Aktienempfehlungen von sharewise-Mitgliedern und Analysten.” Die durchschnittliche Performance aller Mitglieder habe in den vergangenen zwei Wochen die DAX-Entwicklung in 53 Prozent der Fälle übertroffen, der Durchschnitt der Analystenbewertungen lag dagegen nur bei 45 Prozent, heißt es bei sharewise. Betrachtet man nur die Top-User, so übertraf deren Prognose jene der professionellen Analysten sogar um 15 Prozent. Innerhalb der vergangenen drei Monate lag die Trefferquote der Top-User für die DAX-Entwicklung sogar bei 70 Prozent, jene der Analysten nur bei 55 Prozent.

Neben den gängigen Community-Funktionen wie dem Anlegen eines Profils, Mailfunktion oder RSS-Feed-Benachrichtigungen, setzt man bei sharewise auch auf möglichst zeitnahe Information. Bei dem so genannten “Börsengeflüster” haben die User über mobile Endgeräte die Möglichkeit, kurze Textnachrichten an die Community zu senden. So könnten etwa aktuelle Informationen von der Hauptversammlung eines Unternehmens schnell weitergegeben werden. “Dies ist ein Feature, das dem schnell drehenden Börsenumfeld geschuldet ist. sharewise-Mitglieder können auch hier direkt voneinander profitieren, da diese mobile Möglichkeit einen Wissensvorsprung bedeuten kann”, so Plögert. Auch hier spiele das von sharewise entwickelte Ranking des jeweiligen Users eine Rolle. So kann eine Information von anderen Mitgliedern eher als seriös eingestuft werden, wenn sie von einem Top-User kommt. Die Nutzung von sharewise ist für registrierte User kostenlos. Die Mitgliederzahl liege derzeit im höheren vierstelligen Bereich. Die Finanzierung des Portals soll langfristig über Werbeeinschaltungen sichergestellt werden. Zudem sind derzeit mit dem Finanzdienstleister Fidor und der About Change Ventures GmbH zwei Investoren an sharewise beteiligt. (Ende)

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Fondsanleger reagieren schnell auf Dax-Talfahrt

Verstärkter Handel von Fondsanteilen an der Frankfurter Börse

* Handel von Fondsanteilen an der Frankfurter Börse stieg am Montag um mehr als das Vierfache.
* Mehr als 127 Millionen Euro haben Anleger am Montag allein an der Frankfurter Börse in Fondsanteilen gehandelt.

Die Fondsanleger an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) haben unmittelbar auf den Kursrutsch der weltweiten Aktienmärkte reagiert. Während der Dax am vergangenen Montag um rund sieben Prozent abrutschte, wurden an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) überdurchschnittlich viele Fondsanteile gehandelt - insbesondere Aktienfonds. Ihr Orderbuchumsatz, der in den vergangenen zwei Wochen im Schnitt bei 15,3 Millionen Euro pro Tag gelegen hatte, stieg nahezu um das Vierfache auf 58,5 Millionen Euro. Ähnlich stark entwickelte sich der Handel mit Index- und Mischfonds. Beide Fondsgruppen verzeichneten eine mehr als sechs- bzw. viermal höhere Handelsaktivität wie sonst. Insgesamt haben Fondsanleger am Montag allein im Parketthandel an der Frankfurter Börse 3,4 Millionen Fondsanteile in einem Gesamtwert von 127,1 Millionen Euro gehandelt - und damit für rund 4,5-mal so hohe Handelsbewegungen wie an den vergangenen zehn Handelstagen gesorgt. Allein die als sicherere Anlage geltenden Rentenfonds wurden mit rund 30.000 Stück weniger als zuletzt gehandelt. Der Fondshandel an der Frankfurter Börse erreichte dabei einen Anteil von 57,66 Prozent am Fondsumsatz an allen deutschen Parkettbörsen und unterstrich damit seine Marktführerschaft.

“Die hohen Umsätze im Fondshandel gerade am Montag zeigen, wie Anleger ihre Möglichkeit nutzen, Verluste bei extremen Kurseinbrüchen einzugrenzen”, sagt Christian Buettner von der Wertpapierhandelsbank. “Während Investoren im Fondshandel innerhalb weniger Sekunden auf Marktbewegungen reagieren und so beispielsweise schon am Montagmittag bei den sich abzeichnenden Verlusten aussteigen konnten, mussten sie bei einer Rückgabe der Fondsanteile über die Kapitalanlagegesellschaft die Kursverluste vom Montag voll mitnehmen.”

Dabei beeinflussen die wenigen Handelstage mit extremen Kursbewegungen auch die langfristige Performance einer Geldanlage entscheidend. Eine aktuelle Untersuchung der IESE Business School in Barcelona zeigt: Ohne die zehn schlechtesten Handelstage zwischen 1990 und 2006 wäre der Gewinn aus einer Anlage im Dax in diesem Zeitraum nahezu doppelt so hoch ausgefallen. “Flexibel auf Marktbewegungen reagieren zu können, ist nicht nur für ambitionierte Trader, sondern auch für langfristig orientierte Privatanleger wichtig. Ein punktgenaues Market-Timing gelingt zwar nur in den seltensten Fällen, aber auf fundamentale Marktbewegungen müssen auch Privatanleger schnell reagieren, wollen sie eine attraktive langfristige Performance erzielen. Dies gilt für den eigenständigen Handel mit Aktien genauso wie für die stärker diversifizierte Anlage in Fonds”, erklärt Oliver Szabries, Geschäftsführer DBM Deutsche Börsenmakler GmbH. So bietet der Fondshandel Anlegern auch an schwierigen Handelstagen die notwendige Liquidität, um Orders innerhalb weniger Sekunden auszuführen. Der Handel mit Zertifikaten war hingegen weniger liquide, sodass es in einem schwierigen Marktumfeld zu deutlichen Verzögerungen kam und Anleger am vergangenen Montag häufig nicht rechtzeitig aussteigen konnten.

Über den Fondshandel an der Frankfurter Wertpapierbörse
Beim Handel von Fonds über die Frankfurter Börse können Anleger ihre Anteile wie eine Aktie innerhalb weniger Sekunden handeln und damit schnell auf Marktbewegungen reagieren - und dies bei geringen Kosten. Es entfällt der Ausgabeaufschlag, der bei Aktienfonds bis zu fünf Prozent beträgt. Stattdessen zahlt der Anleger einen Spread, also die Spanne zwischen Kaufs- und Verkaufskurs der Papiere. Die Fonds Specialists an der Börse Frankfurt garantieren für Aktienfonds einen maximalen Spread von zwei Prozent. In der Regel beträgt dieser aber deutlich weniger als ein Prozent. Hinzu kommen Handelsgebühren der Banken und die Börsenmaklercourtage von lediglich 0,08 Prozent.

DBM ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG) und verfügt über langjährige Erfahrung im Wertpapierhandel. Im Rahmen der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) genehmigten Tätigkeiten bietet DBM Wertpapierdienstleistungen in den Bereichen Aktien- und Rentenhandel, Derivate und Skontroführung für Aktien, Optionsscheine und Fonds an.

Seit über 100 Jahren ist Fleischhacker ein anerkannter Name im deutschen Wertpapiergeschäft. Aus der 1902 von Moritz Fleischhacker gegründeten Börsenmaklerfirma hat sich in den vergangenen Jahren eine innovative Wertpapierhandelsbank mit zunehmend internationalem Klientel entwickelt. Die traditionellen Werte des Wertpapiergeschäftes bilden das Fundament, auf dem das älteste Wertpapierhandelshaus kundengerechte Dienstleistungen unter Berücksichtigung des stetigen Wandels der Märkte erbringt. N.M. Fleischhacker sieht sich als Local Specialist mit internationaler Kundschaft.

Für weitere Informationen:
Medienbüro Fonds Specialists Frankfurter Börse

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Abgeblitzt: Pornoanbieter wollte Google sperren lassen

Gericht spricht Provider von Verantwortung für Webinhalte frei

Frankfurt - Internetprovider sind grundsätzlich nicht für den Inhalt von Webseiten verantwortlich, zu denen sie ihren Kunden Zugang vermitteln. Dies geht aus einer gestern, Mittwoch, veröffentlichten Entscheidung des Frankfurter Oberlandesgerichtes (OLG) http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de hervor. Ein Anbieter von pornographischen Inhalten hatte versucht, den Internetprovider Arcor durch eine einstweilige Verfügung zu verpflichten, für seine Kunden den Zugang zu den Webseiten google.de und google.com zu sperren. Zur Begründung hatte er angeführt, dass über die Suchmaschine Webseiten mit pornographischen Darstellungen ohne Zugangsbeschränkung aufgerufen werden könnten. Eine entsprechende Klage wegen eines Wettbewerbsverstoßes, in deren Zusammenhang auch die Haftungsprivilegien für Zugangsanbieter geprüft worden waren, wurde aber nun vom OLG zurückgewiesen.

“Die Entscheidung des OLG Frankfurt hat sogenannte Access-Provider von der Verantwortlichkeit für die von ihnen vermittelten Inhalte freigesprochen”, erklärt Max-Lion Keller, Rechtsexperte der IT-Recht Kanzlei http://www.it-recht-kanzlei.de, im Gespräch. Diese würden ja bloß den Zugang zum Internet, nicht aber die Inhalte selbst bereitstellen. Etwaige Wettbewerbsverstöße würden also nicht im eigenen Verantwortungsbereich der Internetanbieter stattfinden. “Provider, die ihre eigenen Inhalte anbieten, sind von dem aktuellen Urteil nicht betroffen”, stellt Keller fest.

“Die OLG-Entscheidung entspricht der bisherigen Rechtssprechung zu diesem Thema”, meint Keller. Eine tatsächliche Durchführung der vom Kläger geforderten vollständigen Sperrung der Google-Seiten für alle Arcor-Kunden sei zudem nicht umsetzbar. Begründung des OLG: Eine solche Maßnahme sei dem Provider im Hinblick auf die Wichtigkeit der Google-Suchmaschine für seine Kunden nicht zuzumuten. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Als Hintergrund des Rechtstreits gilt der durch US-Anbieter angeheizte Konkurrenzkampf innerhalb der deutschen Pornoindustrie. So ist der Kläger im aktuellen Verfahren zwar selbst Anbieter von Erotik im Internet. Gleichzeitig beruft er sich aber auf den Jugendschutz, um frei zugängliche Porno-Inhalte, die etwa über Google auffindbar sind, aus dem Netz zu verbannen. Dieser sei in Deutschland besonders streng und mache es den hiesigen Anbietern schwer, sich gegen die weltweit im Netz aufkeimende Konkurrenz durchzusetzen. (Ende)

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Kontaktlinsen mit virtuellen Displays entwickelt

Breite Palette an Anwendungsmöglichkeiten denkbar

Seattle - Einen ersten Prototypen für Kontaktlinsen mit virtuellem Display hat eine Forschergruppe um Babak Parviz von der University of Washington http://www.washington.edu vorgestellt. Dem Forscher-Team ist es erstmals gelungen, eine flexible und biologisch verträgliche Kontaktlinse mit elektronischen Schaltkreisen und LEDs auszustatten. Die Technologie verspricht eine breite Palette an Anwendungsmöglichkeiten, sei es als Sehhilfe im medizinischen Bereich, zur Anzeige von Fahrzeugdaten oder in der Medien- und Unterhaltungsindustrie.

„Wer durch eine funktionstüchtige Linse sieht, würde das vom Display generierte Bild der Außenwelt überlagert sehen”, beschreibt Parviz. Der vorgestellte Prototyp sei ein sehr kleiner, aber vielversprechender Schritt in Richtung dieses Ziels. Solche virtuellen Displays könnten etwa zur mobilen Internetnutzung dienen oder bei Spielen tiefste Immersion in die virtuelle Realität erlauben. “Andere Leute dürften allerlei Arten von Anwendungen finden, an die wir gar nicht gedacht haben. Unser Ziel ist es, die grundlegende Technologie zu demonstrieren und zu zeigen, dass sie sicher ist”, so Parviz.

Entsprechend steht die Entwicklung der Display-Kontaktlinsen noch am Anfang. Der Prototyp kombiniert wenige Nanometer dicke Schaltkreise und LEDs im Ausmaß von etwa einem Drittel Millimeter mit dem flexiblen Plastik einer Kontaktlinse. In Tests an Hasen wurde die Bioverträglichkeit geprüft, zwanzigminütiges Tragen habe keine negativen Auswirkungen gehabt. Die High-Tech-Linsen sollten getragen ebenso unbemerkbar sein wie normale Kontaktlinsen und auch genau so leicht einzusetzen und zu entfernen, nennt Parviz das Idealziel.

Wirklich funktional sind die Linsen noch nicht: Die roten LEDs leuchten nicht. Die dafür nötige Stromversorgung wollen die Forscher durch Energie-Übertragung per Radiowellen und Solarzellen auf den Linsen erreichen. Auch die drahtlose Kommunikation der Display-Linsen mit anderen Geräten muss erst implementiert werden. Für entsprechende Elektronik biete der Bereich außerhalb des eigentlichen Sichtfeldes genügend Platz. Bis zur Verfügbarkeit eines vollwertiges Display werde es noch eine Weile dauern, räumen die Forscher selbst ein. Eine Version, die ein einfaches Display mit nur wenigen wenigen Pixeln biete, könne laut Parviz aber “recht schnell” betriebsfähig sein. (Ende)

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Lascher Umgang mit Passwörtern im Web

Viele Web-Accounts verleiten zur Wiederverwendung von Kennwörtern

Wien - Sichere Passwörter sind bei der Anzahl an registrierungspflichtigen Webportalen, bei denen sich der durchschnittliche Internetuser im Laufe seiner Internetkarriere anmeldet, nicht immer oberste Priorität. Laut einer aktuellen Analyse der Agentur @www benutzen 61 Prozent dasselbe Passwort, wo immer es möglich ist, berichtet The Guardian. Zehn Prozent der Surfer haben sich bei über 50 Onlineportalen mit einem Passwort registriert. Dass User hier nicht bei jedem Account ein eigenes Passwort benutzen und es regelmäßig ändern ist aus Sicht der Bequemlichkeit verständlich. “Hier sollte man Abstufungen, nach der Sensibilität der Daten machen, die sich hinter der Login-Seite befinden”, rät der Sicherheitsexperte Wolfgang Bartl http://www.defense.at im Gespräch mit Solid News.

Grundsätzlich sollte bei der Wahl eines Passworts beachtet werden, dass es kein Wort ist, das in einem Wörterbuch steht und dass keine persönlichen Daten darin vorkommen. Für die einzelne Person mag es zwar praktisch und ausreichend sicher erscheinen, sein Geburtsdatum oder den Namen seines Kindes als Kennwort zu wählen. In Zeiten von Web 2.0 und Social-Networking-Portalen ist es allerdings mit einiger Recherche kein Problem, entsprechende persönliche Daten herauszufinden. Es ist erstaunlich, was die Leute alles von sich preisgeben”, kritisierte auch der österreichische Datenschützer Hans Zeger von der Arge Daten http://www.argedaten.at.

Ein Passwort sollte aus mindestens acht Zeichen bestehen und sowohl Groß- und Kleinbuchstaben, als auch Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Kurze Passwörter sind zwar bequem beim Eingeben, allerdings auch leichter zu knacken. “Jeder kennt die Bruteforce-Methode, wenn man die Kombination eines dreistelligen Zahlenschlosses wie bei einem Aktenkoffer vergessen hat. Die Möglichkeiten von 000 bis 999 sind schnell probiert”, vergleicht Bartl. Als sicheres Passwort führt er beispielsweise dieses an: h4#f5~Gh43§fD7. Zwar ist es schwer zu merken, jedoch auch schwer zu knacken.

Als Gedächtnishilfe empfehlen Experten, sich einen Satz zu merken, indem auch Zahlen enthalten sind. Die Anfangsbuchstaben der Wörter ergeben schließlich das Passwort, Zahlen bleiben dabei Zahlen. Bei Portalen mit sensiblen Daten sollte das Passwort zudem in regelmäßigen Abständen geändert werden. “Beim Onlinebanking ist das äußerst zu empfehlen, ebenso wie bei allen anderen Accounts, wo durch ein geknacktes Passwort ein finanzieller oder persönlicher Schaden entstehen könnte”, so Bartl. Auf seiner Webseite bietet der Sicherheitsexperte einen Passwortchecker, mit dem User ihre aktuell verwendeten Passwörter auf ihre Sicherheit überprüfen können. “Dazu muss es natürlich nicht eingegeben werden”, fügt Bartl an. http://www.defense.at/security/passwort/passworttester.html. Es ist außerdem nicht prinzipiell schlecht, die Passwörter zu Papier zu bringen und sicher zu verwahren. In jedem Fall ist diese Methode der digitalen Speicherung am eigenen Rechner vorzuziehen. (Ende)

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“Hustensaft ist nicht aus Husten”

Gute Online-Texte überraschen - und verdienen Geld: Seminar am 5.2.2008

Wien - Gute Ideen verdienen Respekt - Gute Texte verdienen Geld.
Allerdings ist oft das Gegenteil der Fall: Endlos lange Seiten, ohne Struktur, kaum Hyperlinks, sterbenslangweilig. Manche Websites machen mit vielen Worten klar, dass sie nichts zu sagen haben. Das Resultat: Frustrierte Site-Besucher, die nicht finden wonach sie suchen - und Google- oder Banner-Kampagnen, die schwache Ergebnisse bringen. Dabei sind es oft nur ein paar Grundregeln und Tricks, die den Erfolg bewirken können!

Ein neues Seminar für Praktiker - mit vielen Beispielen und Übungen
Das Online-Marketing-Forum.at hat ein völlig neues Praxis-Seminar zum Thema “Erfolgreich Online Texten” entwickelt. Es ist für Website-Texte gedacht, geht aber auch auf viele andere Medien ein, die für erfolgreiches Online-Marketing relevant sind. Ein Auszug aus den Themen:

* Grundregeln für richtiges Texten für Websites - die wichtigsten Do’s & Don’ts
* Erfolgreiches Texten für Newsletter und Mails - von der Betreffzeile bis zur Landing-Page
* Meta-Informationen - Über die Wichtigkeit von Strukturen und übergeordneten Inhalten
* Suchmaschinen - worauf es Google bei den Inhalten ankommt
* Textanzeigen und Banner - Wie AdWords-Anzeigen und Banner richtig gestaltet werden
* Blogs & Foren - die Regeln der Community
* Conversion-Optimierung - Wie gute Texte die Kontakt- und Kaufrate erhöhen
* Rechtliche Rahmenbedingungen - was Sie über Urheberrecht und Nutzungsbedingungen wissen sollten
* Tools und Tipps - Textanalyse-Tools, Thesauri, PlugIns, und mehr

Sofort anwendbares Wissen
Das Seminar ist keine Abhandlung von trockener Theorie: Anhand von vielen Praxis-Beispielen wird verdeutlicht, was gute Texte von schlechten unterscheidet - und was man daraus lernen kann. Darüber hinaus sind auch mehrere Übungen wesentlicher Bestandteil, wo das Gelernte sofort in die Praxis umgesetzt wird. Sie werden sehen, wie man anhand weniger Grundregeln und praktischer Übungen die Qualität der Texte mit wenig Aufwand dramatisch verbessern kann!

Erfolgreich Online Texten am 5.2.2008
Das ganztägige Seminar findet am 5. Februar (in Wien) statt, von 9-17 Uhr. Preis: EUR 590,-.
Interessiert? Alle Details zu diesem Seminar und die Online-Anmeldung finden Sie auf:
http://www.online-marketing-forum.at/basis-seminare/online-texten

Über das Online-Marketing-Forum
Das Online-Marketing-Forum bietet Seminare, Workshops und Consulting, sowohl öffentlich als auch firmenintern, zu allen Bereichen rund um das Thema Online Marketing an: Ob Google AdWords, e-Mail Marketing, rechtliche Internet-Grundlagen, Suchmaschinen-Optimierung oder eines von vielen weiteren Themen: Das Forum vermittelt sowohl Grundlagen-Wissen als auch Insider-Know-how, kompetent und unabhängig. Das bestätigen nicht zuletzt zahlreiche Seminare und viele Referenzen renommierter Unternehmen.

Online-Marketing-Forum - man lernt nie aus! http://www.online-marketing-forum.at (Ende)

Fortschritt verlangt Innovations-Spirit

Umsetzungsrelevante Informationen im Journal des Innovation Networks Austria

Wien - Kontinuierliches Wachstum ist heute ohne Innovation nicht mehr denkbar. Der Wettbewerb verlangt neue Produkte. Und die können nur mit entsprechendem Innovationsgeist entwickelt werden. Dies gilt in besonderem Maße für KMU.

Innovation bedeutet, dass man sich an der Front aufhält. Sich immer mit den neuesten Erkenntnissen der Technologie, der Unternehmensführung oder auch der Personalpolitik auseinandersetzt. Sich im Markt bewegt, die leichtesten Veränderungen aufspürt und den erkannten Bedarf in Produkte umsetzt.

Die Innovation Network Austria GmbH (inna) unterstützt KMU bei diesen Prozessen. Als Informationsgrundlage bietet die inna ein zehnmal pro Jahr erscheinendes Journal den “InnovationSpirit” im Rahmen einer Netzwerkmitgliedschaft an. Das Journal erscheint mit einem Umfang bis zu 48 Seiten und einer Auflage von 50.000. Berichtet wird über innovative Produkte und Unternehmen, Aktivitäten zur Förderung der Innovation, neueste Erkenntnisse aus Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen. Der Vorteil der Netzwerkmitgliedschaft liegt im zusätzlichen Informationsvorsprung und der Zusammenführung von potenziellen Kontakten. Das Anmeldeformular kann unter dem folgenden Link direkt aufgerufen werden:
http://www.inna.at/data/Netzwerk-Mitgliedschaft-Anmeldeform-080116.pdf

Die Innovation Network Austria, wurde 2001 im Umfeld der Technologiezentren gegründet und befindet sich zu 100% in privatem Besitz. Als Beratungsunternehmen erbringt die inna Dienstleistungen für Unternehmen rund um das Thema Innovation, wie Technologiemarketing, Investorensuche für innovative Projekte, Kauf und Verkauf von Unternehmen und Personalberatung. (Ende)

Nachrichtenmagazin Focus gibt Print-Archiv frei

Über 100.000 Artikel kostenlos zugänglich

München - Das Nachrichtenmagazin Focus hat zu seinem 15. Geburtstag sein Online-Archiv freigegeben. Unter http://www.focus.de/archiv sind ab sofort alle Artikel, die seit dem 18. Januar 1993 in der Printausgabe des Magazins erschienen sind, für User kostenfrei zugänglich. Insgesamt umfasst das Archiv laut Herausgeber und Gründer Helmut Markwort mehr als 100.000 recherchierte Artikel. Um interessierten Usern trotz dieser großen Zahl an Texten ein gezieltes Recherchieren zu ermöglichen, habe man eine Menge Zeit investiert. Mit Hilfe der eigenen Technikabteilung seien hierfür eigene Recherche-Tools entwickelt worden, die eine Suche nach bestimmten Texten so schnell und einfach wie möglich gestalten sollen.
“Focus dankt seinen Lesern. Wir beschenken sie daher mit dem Kostbarsten, was wir besitzen”, erklärt Focus-Herausgeber Markwort in einer Aussendung. Nach 15 Jahren harter journalistischer Arbeit umfasse das Print-Archiv inzwischen mehr als 100.000 einzelne Beiträge, die für User frei recherchierbar seien. “Die Artikel im Archiv entsprechen dabei genau den in der Printausgabe des Magazins veröffentlichten Texten”, erläutert Armin Blohmann, Head of Investor & Public Relations der Tomorrow Focus AG, auf Anfrage von uns. “Aktuelle Beiträge, die in der Zwischenzeit in Printform im Magazin erscheinen, werden in bestimmten zeitlichen Abständen dem Archiv hinzugefügt”, ergänzt Blohmann.

In Anbetracht der Menge an online archivierten Texten sah man sich in punkto Bedienungsfreundlichkeit einer großen Herausforderung gegenüber. “In die netzgerechte Aufbereitung des Archivs haben wir ein halbes Jahr Arbeit investiert”, schildert Focus-Online-Chefredakteur Jochen Wegner. Ziel sei es in diesem Zusammenhang vor allem gewesen, die Suche nach bestimmten Artikeln so effizient wie möglich zu gestalten. “Die Redaktion von Focus Online entwickelt zur Zeit mit Hilfe von Computerwissenschaftlern neue Methoden, um unsere Inhalte für die Nutzer auch intuitiv zu erschließen”, so Wegner. Zu diesem Zweck habe die hauseigene Technikabteilung selbst zusätzliche Recherche-Funktionen entwickelt, die in den kommenden Wochen freigeschaltet werden sollen. “Ohne lange Recherchen können die User in Zukunft mit zwei, drei Mausklicks alle wesentlichen Beiträge zum VW-Skandal, zu Elite-Universitäten oder zur Immobilienkrise abrufen”, meint Wegner.

Auch “Der Spiegel” hatte bereits im Dezember die kostenlose Nutzung seines Archivs in Kombination mit einem Online-Rechercheportal angekündigt. Das im Frühjahr dieses Jahres startende Portal Spiegel Wissen soll auf Inhalte der Print- und Onlineausgabe des Magazins sowie auf Artikel aus den Bertelsmann-Lexika und -Wörterbüchern zugreifen. Dazu sollen auch Beiträge aus der freien Internetenzyklopädie Wikipedia mit einbezogen werden. (Ende)

AT&T: Schlechte Zahlungsmoral löst Aktienkursgewitter aus

Trotz abkühlender US-Konjunktur geben Analysten Entwarnung

San Antonio/Phoenix/Wien - Wegen schlechter Zahlungsmoral seiner Privatkunden im Festnetztelefonie- und Breitband-Segment gerät der US-amerikanische Telekommunikationsmonopolist AT&T ins Schlittern. Aufgrund fehlender Zahlungseingänge schaltete der Konzern vermehrt Telefonanschlüsse ab, worauf der Aktienkurs des iPhone-US-Exklusivproviders gestern Nachmittag um 4,5 Prozent (1,87 Dollar) auf 39,16 Dollar zurückging. AT&T-Chef Randall Stephenson sieht vor dem Hintergrund der aktuellen Schwierigkeiten jedoch keinen Grund für eine anhaltende Krise, da sich vor allem die wachsenden Umsatztreiber Mobilfunk und Geschäftskunden weiterhin krisensicher zeigen und auch den Folgen der US-Subprime-Hypothekenkrise trotzen konnten.

“Zahlungsausfälle gibt es in jeder Branche in Abhängigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung immer wieder. So ist auch der Bereich Telekommunikation vor möglichen Schwankungen nicht gefeit. In Bezug auf die Entwicklung großer europäischer Telkos wie Vodafone oder T-Mobile mache ich mir gegenwärtig jedoch keine Sorgen”, sagt Wolfgang Specht, Analyst bei Sal. Oppenheim, auf Nachfrage von uns. Trotz vieler zahlungsunfähiger Privatkunden stiegen die Erlöse des US-Mobilfunkgiganten Ende des dritten Quartals 2007 auf 30,1 Mrd. Dollar. Dabei stützt sich das Geschäft vorrangig auf den Verkauf von Breitband-Diensten wie dem IPTV-Service “U-Verse”. In Anbetracht des starken Wachstums in diesem Segment sowie dem Erfolg der Vermarktung des iPhones in den USA, strebt Stephenson bis Ende dieses Jahres im Bereich der Fernsehübertragung über das Internet an, rund eine Mio. Kunden zu erreichen.

Im Rahmen einer Analystenkonferenz der Citigroup sagte Stephenson, dass sich der Mobilfunk in Zeiten der gegenwärtig in den USA vorherrschenden Wirtschaftsprobleme und Rezessionsängste ziemlich belastbar darstellt. So sei nicht weiter verwunderlich, wenn ein Breitband-Kunde diesen Dienst abmeldet, wenn die Telefonrechnung nicht länger zur Gänze bezahlt werden könne. Analysten sehen im plötzlichen Abflachen des AT&T-Aktienkurses ebenfalls keinen Grund voreilig von einer Krise des Konzerns zu sprechen. “Das Unternehmen ist alles andere als in der Krise. Im gegebenen Fall haben wir es mit ganz normalen Marktschwankungen zu tun, mit denen viele Technologiewerte derzeit mehr oder weniger zu kämpfen haben. Zudem ist die Arbeitslosenrate in den USA auf dem Vormarsch, was auch die schlechte Zahlungsmoral vieler Privatkunden bewirkt”, meint Erste-Bank-Analyst Hans Engel im Gespräch.

Laut dem Experten sei der Kursverlust von AT&T erneut ein Zeichen dafür, wie übersensibel die Märkte reagieren und zu überstürzten Reaktionen neigen. Dass auch andere Telkos bereits in den letzten Wochen und Monaten des abgelaufenen Kalenderjahres mit der schlechten Zahlungsmoral der Privatkunden zu kämpfen hatte, sei kein Geheimnis, berichtet hingegen das Wall Street Journal. Laut Engel stehe AT&T unter den sich derzeit nur mäßig entwickelnden Technologiewerten immer noch besser da als andere. Ein ähnliches Szenario für Europa hält Engel jedoch für ausgeschlossen. Unterdessen lehnte es ein AT&T-Sprecher ab, weitere Konkretisierungen über die abgeschalteten Anschlüsse zu geben, betonte jedoch, dass das Unternehmen trotzdem weiterhin an seiner bisher praktizierten Guidance festhalten wolle. (Ende)

Arbeiten ohne Stechuhr - Ergebnis wichtiger als Stundenzählen

Technische Voraussetzungen für flexible Arbeitsgestaltung längst gegeben

Milwaukee/Köln - Flexible und ortungebundene Büroarbeit soll schon bald zur Norm werden. Das behauptet zumindest die aktuelle Studie “Flexible Working 2007″ von Johnson Controls Global Work Place Solutions http://www.johnsoncontrol.com. Mehr als 60 Prozent der 200 internationalen Studienteilnehmer arbeiten nämlich bereits jetzt regelmäßig an verschiedenen Orten - im Büro, zu Hause oder unterwegs. Im Vergleich zum Jahr verbrachten die Befragten in 2007 weniger Arbeitszeit im Unternehmen (18 Prozent), dafür mehr Zeit im Eigenheim-Büro (36 Prozent) sowie beim Kunden oder auf Reisen (46 Prozent). Der klassische Nine-to-Five-Job passt folglich kaum mehr in die schöne neue Arbeitswelt.

“Bisher stand für Arbeitnehmer vor allem die freie Zeiteinteilung im Vordergrund. Die aktuelle Studie von Johnson Controls zeigt hingegen, dass die flexible Wahl des Arbeitsumfeldes zunehmend wichtiger wird”, kommentierte Paul Barlett, Vorsitzender des Office Productivity Network http://www.officeproductivity.co.uk, die Resultate der Befragung. Das Büro werde vorwiegend zum Ort der Interaktion, an dem Mitarbeiter sich austauschen und zusammenarbeiten. Gleichzeitig reiche es nicht mehr aus, Mitarbeitern “nur” einen Büroarbeitsplatz im Unternehmen bereitzustellen.

“Die technischen Voraussetzungen für räumlich und zeitlich flexibles Arbeiten sind durch die moderne Telekommunikation gegeben. Wer die besten Köpfe für sein Unternehmen gewinnen will, muss ihnen mehr bieten als nur eine angemessene Bezahlung. Dazu gehört auch ein möglichst flexibles Arbeitsumfeld”, sagt der Personalexperte Marc Emde, Geschäftsführer der Kirch Personalberatung in Köln http://www.kirchconsult.de . Zudem komme dieses Modell berufstätigen Müttern und Vätern entgegen. Allerdings verhindere eine konservative, ja starre Kultur in manchen Unternehmen, dass Telearbeit oder Gleitzeitmodelle auch wirklich zum Einsatz komme.

In einer globalisierten Arbeitswelt müssten sich auch die Arbeitszeiten internationalen Standards anpassen, so Emde. “In Europa klammern sich einige noch viel zu stark an die 35-Stunden-Woche oder den geregelten Arbeitstag von neun bis 17 Uhr. Das gehört der Vergangenheit an. In den Vereinigten Staaten geht man teilweise schon viel radikalere Wege”, weiß der Personalexperte. Er verweist auf den größten amerikanischen Elektronikhändler Best Buy http://www.bestbuy.com , den die Wochenzeitung Die Zeit als das “Kaufhaus der Freiwilligen” beschrieben hat. Dort gibt es weder vorgeschriebene Stundenzahlen für die Beschäftigten noch Anwesenheitspflicht bei Besprechungen und auch keine Kernzeit. “Statt Stunden nachzuweisen, zählt nur das Ergebnis: erledigte Aufgaben, abgearbeitete Projekte”, schreibt Zeit-Autorin Heike Buchter.

“So ganz schlecht scheint das Unternehmen damit nicht zu fahren”, meint Emde. “Schließlich erwirtschaftete die Elektronikkette im dritten Geschäftsquartal 2007 einen satten Gewinn. Es ist ja auch ein Trugschluss, dass Arbeiten ohne Kernzeit und Stechuhr weniger produktiv oder leistungsbezogen sei. Ganz im Gegenteil: Die Führungskräfte haben in einem solchen System die Aufgabe, ihre Mitarbeiter anhand der tatsächlich geleisteten Arbeit zu beurteilen. Entscheidend ist die Produktivität, und nicht, ob von neun bis fünf die Schreibtischlampe brennt.”

Die Arbeitsmarktpolitik von Bundesregierung, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden hat nach Auffassung des Dienstleistungsexperten Michael Müller diese neue Lebenswirklichkeit noch nicht erfasst. “Vor allen Dingen der Einstieg in die digitale Ökonomie hat Menschen und Märkte verändert, Ansprüche an Produkte und Service individueller gemacht. In einer von so genannten E-Lancern beherrschten Ökonomie wandelt sich die Rolle des Wirtschaftsmanagers, der nichts mehr gemeinsam hat mit dem Industriekapitän vergangener Tage. An die Stelle eines Unternehmens industrieller Prägung tritt ein Netz von freischaffenden und weitgehend selbstbestimmten Arbeitskräften, die über die gesamte Welt verstreut und auf elektronischem Wege verbunden zusammenarbeiten können”, meint Müller, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters a&o http://www.aogroup.de . Und hier werde nach Leistung bezahlt und nicht nach Löhnen und Arbeitszeiten, die Tarifkartelle am grünen Tisch festlegen. (Ende)

US-Immobilienmarkt steht vor neuem Crash

“Chancen für wirtschaftliche Rezession bei knapp 50 Prozent”
Hartford/New York - Der Präsident der Boston Federal Reserve, Eric Rosengren, hat dem Immobiliensektor für das Jahr 2008 Besorgnis erregende Prognosen gestellt. Seiner Meinung nach steht die schwerste Krise seit 50 Jahren bevor. Die Preise für Wohnimmobilien würden dieses Jahr noch schneller fallen, als im bereits von der Subprime-Krise gebeutelten Vorjahr, sollte die Wirtschaft stagnieren. Krisen im Hypothekensektor seien auch bisher mit gesamtwirtschaftlichen Problemen einhergegangen, begründet Rosengren seine Warnung vor einer möglichen Wiederholung des Szenarios. Eine Rezession will man derzeit zwar noch nicht explizit prognostizieren, dahingehende Befürchtungen sind dennoch spürbar. “Die Ängste vor einer Rezession in den USA sind absolut berechtigt”, unterstreicht RZB-Analyst Helge Rechberger auf unsere Anfrage.

Erste Auswirkungen der Rezessionsangst machten sich gestern, Dienstag, in drastischen Kursverlusten an der Wall Street bemerkbar. So stürzte die Aktie von Immobilienfinanzierer Countrywide Financial http://my.countrywide.com um minus 17,15 Prozent auf einen Wert von 6,33 Dollar. “Es ist nicht nur möglich, sondern mittlerweile sogar wahrscheinlich, dass der Absturz von Countrywide Financial nicht der letzte im Sektor bleibt”, meint Rechberger. Die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums wirke sich negativ auf das Privatkundengeschäft aus. “Der Immobiliensektor ist der eigentliche Urheber des Problems. Resultierend aus der Subprime-Krise des Vorjahres stellten die Banken auf eine wesentlich restriktivere Kreditvergabe mit schlechteren Konditionen für Privatkunden um. Die wirtschaftlichen Probleme in den USA sind vom Immobiliensektor ausgegangen und demnach hausgemacht”, erklärt Rechberger.

Auch Rosengren betont, dass der Rückgang bei Investitionen in Wohnimmobilien auch das Risiko eines Rückgangs der gesamten Konjunktur erhöht. Die Subprime-Krise des Vorjahres sei in einem gesamtwirtschaftlich gesunden Umfeld geschehen. Sollte nun auch die Konjunktur Schwächen zeigen, würde dies den Preisverfall beschleunigen. Der amerikanische Arbeitsmarkt gilt derzeit zwar als relativ stabil, dennoch stieg die Arbeitslosenquote von 4,7 auf 5,0 Prozent. “Die schlechten Arbeitsmarktdaten und die hohe Inflation bringen uns zu der Ansicht, dass die Chancen für eine wirtschaftliche Rezession in den USA bereits bei knapp 50 Prozent liegen”, sagt Rechberger im pressetext-Gespräch. Manuel Haglmüller

Kaufkraft in Österreich 2007: Volumen steigt auf 122 Mrd. Euro

Wien - Das nominelle Kaufkraftvolumen der österreichischen Bevölkerung belief sich auf etwa 122 Mrd. Euro, was einer Kaufkraft pro Kopf von etwa 15.100 Euro und pro Person ab 15 Jahren von etwa 18.230 Euro entspricht. Damit ist die Kaufkraft in Österreich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 2% gestiegen.

Trotz anhaltender stärkerer Wohlstandsverluste ist die Bundeshauptstadt nach wie vor Kaufkraft-Spitzenreiter.

Obwohl Wien so wie in den Vorjahren auch heuer wieder Kaufkraftverluste zu verzeichnen hatte, ist das Wohlstandsniveau der Bundeshauptstadt als Wirtschafts- und Verwaltungszentrum Österreichs mit 109,7 nach wie vor traditionell das höchste Österreichs. Wien hat jedoch so wie auch in den vergangenen Jahren nur eine geringfügige Entwicklungsdynamik, die sich auch in einer rückläufigen persönlichen Kaufkraft manifestiert.

Die Top Kaufkraftgewinner auf Bundesländerebene sind Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark.

Niederösterreich konnte die Kaufkraft weiter erhöhen und liegt nun bei der einwohnerbezogenen Kaufkraft bei einem überdurchschnittlichen Niveau von 101,9. Aus den innerregional starken strukturellen Unterschieden in Niederösterreich resultiert auch eine stark differierende Kaufkraft in diesem Bundesland. Die Regionen rund um Wien, vor allem jene im Süden Wiens, zählen zu den wirtschaftsstärksten Österreichs. Die Nähe zur Bundeshauptstadt und die damit verbundenen Standortvorteile begünstigen die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region. Die nördlichen Bezirke Zwettl und Waidhofen/Thaya bilden nach wie vor die Schlusslichter beim Wohlstandsniveau.

Oberösterreich konnte wieder an Kaufkraft zulegen und erreicht mit 97,6 etwa das Niveau von 2004, das jedoch weiterhin deutlich unter dem Österreichdurchschnitt liegt. Siedlungs- und Arbeitszentren Oberösterreichs sind die Landeshauptstadt und die Stadt Wels, die auch nach wie vor Spitzenreiter beim Wohlstandsniveau sind.

Die Steiermark konnte den positiven Trend weiter fortsetzten und liegt nun bei 91,3 deutlich über dem Wohlstandsniveau in Kärnten. Vor allem die Landeshauptstadt - als Wirtschaftsschwerpunkt des Bundeslandes - verzeichnet starke Zugewinne und pendelt sich nun bei einem Kaufkraftniveau von 125,2 ein. Graz hat somit nicht nur das höchste steirische, sondern auch das einzig überdurchschnittliche Wohlstandsniveau dieses Bundeslandes.

Kärnten wieder Schlusslicht beim Wohlstandsniveau

Kärnten, das durch eine gemischte Wirtschaftsstruktur mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil im Dienstleistungsbereich gekennzeichnet ist, bleibt nach weiteren Kaufkraftverlusten das Schlusslicht beim österreichischen Wohlstandsniveau.

Stärkere Kaufkraftverluste im Burgenland

So wie im letzten Jahr hat das Burgenland wieder an Kaufkraft verloren, liegt jedoch mit einem Wohlstandsniveau von 92,4 nach wie vor deutlich vor der Steiermark. Die Kaufkraft des Burgenlandes ist durch ein deutliches Nord-Süd-Gefälle geprägt, wobei das Nordburgenland zu den wirtschaftskräftigsten Gebieten des Bundeslandes zählt.

Alle Landeshauptstädte weisen überdurchschnittliche Kaufkraft auf. Salzburg bleibt trotz leichter Verluste die kaufkräftigste Landeshauptstadt.

Die Stadt Salzburg zählt mit 136,2 neben einzelnen Wiener Bezirken zu den Spitzenreitern beim Wohlstandsniveau. Auch Eisenstadt zählt trotz Verluste zum Vorjahr mit 127,2 zu den Kaufkraft-Spitzenreitern. Begünstigt wird diese Landeshauptstadt nicht nur durch die Nähe zum Wiener Zentralraum und durch die verkehrsmäßige Erschließung dieser Region, sondern auch durch die Öffnung der Ostgrenzen hat Eisenstadt zum wirtschaftlichen Zentrum des Burgenlandes gemacht.

Die neuesten Kaufkraftdaten Österreich 2007 sind ab sofort zum Preis von:
€ 740,– (exkl. 20% MwSt) für die Bundesländer und 121 politischen Bezirke
€ 1.440,– (exkl. 20% MwSt) für die Bundesländer, 121 politischen Bezirke und 2.354 Gemeinden erhältlich. (Ende) E

mail: office@makam.at

Googles Text-Anzeigen von Trojaner gekapert

Auch Social-Networking-Site Orkut von Angriff betroffen
Tettnang - Einen Trojaner, der die Text-Anzeigen von Googles Adsense durch solche eines anderen Provider ersetzt, haben die Sicherheitsexperten von BitDefender http://www.bitdefender.de entdeckt. Die Anzeigen oder darin verlinkte Sites könnten Schadcode enthalten. Der Trojaner ist die konkreteste einer Reihe von Bedrohungen, die aktuell zu Google-Produkten gemeldet werden. Ebenfalls angegriffen wurde etwa auch die in Besitz von Google befindliche Social-Networking-Site Orkut http://www.orkut.com. Ebenfalls von aktuellen Sicherheitslücken betroffen sind die Google Toolbar und Gmail.
“Wie andere ‚Big Player’ des Internets – etwa Microsoft und eBay – ist Google zu einer wichtigen Zielscheibe von Cyberkriminellen geworden”, analysiert BitDefender-Sprecher Michael Klatte auf Anfrage von pressetext. Der in Zusammenhang mit Adsense entdeckte Trojaner manipuliert die Host-Datei im Betriebssystem des Computers, um so Anzeigen statt vom Google-Service von einem anderen Provider anzuzeigen. “Wenn ein Trojaner Systemdateien wie ‘Hosts’ überschreiben kann, dann ist das Umrouten von Google Werbung nur noch ein sekundäres Problem”, meint dazu Google-Sprecherin Lena Wagner auf Anfrage von pressetext. Die genutzte Sicherheitslücke sei mehrere Jahre alt und nicht durch Googles Service verursacht. BitDefender betont, dass neben der Gefahr, durch gefälschte Anzeigen zusätzlicher Malware ausgesetzt zu werden, Unternehmen auch Werbeeinnahmen verlieren könnten.

Die Social-Networking-Plattform Orkut war in dieser Woche Opfer von Cross-Site-Scripting, durch das ein Wurm verbreitet wurde. Dieser hat Orkut-Nutzer in die Community “Infectados pelo Vírus do Orkut” (Portugiesisch für “Infiziert durch das Orkut-Virus”) zwangsrekrutiert. Zwar scheint der Angriff lediglich dazu gedacht gewesen zu sein, eine Schwachstelle aufzuzeigen, doch wurde Google für eine zu langsame Reaktion kritisiert. Unter den Kritiker fand sich etwa Kee Hickley, CEO von Somewhere http://www.somewhere.com, in seinem persönlichen Blog http://www.marrowbones.com . “Wir haben schnell gehandelt, um das Problem in Orkut zu beheben und Schritte eingeleitet, um ähnliche Probleme in der Zukunft zu vermeiden”, weist Wagner die Kritik zurück. Sowohl Google als auch die Kritiker betonen, dass Orkut durchgehend uneingeschränkt in Betrieb war. Das Unternehmen sieht darin ein Service, Kritiker meinen jedoch, dass das Abschalten als Notfallmaßnahme durchaus angebracht gewesen wäre.

In der Google Toolbar wurde ebenfalls eine Lücke gefunden, von der insbesondere Internet-Explorer-User betroffen sind. Der Sicherheitsfachmann Aviv Raff zeigte auf, wie die Installation neuer Buttons manipuliert werden könnte, damit es den Anschein macht, es würde ein Button von einer vertrauenswürdigen Seite installiert.” Wir arbeiten momentan mit Hochdruck daran, dieses Problem zu lösen”, verspricht Google auch in dieser Hinsicht eine rasche Lösung. Die Sicherheits-Firma Cenzic http://www.cenzic.com wiederum meldete eine Lücke in Gmail. Das US-Magazin eWeek berichtet allerdings auf seiner Website, dass dies nur in Verbindung mit unsauberer Cache-Verwaltung im Internet Explorer ausgenutzt werden kann. Ein Microsoft-Sprecher meinte, dass ein Ausnützen der Lücke umfassende Rechte auf dem betroffenen Computer erfordere, über die generell viel gefährlichere Malware installiert werden könne. Thomas Pichler

Kampf der E-Mail-Flut: IBM bringt intelligentes Suchtool

Algorithmen verschlanken den Index und bewältigen somit mehr Daten
Wien - Der IT-Konzern IBM hat mit “IBM OmniFind Personal Email Searches” (IOPES) ein Programm veröffentlicht, mit dem E-Mails einfach und schnell nach bestimmten Informationen durchsucht werden können. Dabei kommt eine ausgereifte semantische Suchmaschinentechnologie zum Einsatz, die E-Mails konzeptuell durchforstet und damit der reinen Stichwortsuche deutlich überlegen ist, heißt es vonseiten IBMs. Die Applikation kann für die Suche in Lotus sowie in Outlook eingesetzt werden. IOPES steht auf der IBM-AlphaWorks-Seite kostenlos zum Download bereit http://www.alphaworks.ibm.com/tech/emailsearch.

Viele Nutzer speichern eine schier unüberschaubare Zahl von E-Mails dauerhaft ab und arbeiten auf diesem Weg mit den enthaltenen Dateien oder Dokumenten, so die IBM-Techniker. Bei der Entwicklung der Applikation zeigte sich als Hauptproblem, dass die auf Stichworten basierende übliche Suche zu ungenau ist, weil sie zu viele Ergebnisse bringt. Die neue Software enthält nun diverse Funktionen, mit denen man das Chaos durchschaubar macht. “Wir verwenden dabei Algorithmen, die helfen, den Index so schlank wie möglich zu halten. Beispielsweise werden Füllwörter entfernt und nur die Hauptwörter in den Index aufgenommen, denn Suchanfragen laufen meistens über Nomen ab”, erklärt Wolfgang Nimführ, Sales Leader Information Management IBM Österreich, im Gespräch.

IOPES erkennt beispielsweise auch unvollständige Anfragen und kann Informationen wie Telefonnummern, Termine, Personen, Dokumente und auch Bilder in der E-Mail-Flut ausfindig machen. Somit lassen sich bestimmte Telefonnummern sogar dann finden, wenn die E-Mail-Datenbank nicht die entsprechenden Begriffe enthält. IOPES bildet quasi Wissen über die untersuchten Bereiche und bietet dadurch auch Argumentationshilfen für die Suche an. Darüber hinaus sind gebräuchliche Suchvorgänge, wie Telefonnummern oder Meeting-Orte, bereits berücksichtigt.

“Prinzipiell ist das Durchsuchen von großen Mengen an E-Mails ein Problem von Unternehmen”, meint Nimführ. Ein Unternehmen mit mehr als 350.000 Mitarbeitern wie etwa IBM kommt pro Jahr auf rund acht Mrd. E-Mails. “Kein Wunder, dass die Suche nach einer bestimmten Information in diesem Wust mühevoll werden kann. Die Folgen werden auch zu einem geschäftlichen Problem und kosten viel Geld”, so Nimführ. Es ist natürlich auch ein privates Problem, mit der Unterstützung von Outlook kann IOPES auch von einer Vielzahl der User abseits des Unternehmensbereiches genutzt werden. Andreas List