Archive für Februar 2008

Wikinger waren sexy und modebewußt

Schwedische Forscher widerlegen bisherige Annahmen

Uppsala - Bunte Farben, seidene Tücher und körperbetonte Kleider - so haben sich die Wikinger in alten Tagen angezogen. Die schwedische Archäologin Annika Larsson von der Universität Uppsala http://www.uu.se hat viele der bisherigen Annahmen über den Lebensstil der Nordländer widerlegt. Archäologische Funde bestätigen, dass die Frauen sehr provokative Kleider trugen und die Männer eitel waren. Mit der Christianisierung habe sich allerdings der Kleidungsstil rapide geändert.

“Die Wikinger haben orientalische Elemente mit dem nordischen Stil kombiniert. Die Kleidung war auch so konzipiert, dass sie sowohl in den Häusern als auch am Feuer präsentiert werden konnte”, erklärt Larsson, die Textilien rund um den Mälarsee untersucht hat. Die Umgebung des Sees, der eine Fläche von mehr als 1.100 Quadratkilometern hat, grenzt an Stockholm und Uppsala und gehört zu den zentralen Siedlungsgebieten während des Wikinger-Zeitalters von 750 bis 1050. Dieses Zeitalter könne allerdings nicht als eine gesamte Periode bezeichnet werden, betont die Forscherin. Die mittelalterliche Christianisierungsperiode hat Schweden nämlich bereits Ende 900 erfasst. Damit verschwand der orientalische Einfluss in der Kleidung. Durch die Erschließung neuer Handelswege gab es dann einen regen Austausch mit West-Europa sowie dem christlichen Byzanz.

“Textilforschung kann uns sehr viel mehr über den Status einer Gesellschaft erklären als die Untersuchung der Traditionen. Alte Rituale überleben manchmal die Veränderungen einer Gesellschaft. Werden allerdings Handelsrouten abgeschnitten, hat das sofortige Auswirkungen auf den Kleidungsstil”, so die Forscherin. Die schwedische Wikingerin habe sich viel provokativer gekleidet, als wir das bisher angenommen haben. Auch Funde im russischen Pskov, nahe von Novgorod (dem ehemaligen Gorki), scheinen zu bestätigen, dass es solche Handelrouten gab.

Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass Wikinger-Frauen lange Kleider trugen, die aus rechteckigen Stoffteilen bestanden und die durch einen Gürtel zusammengehalten wurden. Funde aus Birka außerhalb Stockholms widerlegen diese Theorie. Vielmehr legt die Forscherin die Theorie nahe, dass es eine Art moderner Büstenhalter war, den die Frauen trugen und der die Brust betonte, indem jede einzelne mit einer Spange gehalten wurde. Die Kleider waren vorne offen. “Mit der Christianisierung verschwand diese Art der Kleidung, die auch an zahlreichen weiblichen Figuren festgestellt werden konnten”, erklärt die Archäologin. Das könne einerseits darin liegen, dass die Christen eine starke Akzentuierung der Weiblichkeit verboten. Andererseits könnte diese Kleidung auch bei vorchristlichen Ritualen üblich gewesen sein und daher untersagt. (Ende)

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Bundesverfassungsgericht stoppt Bundestrojaner

“Politik darf nicht zur Tagesordnung übergehen und Wege zur Umschiffung suchen”

Karlsruhe - Das Bundesverfassungsgericht* (BVerfG) http://www.bundesverfassungsgericht.de hat die nordrhein-westfälischen Vorschriften zur Online-Durchsuchung heute, Mittwoch, für nichtig erklärt. Das Gesetz verstoße gegen das Grundgesetz, urteilten die Richter in Karlsruhe. Der Einsatz von staatlicher Schnüffelsoftware auf privaten Computern ist damit vorerst gestoppt. Die Vorschrift, die den heimlichen Zugriff auf informationstechnische Systeme regelt, “verletzt das allgemeine Persönlichkeitsrecht in seiner besonderen Ausprägung als Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme”, heißt es in der Begründung des BVerfG.
Die Vorschriften in NRW stellen einen schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre dar und seien daher nicht zulässig. Ähnlich wie bei Eingriffen in das Telekommunikationsgeheimnis sei auch der heimliche Onlinezugriff auf private Rechner nur unter strengen Auflagen möglich. So sei das heimliche Ausspähen nur zulässig, “wenn tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut bestehen. Zudem ist der Eingriff grundsätzlich unter den Vorbehalt richterlicher Anordnung zu stellen.” Das bedeutet, dass Computer von Verdächtigen nur dann mit Spionageprogrammen überprüft werden dürfen, wenn eine unmittelbare Gefahr für Menschenleben oder den Bestand des Staates vorliegt.

Kritiker der Online-Durchsuchung begrüßen das Urteil erwartungsgemäß. “Die Politik darf jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen und gleich morgen nach Wegen suchen, das Verdikt aus Karlsruhe listenreich zu umschiffen. Das gebietet schon der Respekt vor dem höchsten Gericht, aber mehr noch ein Blick auf die Risiken dieser zu Recht höchst umstrittenen Ermittlungsmethode”, kommentiert Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco) http://www.eco.de die Entscheidung des Gerichts. Auf dem Spiel stehe nicht zuletzt das Vertrauen der Internetnutzer in die Nutzung des Internet und der neuen Medien, und damit auch die Akzeptanz von E-Business, E-Health und E-Government-Anwendungen.

Technisch gesehen ist eine Online-Durchsuchung nichts anderes als erfolgreiches Hacking. Der Staat nutzt vorhandene Sicherheitslücken in Programmen der Verdächtigen, um die Schnüffelssoftware einzuschleusen. “Dabei muss aber auch bedacht werden, dass eine derartige Untersuchungsmethode genau vorbereitet werden muss”, erläutert Joachim Jakobs, Sprecher der Free Software Foundation Europe http://www.fsfeurope.org und der Initiative Privatsphäre.org http://www.privatsphaere.org, im Gespräch. Es gibt hierfür keinen Generalschlüssel, sondern nur Sonderanfertigungen des so genannten Bundestrojaners, der auf das jeweilige Gerät und Betriebssystem sowie die eingesetzten Schutzmaßnahmen abgestimmt werden müssen. “Menschen, die wirklich etwas zu verstecken haben, werden sich durch einen Trojaner nicht erwischen lassen”, so Jakobs. Diese beabsichtigten Methoden seien lediglich Werkzeuge für den Überwachungsstaat. (Ende)

*Deutschland hat keine Verfassung sondern ein Grundgesetz (Anm. Red.)

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Deutscher Zeitungsmarkt im Abwärtstrend

Überregionale Titel einzige Gewinner

Frankfurt am Main
- Die Auflagenzahlen der deutschen Zeitungen befinden sich im Abwärtstrend. Im vierten Quartal 2007 kam der Zeitungsmarkt auf 25,97 Mio. verkaufte Exemplare pro Erscheinungstag. Das bedeutet ein Minus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark war der Rückgang bei den ostdeutschen Zeitungen, diese verloren um 4,6 Prozent. In den alten Bundesländern gingen die Verkäufe nur um zwei Prozent zurück, wie die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft mitteilt.

Die überregionalen Titel gingen im vergangenen Quartal mit einem Plus von 0,74 Prozent als einzige Gewinner hervor. Alle anderen Gattungen schlossen mit Verlusten ab. Bei den Tageszeitungen belief sich das Minus auf 1,97 Prozent, die lokalen und regionalen Abo-Zeitungen verbuchten einen Rückgang von zwei Prozent und die Auflage der Kaufzeitungen sank um 2,86 Prozent. Kräftig verloren haben auch die Sonntagszeitungen - diese mussten ein Minus von 4,66 Prozent hinnehmen. Offenbar entwickelt sich derzeit der deutsche Zeitschriftenmarkt erfreulicher als die tagesaktuellen Printmedien. Immerhin konnten diese laut jüngsten Erhebungen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse ihre Nutzerzahlen stabil halten, wenngleich sich die Werte nicht direkt auf die Auflagenzahlen umlegen lassen.

Betrachtet man die einzelnen Vertriebswege, zeigt sich, dass vor allem die Einzelverkäufe stark zurückgegangen sind (minus 5,49 Prozent). Etwas schwächer fielen die Verluste mit minus 1,62 Prozent bei den Abonnements aus. Der sonstige Verkauf sowie die Bordexemplare (Zeitungen auf Flügen) konnten jeweils mit einem Plus abschließen. Während die Abos zumindest bei den Kaufzeitungen deutlich zulegten und die Wochenzeitungen stabil blieben, musste der Einzelverkauf in allen Kategorien starke Rückgänge hinnehmen.

Auffallend negativ entwickelte sich der Einzelverkauf bei den überregionalen Zeitungen in Ostdeutschland mit einem Minus von 11,69 Prozent. Aber auch insgesamt betrachtet setzt sich ein Abwärtstrend, der bereits in den Quartalen davor einsetzte, weiter fort. Tageszeitungen gingen im Einzelverkauf um 4,25 Prozent zurück, Sonntags- und Wochenzeitungen jeweils um über acht Prozent. Worin die konkreten Ursachen für den allgemeinen Rückgang bestehen, könne so einfach nicht erklärt werden, heißt es seitens der ZMG auf Nachfrage von SU. Erhoben werden Gesamtauflagen, nicht aber einzelne Titel oder die Hintergründe der Lesegewohnheiten. (Ende)

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Mehrheit im Urlaub krank und leidend

Gesundheitsrisiken werden oft unterschätzt

Düsseldorf/Wien - Die schönste Zeit im Jahr - der meist wohlverdiente Urlaub - kann von der Mehrheit der Deutschen, Österreicher und Schweizer aufgrund gesundheitlicher Probleme nur eingeschränkt genossen werden. Das hat eine Studie des Reiseportals Trivago http://www.trivago.de ergeben. Im Vergleich zu den Westeuropäern liegen die Deutschen und Österreicher dennoch deutlich im Mittelfeld. So haben gar nur 26 Prozent der “Grande Nation” Frankreich und 36 Prozent der Briten bei der Befragung angegeben, dass sie sich im Urlaub mit keinen Leiden herumschlagen müssen.

“Wir haben in unserer aktuellen Umfrage rund 1.700 Reisende nach den Leiden im Urlaub gefragt, mit denen man sich am häufigsten herumschlagen muss”, so Malte Siewert, Geschäftsführer von Trivago im Gespräch. “Die Vielzahl der Trivago-Kunden sind Individualreisende mit höherem Einkommen, die etwas älter sind”, erklärt der Unternehmenschef. Befragt wurden die Reisenden mit einem Fragebogen, der Magen-Darm-Probleme, Sonnenbrand, Katerbeschwerden, Migräne und Depressionen zur Auswahl stellte. Eine Antwortmöglichkeit war auch das Feld “keine Beschwerden”. Zu den offensichtlich “gesündesten Reisenden Europas” gehören demnach die Polen und die Schweden - sie lagen mit 55 und 54 Prozent Beschwerdefreiheit an der Spitze. Rund die Hälfte der befragten Schweizer und Spanier haben keine körperlichen Leiden im Urlaub.

Interessant waren auch die individuellen Leiden der einzelnen Nationen. 37 Prozent der Franzosen gaben an unter Depressionen zu leiden, 19 Prozent unter einem ständigen Kater. Katerbeschwerden waren auch das “Hauptleiden” der polnischen Urlauber. 17 Prozent der Schweden werden von Depressionen heimgesucht. Den Engländern bereitet die Sonne am meisten Gesundheitsprobleme, den Spaniern, Schweizern und Österreichern die Verdauung.

“Das Problem mit den Verdauungsstörungen ist alt. Rund 40 Prozent aller Fernreisenden leiden unter dem so genannten Reisedurchfall”, meint der Tropenmediziner Herwig Kollaritsch vom Zentrum für Reisemedizin http://www.reisemed.at/reisemedzentrum.htm in Wien im Interview. “Ungewohnte Nahrungsmittel oder auch fremde Keime machen zu schaffen. In der Regel verschwindet diese Diarrhö innerhalb von drei Tagen.” Grundsätzlich rät der Mediziner allerdings zur Mitnahme einer Reiseapotheke. “Ein paar Dinge sollte ein Reisender schon darüber wissen. Dazu gehört zum Beispiel die Rehydrierung des Organismus nach einer solchen Durchfallserkrankung.” Was bei Erwachsenen meist harmlos ausgehe, könne bei Kindern allerdings zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen. “Wir raten daher ab, mit Kindern in Ländern einer hohen Durchfallinzidenz und schlechter medizinischer Versorgung zu reisen.”

Generell habe die Vorsorge der Reisenden in den vergangenen Jahren etwas zugenommen, meint der Experte. Malaria sei etwas besser unter Kontrolle. Das sei einerseits auf die Bemühungen der WHO zurückzuführen, andererseits auch auf sehr gute Medikamente. Zu den am häufigsten unterschätzten Gesundheitsrisiken gehören derzeit das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber, gegen das es keine wirksame Prophylaxe gibt und Tollwut. “Dengue-Fieber kommt wesentlich häufiger vor als Malaria. Die schlechte Nachricht ist, dass Reiseziele wie etwa Südostasien zu den größten Epidemieregionen zählen”, so der Mediziner. Allein im ersten Halbjahr 2007 habe es in Vietnam 80.000 Fälle gegeben. Meist verlaufe die Ersterkrankung, deren Symptome zwar heftig sind, zwar ohne Probleme. Bei einer zweiten Erkrankung könne es zu jedoch lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. “Sehr stark unterbewertet wird auch die Tollwut”, meint der Experte. Einer von 5.000 Touristen habe einen hochgradig suspekten Kontakt mit einem Tier. Der Mediziner rät dazu, ehe man eine Reise antritt, früh genug einen Facharzt aufzusuchen und nach eventuellen Impfungen und Medikamenten zu fragen. ZARO

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Rekord: Erstmals weit mehr als 1.000 Stiftungen pro Jahr gegründet

Bundesverband Deutscher Stiftungen veröffentlicht Stiftungszahlen 2007

Berlin - Die Zahl der jährlich neugegründeten Stiftungen hat erstmals in der Stiftungsgeschichte die 1.000er Marke durchbrochen. 1.134 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts wurden im Jahr 2007 gegründet. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 26 Prozent. Damit gibt es in Deutschland aktuell 15.449 Stiftungen. “Das zeigt: Reformen für mehr Stiftungsfreundlichkeit wirken. Denn die Steigerung lässt sich vor allem mit dem Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements erklären,” kommentiert der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Fritz Brickwedde den neuen Rekord. Am 21. September 2007 waren rückwirkend zum 1. Januar erhebliche Verbesserungen im Stiftungssteuerrecht verabschiedet worden.

Das Land mit der größten Zahl neuer Stiftungen ist wie in den Vorjahren Nordrhein-Westfalen. Das bevölkerungsreichste Bundesland liegt sowohl mit 215 neugegründeten Stiftungen als auch mit einem Bestand von jetzt 2.935 Stiftungen vorn. Platz zwei nimmt erneut Bayern ein (207 Neu-Errichtungen). Den drittgrößten Zuwachs an neuen Stiftungen verzeichnet Baden-Württemberg (188). Bezogen auf die Einwohnerzahl sind in den Flächenländern die Hessen am stiftungsfreudigsten.
Auf dem Spitzenplatz des vom Bundesverband Deutscher Stiftungen veröffentlichten Rankings zur Stiftungsdichte in den 82 deutschen Großstädten liegt erneut Frankfurt am Main. Auf je 100.000 Einwohner entfallen in der Bankenmetropole fast 72 Stiftungen.

Selten zeigte ein Gesetz so schnell Erfolge
In vielen Bundesländern wurden besonders in den Monaten nach Verabschiedung des “Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements” vermehrt Anträge auf Anerkennung einer Stiftung entgegengenommen. So können seit der Verabschiedung des Gesetzes, auch bekannt als Initiative “Hilfen für Helfer”, Zuwendungen in den Vermögensstock von gemeinnützigen Stiftungen bis zu einer Höhe von einer Million Euro steuerlich geltend gemacht werden. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, verweist auch auf die zunehmend höhere Dotierung von Stiftungen: “Wir beobachten, dass Mäzene sich bei der Vermögensausstattung häufig am steuerlichen Rahmen orientieren. Die verbesserten steuerlichen Regelungen wirken darum nicht nur auf die Zahl, sondern auch auf die Vermögensgröße von neuen Stiftungen positiv. Das deutsche Stiftungsvermögen wächst dadurch zusätzlich, es wird sich innerhalb der nächsten fünfundzwanzig Jahre vermutlich mehr als vervierfachen. Der Stiftungssektor wird so immer stärker zu einer tragenden Säule des bürgerschaftlichen Engagements.” Nach neueren Schätzungen bündeln die Stiftungen bereits heute zusammen rund 100 Milliarden Euro Grundstockvermögen.

Der Osten legt zu - 75 neue ostdeutsche Stiftungen
Hoffnung wächst auch im stiftungsarmen Osten. Denn in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich die Neugründungen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. In den fünf ostdeutschen Bundesländern (ohne Berlin) wurden mit 75 neuen Stiftungen 28 mehr als im Jahr 2006 ins Leben gerufen. Allerdings liegt die Stiftungsdichte in den neuen Bundesländern mit 7 Stiftungen pro 100.000 Einwohner noch immer weit hinter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 19 Stiftungen pro 100.000 Einwohner.

Frankfurt am Main bleibt stiftungsreichste Großstadt
Frankfurt am Main führt mit fast 72 Stiftungen pro 100.000 Einwohner das Städteranking des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen weiter an. Überraschend hat sich Würzburg knapp hinter Frankfurt auf den zweiten Platz des Rankings geschoben. Auf dem dritten Platz folgt Hamburg mit rund 61 Stiftungen pro 100.000 Einwohner. Traditionell belegen ehemalige freie Reichs- und Hansestädte mit langer bürgerschaftlicher Tradition die vorderen Plätze bei der Stiftungsdichte. Vier Großstädte des Ruhrgebietes sind wegen ihrer geringen Stiftungsdichte unter den acht Schlusslichtern des Rankings.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:
http://www.Stiftungen.org/presse

Aktuelle Grafiken und Analysen zum Bestand und den Neuerrichtungen im Stiftungswesen und dem Städteranking finden Sie unter http://www.Stiftungen.org/statistik

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Mercer-Studie: Mitarbeitermotivation entscheidet über Geschäftserfolg

London/Wien - Arbeitgeber sind sich heute weitgehend darin einig, dass motivierte Mitarbeiter gut fürs Geschäft sind. Dennoch ist es weiterhin strittig, wie sich eine engagierte Mitarbeiterschaft aufbauen und dauerhaft halten lässt - insbesondere in Unternehmen, die in mehreren Ländern und Kulturen zuhause sind.

Eine weltweite Arbeitsplatzanalyse rund um die Haltung und Wahrnehmungen von Mitarbeitern, die Mercer bisher in 22 Ländern durchgeführt hat, legt wertvolle Einblicke in diese wachsende Herausforderung offen. Die Studie zeigte, dass die für die Mitarbeitermotivation entscheidenden Faktoren nicht nur zwischen den unterschiedlichen Ländern, sondern auch zwischen unterschiedlichen Arbeitgebern variieren. Es zeigte sich außerdem, dass die allgemeine Haltung gegenüber den Herausforderungen am Arbeitsplatz in einigen Kulturen positiver ausfällt, während spezifische Faktoren wie Gehalt, betriebliche Nebenleistungen und ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeits- und Privatleben (Work-Life Balance) in einigen Ländern eine größere Rolle spielen als in anderen.

“In der anspruchsvollen globalen Wirtschaftswelt von heute wünschen sich die Arbeitgeber nicht nur zufriedene, sondern engagierte Mitarbeiter, die sich für ihre Arbeit und den Erfolg ihres Unternehmens einsetzen”, erklärte Dr. Patrick Gilbert, einer der führenden Forschungsexperten für Personalfragen bei Mercer. “Engagierte Mitarbeiter sind jene, die ein ernsthaftes Interesse am Erfolg ihres Arbeitgebers verfolgen und deren Leistungsniveau die offiziellen Anforderungen ihres Tätigkeitsprofils überschreitet. Diese Mitarbeiter erbringen freiwillig Leistungen, die dem geschäftlichen Ergebnis zuträglich sind und die Basis für Wettbewerbsvorteile schaffen.”

Das Umfeld zählt

Die Forschungsergebnisse von Mercer in der Studie “Engaging employees to drive global business success” zeigen, dass Mitarbeiterengagement stark vom Umfeld bestimmt wird. “Die Motivationsfaktoren variieren landes- und unternehmensabhängig - selbst innerhalb von Unternehmen können sie zwischen den verschiedenen Geschäfts- und Funktionsbereichen abweichen”, so Dr. Gilbert weiter. “Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Arbeitgeber die individuellen Motivationsfaktoren in ihrem Unternehmen ermitteln und nutzen. Auf diese Weise lassen sich die Investitionsrenditen für HR-Ausgaben maximieren.”

Ein Unternehmen kann die Höhe des Engagements der eigenen Mitarbeiter und die dafür verantwortlichen Faktoren durch Untersuchungen, üblicherweise durch Mitarbeiterumfragen, ermitteln. Die Studien, die Mercer unter dem Titel What’s Working erstellt hat, dienen als Basis für den Vergleich und die Interpretation von Umfrageergebnissen eines Unternehmens. Auf diese Weise kann ein Unternehmen Probleme ermitteln und geeignete Maßnahmen einleiten, die das Mitarbeiterengagement und damit letztlich das geschäftliche Ergebnis optimal beeinflussen.

Die Ergebnisse von Mercer veranschaulichen die Herausforderungen im Zusammenhang mit der richtigen Interpretation von Mitarbeiterumfragen, wenn normative Daten fehlen. So gaben 57 Prozent der befragten Arbeitnehmer in den Mercer-Studien eine positive Bewertung der über 130 Fragen ab. Länder wie Indien, Mexiko und China erzielten deutlich positivere Bewertungen, während Länder wie Japan, Korea und Portugal ein deutlich niedrigeres Ergebnis auswiesen.

“Mitarbeiterstudien dokumentierten über lange Zeit kulturelle Unterschiede zwischen den Ländern. Wenn ein Unternehmen die Ergebnisse seiner eigenen Mitarbeiterumfragen betrachtet, müssen diese Unterschiede berücksichtigt werden”, betonte Dr. Gilbert.

Unterschiede zwischen lokalen Motivationsfaktoren

Die Studien von Mercer liefern zudem Einblicke in die unterschiedlichen kulturellen Motivationsfaktoren. Eine Analyse sämtlicher Daten zeigte die wichtigsten Motivationsfaktoren für alle 22 Länder auf. Sie zeigt, dass die Faktoren sehr stark variieren, wenngleich nicht unbedingt immer in der erwarteten Weise.

“Auch bei gemeinsamen Arbeitsplatzmerkmalen - wie z. B. Englisch als Hauptsprache - können Unterschiede zwischen den nationalen Kulturen, bei der wirtschaftlichen Entwicklung und bei den Marktbedingungen erheblichen Einfluss auf die Erwartungen und Wahrnehmung der Mitarbeiter gegenüber ihrer Arbeit und damit letztlich auf das Mitarbeiterengagement ausüben”, erklärte Dr. Gilbert.

Die Mitarbeiter wurden gefragt, welche der 12 Faktoren ihr Arbeitsengagement am stärksten beeinflussen. Insgesamt wurde “Respekt” global als Faktor mit dem größten Einfluss auf das Motivationsverhalten gewertet. Dies gilt vor allem für die USA und Großbritannien. Die befragten Arbeitnehmer in Japan maßen diesem Aspekt jedoch weniger Bedeutung zu.

Arbeitnehmer in Frankreich und Indien nannten die Art der Arbeit als wichtigsten Motivationsfaktor. In Japan bewerteten die Arbeitnehmer das Grundgehalt am höchsten, während in China betriebliche Nebenleistungen die Liste anführten. Deutsche Arbeitnehmer nannten hingegen den Kollegenkreis als wichtigsten Faktor.

Weltweit betrachten Arbeitnehmer ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeits- und Privatleben als wichtigen Motivationsfaktor. Ausnahmen hierbei bilden China und Indien, die diesem Kriterium weniger Gewicht beimessen. Gute Kundenbetreuung ist ebenfalls global, aber insbesondere in Großbritannien, ein wichtiger Aspekt. Von den 12 zu bewertenden Faktoren stuften die japanischen Arbeitnehmer diesen jedoch am niedrigsten ein.

“Wenn keine sonstigen Informationen vorliegen, ermöglichen die häufigsten Motivationsfaktoren es einem multinationalen Unternehmen, sich auf Bereiche zu konzentrieren, die das Mitarbeiterengagement verbessern können”, so die Einschätzung von Dr. Gilbert. “Da das Umfeld jedoch eine so wichtige Rolle spielt, sollten aber vor allem landes- und unternehmensspezifische Daten berücksichtigt werden, um das Niveau des Engagements zu erhöhen. Hierzu zählen eigene Mitarbeiterumfragen und die Gegenüberstellung der Ergebnisse mit normativen Daten, eine Analyse der Ergebnisse zur Ermittlung der wichtigsten Faktoren sowie die anschließende Erarbeitung eines umfassenden Maßnahmenkatalogs, mit dem sich die anvisierten Veränderungen umsetzen lassen.”

Informationen zur Durchführung der Studie

Die Mercer-Studien zum Thema What’s Working wurden bei erwachsenen Erwerbstätigen in bis dato insgesamt 22 Ländern durchgeführt. Diese Studien ermöglichen die Ermittlung von Trends und Wahrnehmungsweisen gegenüber dem Arbeitsumfeld und liefern allgemeine Einblicke in die Haltung und Sichtweisen von Arbeitnehmern. Die Umfragen umfassten über 130 Fragen aus zwölf arbeitsbezogenen Kategorien, darunter Arbeitsabläufe, Kommunikation und Kooperation, Leistungsmanagement, Führungsverhalten sowie Anerkennung.

Das Mercer-Papier mit dem Titel Engaging employees to drive global business success ist neben 16 Länderberichten zum Thema What’s Working unter http://www.mercer.com/whatsworking erhältlich.

Information über Mercer

Mercer zählt zu den führenden globalen Anbietern von Dienstleistungen in den Bereichen Consulting, Outsourcing und Investments. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bei der Lösung komplexer Fragen im Bereich betrieblicher Nebenleistungen und Human Capital, insbesondere bei der Gestaltung und dem Management von Gesundheitsleistungen, betrieblicher Altersversorgung und anderen Nebenleistungen. Es ist überdies einer der führenden Anbieter von Outsourcing-Lösungen für betriebliche Nebenleistungen. Die Mercer-Dienstleistungen im Bereich Investment beinhalten das Investment Consulting sowie Multi-Manager Investment-Produkte. Mercer ist mit 17.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern tätig. Das Unternehmen ist Teil der Marsh & McLennan Companies, Inc. Die Aktie ist mit dem Ticker-Symbol MMC an den Börsen New York, Chicago, Pacific und London notiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.mercer.com

Die Tätigkeitsschwerpunkte von Mercer (Austria) GmbH liegen in den Bereichen Retirement Consulting (betriebliche Vorsorge), Investment Consulting (Optimierung von Pensionskassenverträgen und deren Veranlagungen) sowie Information Products Solutions (Vergütungsberatung). Im Jahr 2006 konnte mit 18 MitarbeiterInnen ein Umsatz von rund 2,1 Mio. EUR erwirtschaftet werden. Mercer betreut in Österreich rund 800 Kunden - darunter eine Vielzahl der Top-100-Unternehmen des Landes.

Kontakt zu Mercer:
Mag. Sebastian Karwautz, Mercer (Austria) GmbH
Tel. 43 1 533 97 66

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“Light”-Produkte machen erst recht dick

US-Studie: Künstliche Süßstoffe machen hungrig und dick!

Washington/Wien - Wissenschaftler der Purdue University http://www.purdue.edu haben im Tierversuch gezeigt, dass ein süßer Geschmack ohne Kalorien den Heißhunger richtig anheizt. In den Untersuchungen an Ratten wurde deutlich, dass jene, die zuckerhaltige Nahrung zu sich nahmen, auch deutlich weniger Appetit hatten. Die Wissenschaftler widersprechen damit der gängigen Meinung, wonach Süßstoffe mit wenigen Kalorien das Beste für die Gesundheit wären.
Im Versuch der Forscher erhielt eine Gruppe von Ratten Joghurt mit Saccharin, eine zweite Joghurt mit Glukose. Zusätzlich erhielten beide Gruppen ausreichend andere Nahrungsmittel. Die Tiere, denen mit Saccharin gesüßtes Joghurt verabreicht wurde, nahmen generell mehr Kalorien zu sich als jene, die mit Zucker gesüßtes Joghurt bekamen. Zudem bildeten die mit künstlichem Süßstoff gefütterten Ratten auch mehr Körperfett und konnten das Gewicht nicht zurückfahren.

Die Forscher glauben, dass Süßstoff zu Problemen bei der Kontrolle der Kalorienaufnahme führt, weil die Verbindung zwischen der Empfindung von Süßigkeit und Nahrung mit vielen Kalorien gestört wird. Möglicherweise sei das auch eine Erklärung dafür, dass die Fettleibigkeit seit dem Aufkommen künstlicher Süßstoffe derart rapide zugenommen habe, berichten sie im Fachmagazin Behavorial Neuroscience http://www.apa.org/journals/bne/. Obwohl der Versuch der Ratten nur mit dem Süßstoff Saccharin durchgeführt wurde, gehen die Forscher davon aus, dass auch bei anderen Zuckerersatzstoffen oder künstlichen Süßstoffen das Ergebnis ähnlich ausfallen würde.

“Die Untersuchungsergebnisse sind nicht überraschend”, meint Alexa Leonie Meyer vom Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Wien im Gespräch. Es sei bekannt, dass künstliche Süßstoffe zu Heißhungerattacken führen. Offensichtlich ist es die Täuschung des Körpers, dass etwas Süßes kommt, die den Blutzuckerspiegel ansteigen lasse. “Das ausgeschüttete Insulin findet allerdings keinen Zucker zum Abbau. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel ab und das führt dann zu den Heißhungerattacken.” Die Experten am Institut für Ernährungswissenschaft raten daher, eher auf normal gesüßte Produkte umzusteigen, allerdings die Mengen an “Dickmachern” massiv zu reduzieren. “Es geht eigentlich darum, die Ernährungsgewohnheiten umzustellen”, so Meyer abschließend gegenüber der Presse.
Interessant an diesem bericht ist das Robert Zach von ZARO Biotec (http://www.zarobiotec.com), seit Jahren auf seinen Seminaren und Vorträgen auf diese Tatsachen hingewiesen hat und dies ohne Tierversuch. Denn, es sei logisch dass das körperinterne Informationssystem keinen Unterschied zwischen künstlicher und natürlicher Süsse feststellen kann, so Robert Zach in einer Stellungsnahme. Die Schädigung des Körpers ist aber noch viel weit reichender denn der Körper kann aufgrund der chemischen Zusammensetzung den Süßstoff nicht aufspalten und damit auch nicht einwandfrei abbauen, da im dazu schlichtweg die Informationen fehlen. Der menschliche Körper ist eben ein Naturprodukt das Natur verstehen kann, aber eben keine künstliche Konzepte für die dem Körper die Informationen fehlen. (Ende)

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Bioenergetische Teilchenenergie als Wirtschaftsfaktor - ein Millionenmarkt

Bioenergie schafft Haltbarkeit ohne Chemie

Tirol - Es ist den meisten Menschen ein dringendes Bedürfnis, Nahrungsmittel ohne chemisches Zusätze zu konsumieren, das ist eine Tatsache. Andererseits wünschen wir uns lang haltbare Nahrungsmittel und dieser Wunsch wird von der Nahrungsmittelindustrie so gut es geht befriedigt. Der Haken an der Sache: Ohne Zucker, Salze und diverse Chemie-Cocktails ist das ein beinahe unmögliches Unterfangen. Es ist ein Teufelskreis, denn um Haltbarkeit zu erzielen wird das Maß des Lebendigen in Lebensmitteln drastisch reduziert und damit wird der Faktor Lebensenergie in der Nahrung immer weniger. Wir leben mit Brennwerten ohne Lebensenergie, wir essen dadurch immer mehr um die erforderliche Lebensenergie zu erhalten die wir aber aus den Nahrungsmitteln nicht mehr erhalten können. Robert Zach, Bioenergieforscher aus Niederndorf/Tirol betreibt seit Jahren Aufklärungsarbeit in Sachen energetisch wertvolle Ernährung. Seit 2003 hielt er über 500 Vorträge zum Thema “Die Energieversorgung des Körpers”. http://www.zarobiotec.com

“Als es noch Lebensmittel gab, waren Kinder und Erwachsene einfach schlanker”, so Zach. “Und das ist einfach zu erklären. Weniger Nahrung (Brennstoff) war erforderlich da die Nahrung energetisch qualitativ besser war. Nun sind wir alle zu dick. Die Esskultur ist zu einem ‘Großen Fressen’ verkommen. Quantitatives Verschlingen von Giften, die legal dosiert einen Menschen nur langsam töten. Wenn ihr Auto Super-Benzin braucht dann schütten sie da doch auch kein Altöl rein oder? Wenn Ihr Körper Energie braucht um zu funktionieren, warum geben sie ihm dann nur den schäbigsten Brennstoff den es gibt? Nur weil er billig ist? Was ist uns Gesundheit wert? Unser Körper braucht Super-Treibstoff in Form von Lebensenergie. Dicke Kinder, Dicke Eltern, Dicke Politiker, die dafür sorgen das Kampagnen gegen die Volksverfettung gefahren werden um die Symptome der falschen Ernährung zu kaschieren. Es geht wie immer um die Ursache und die Ursache ist Haltbarkeit. Wer Haltbarkeit will kommt um Zusatzstoffe nicht herum. Doch dieses Problem ist nicht länger unlösbar”, meint Zach.

Partikel- oder Teilchenenergie kann das. Zaro Biotec hat Produkte entwickelt, die Lebensmittel haltbar machen und das nur durch Berührung mit einem lichtenergetischen Kunststoff, einer Erfindung die alles möglich macht. Der amerikanische Wissenschaftler Dr. Gabriel Cousens beschreibt in seinem Buch “Tachyon-Energy” bereits seine Erfolge mit dieser Technologie, doch Zaro hat das systematisch weiterentwickelt und es geschafft, Kunststoffe in einem Spezialverfahren so zu verändern, dass diese nun Lichtsignale abgeben. Es reicht, elementare Basisstoffe zu behandeln oder fertige Produkte auf diesen Kunststoffen zu lagern. Die Lebensmittel bleiben lebendig und halten oft viele Wochen länger. In Versuchen ohne Kühlung konnte sogar aufgezeigt werden das bioenergetisch behandelte Früchte, Gemüse, Brot und Getränke deutlich länger frisch blieben. In einem mit Energie behandelten Kühlschrank wird Toastbrot seit neun Monaten ohne die geringste Veränderung gelagert. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Kein Schimmel, keine sonstigen Veränderungen.

“Ich stelle mir vor, dass es möglich ist, die Lebensmittel sogar beim Transport zu vitalisieren ohne auch nur eine Packung öffnen zu müssen, ich bin sicher wir können sogar so etwas realisieren - oder ein Kühlschrank in dem alles dreimal so lange frisch bleibt, wäre auch kein Problem. Wir haben im Versuch Erdbeeren ungekühlt der Oxidation übergeben und das Resultat, die Erdbeere mit Nullpunkt-Energie, sah nach 14 Tagen noch aus wie neu. Was wäre, wenn man Haltbarkeit zu dauerhaft günstigen Preisen der Nahrungsmittelindustrie anbieten könnte”, so Robert Zach begeistert.

Biologische Lebensmittel ohne Zusätze für Haltbarkeit, gesund und energetisiert sorgen für eine gesunde und vitale Gesellschaft. Statt schädlichen Zusätzen in so genannten Energydrinks enthalten diese echte Lebensenergie. Und ganz nebenbei wird der Alterungsprozess verlangsamt. Denn was bei Lebensmitteln wirkt, wirkt auch beim Menschen. Hier tut sich ein unvorstellbarer Mark für Lebensmittelhersteller, aber auch in der Gastronomie auf. Wer zuerst seinen Kunden eine ordentliche Portion Gesundheit und Energie auf den Teller zaubert, der hat auch die Nase vorn.

Informationen und Produkte zur Energetisierung findet man unter http://www.zarobiotec.com/shop.html. (Ende)

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“Klima-Lügendetektor” entlarvt PR-Schwindeleien

Webblog kommentiert Pressetexte und Zeitungsartikel

Köln - Während das globale Klima häufiger unter immer stärkeren Druck gerät, nutzen PR-Strategen das Thema zu ihrem Gunsten aus. Die Lügen rund um das Thema Klima soll nun der “Klima-Lügendetektor” http://www.klima-luegendetektor.de/ aufdecken. Das Projekt wird unterstützt vom Greenpeace Magazin und der Plattform http://www.wir-klimaretter.de
Als engagierter Initiator dieses Projektes geht Toralf Staud, Journalist bei der deutschen Wochenzeitung “Die Zeit” und Buchautor von “Wir Klimaretter” hervor.

Das erst vor kurzem fertig gestellte Projekt wird sich unter anderem mit Klimalügen aus Politik, Energie, Mobilität und Wohnen auseinandersetzen. Im Gespräch mit US meint Staud, dass er und seine Kollegen deswegen dieses Projekt starteten, weil sie es satt hatten, sich ewig die Unwahrheiten der Atomlobby oder der Automobilbranche anhören zu müssen. “Irgendwann gehen einem die Lügereien von diesen Leuten so auf den Keks. Daher sehen meine Kollegen und ich unsere Arbeit als klassische Aufklärung”, erklärt Staud.

Ärgern kann sich Staud auch über Presseaussendungen, in denen PR-Schwindeleien versteckt sind. “Pressestellen sollen doch erwähnen, wenn etwas nicht stimmig ist”, meint Staud. Er und seine Kollegen arbeiten auf freiwilliger Basis am Projekt Klima-Lügendetektor. In Stauds Projekt sind sowohl Greenpeace-Journalisten als auch Umweltjournalisten vertreten. “Wir recherchieren vor Ort über unsere Themen. Auch Klima-Experten werden zu gewissen Themen befragt”, so Staud.

Zwar konzentrieren sich die Artikel auf Deutschland, doch berücksichtigen die Journalisten auch die Schweiz oder Österreich. “Wenn die Schweizer Atomlobby etwas von sich gibt und uns fällt daran etwas bezüglich Klima-Schwindeleien auf, schreiben wir natürlich darüber”, meint Staud. “So ähnlich wie beim Blog über die Bildzeitung http://www.bildblog.de/ ist auch unsere Haltung gegenüber diesem Projekt zu erklären. Jeder Journalist liest die Artikel der anderen Journalisten und kommentiert dann kritisch”, erklärt Staud. Im Moment schreibt Toralf Staud an einem Artikel zu den Äußerungen des Präsidenten des deutschen Atomforums. (Ende)

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Vorhang auf für neue Innovationen und Unternehmen

Innovationsbörse bietet zahlreiche Kauf- und Investitionsmöglichkeiten

Wien - Ein High-Tech-Fenster das im Sommer kühlt und im Winter wärmt, das Frischluft reinbringt ohne geöffnet zu werden. Gesunder Zucker, eine Entwicklung die Diabetes verhindern kann und damit Millionen Menschen vor dieser Krankheit bewahren könnte. Ein Unternehmen für Anlagenbau, das mit einer Innovation vor einem Expansionssprung steht. Ein Navigationssystem für Hubschrauber, das dem Piloten von Rettungs-, Militär- oder Polizeihubschrauber ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Ein Softwareunternehmen das revolutionäre Techniken zur Archivierung und Sicherung von Daten über das Internet entwickelt hat und nun einen Weltmarkt erobern möchte. Ein Zeitarbeitsunternehmen mit 150 innovativen Metallfacharbeitern und weitere aktuelle investierbare Zukunftsprojekte finden sich in der Innovationsbörse der Innovation Network Austria.

Die Innovationsbörse listet zahlreiche österreichische Projekte, aber auch Projekte aus Deutschland. Mit der Aufnahme von Unternehmensangeboten wurde die Vielfalt an Investitionschancen weiter erhöht. Die Produktinnovationen von ZARO Biotec, werden sich auch in der Innovationsbörse wieder finden. Vor allem durch den Innovationspreis von „Welt-der-Wunder“ konnte ZARO Biotec zeigen welche Möglichkeiten sich im aktiven Umweltschutz umsetzen lassen.

Neue Ertragsmöglichkeiten für die Zukunft. Welcher Unternehmer sucht nicht danach. Nur durch neue Ideen, Produkte oder Geschäftsfelder können neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Chancen dafür müssen nicht im eigenen Unternehmen geboren werden, die Innovationsbörse bietet bereits fertige Geschäftsmodelle, patentierte Ideen, Produkte oder Unternehmen zum Kauf.

Ob Innovation oder Unternehmen, beide Optionen sind für Investoren Möglichkeiten für das eingesetzte Kapital wesentlich mehr zu erwirtschaften als über das Sparbuch. Wenn zudem noch eine spezielle Affinität des Investors zu einem bestimmten Technologiebereich besteht, dann kann Fachwissen kombiniert mit Begeisterung zu neuen Höhenflügen führen. Für strategische Investoren bieten die Angebote der Innovationsbörse exquisite Investitionsmöglichkeiten.

Die Innovationsbörse findet sich auf http://www.innovationspirit.at. Eine aktuelle Liste kann auch unter info@inna.at angefordert werden oder Tel. +43 1 994606410. Informationen zu ZARO Biotec erhalten sie unter: www.zarobiotec.com.

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US-Internetmarkt: Google und Facebook sind die Gewinner

“Social-Community-Seiten haben nach wie vor großes Potenzial”

New York/Berlin - Google und Facebook sind die größten Gewinner am Internetsektor. Dies geht aus einem gestern, Mittwoch, veröffentlichten Bericht des Marktforschungsunternehmens comScore http://www.comscore.com hervor, der die Haupttrends der US-amerikanischen Internetaktivität im Jahr 2007 analysiert hat. Ergebnisse der Studie: Was die größten Nutzer-Zuwachsraten betrifft, konnten vor allem die großen Unternehmen noch weiter zulegen. Das größte Wachstum verzeichnete der Social-Network-Gigant Facebook, der seine Nutzerzahl gegenüber dem Vorjahr um 81 Prozent steigern konnte und damit im Dezember 2007 auf 34,7 Mio. Besucher kam. Im Bereich der Suchmaschinen konnte sich Google mit knapp 64 Mrd. Suchanfragen, das entspricht einem Marktanteil von 56 Prozent, gegenüber der Konkurrenz durchsetzen.

Neben Facebook und Google konnte auch die Online-Enzyklopädie Wikipedia starke Zuwachsraten vorweisen. An die 52 Mio. Besucher nutzten das Nachschlagewerk im Dezember 2007, das entspricht einem Wachstum von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Kategorien konnten passend zum aktuell stattfindenden US-Wahlkampf vor allem Politikseiten mit 35 Prozent am meisten zulegen. Auch Community-Seiten zu Frauenthemen zogen um 35 Prozent an, dicht gefolgt von Enterntainment-News-Seiten, die um 32 Prozent mehr Nutzer verzeichnen konnten.

Auch der deutsche Internetmarkt und dessen Entwicklung im Jahr 2007 wurden von comScore genau analysiert. “Während Google und Microsoft die beliebtesten Seiten in Deutschland bleiben, verzeichneten im Dezember die Online-Verkaufsseiten die größten Zuwächse”, fasst Bob Ivins, geschäftsführender Direktor von comScore, die Untersuchungsergebnisse zusammen. Microsoft konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um eine Position nach oben arbeiten und befindet sich nun mit 17,8 Mio. Besuchern auf dem zweiten Platz. Auf Platz drei liegt eBay mit 17,5 Mio. Besuchern.

Eine ähnlich starke Position wie Facebook am US-Markt nimmt in Deutschland das Community-Portal StudiVZ ein. Laut aktuellen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) http://www.agof.de kommt die Plattform bereits bei der ersten Ausweisung auf 3,45 Mio. Unique User. “Wir sind in Deutschland eindeutiger Marktführer”, erklärt Christiane Biederlack, PR-Managerin bei StuiVZ, auf Anfrage von SU. Obwohl Facebook bereits durchsickern ließ, dass ein deutscher Ableger des US-Originals noch im ersten Quartal 2008 an den Start gehen soll, sei man sehr zuversichtlich was die zukünftige Entwicklung betrifft. “Zusammen mit schülerVZ zählen wir inzwischen mehr als 7,5 Millionen Mitglieder und jeden Tag kommen mehrerer tausend Nutzer hinzu”, meint Biederlack. Insgesamt spiegele die starke Position von Social-Community-Seiten sowohl in den USA als auch in Deutschland einen eindeutigen Trend wieder: “Die Bedeutung von sozialen Netzwerke wird auch zukünftig noch zunehmen”, ist die StudiVZ-Managerin überzeugt. (Ende)

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Lebenslauf24.de - Der perfekte Lebenslauf

Lebenslauf online mit Vorlage erstellen und sofort im PDF-Format speichern

Wien - Ob für eine Bewerbung als Manager, den nächsten Studentenjob oder das Praktikum, einen Lebenslauf benötigen alle. Hier kommt das vor wenigen Monaten online gegangene Internet-Portal http://www.lebenslauf24.de ins Spiel und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

“Kein Wunder, denn nie zuvor war es einfacher und übersichtlicher einen professionellen und persönlichen Lebenslauf in nur wenigen Minuten zu erstellen. Seit dem Online-Start wurden bereits mehr als 10.000 Lebensläufe über unsere Plattform erstellt. Dies übertrifft unsere Erwartungen und bestätigt, dass unser Service angenommen wird”, erklärt Geschäftsführer Alexander Klim.

Seit Anfang dieser Woche stehen dem Benutzer neue Optionen zur Verfügung. Ab sofort ist es auch möglich, eigene Felder im Lebenslauf zu definieren, die Größe des persönlichen Fotos zu ändern oder die Schriftart zu wählen.

Der Benutzer füllt nach der kostenlosen Anmeldung eine Vorlage mit Feldern wie Angaben zur Person, Arbeitserfahrung, Schul- und Berufsbildung, Persönliche Fähigkeiten, Sprachen, Hobbies, etc. aus. Anschließend stehen weitere Optionen und persönliche Einstellungen zur Verfügung. Die Daten werden im persönlichen Account gespeichert, um später wieder auf diese zugreifen zu können. Somit ist eine Wiederverwendung bzw. Aktualisierung jederzeit gewährleistet.

Nach der Voransicht wird ein PDF-File in Echtzeit erstellt und dem Benutzer entweder per eMail zugesandt und/oder zum Download angeboten. Dieses kann dann beliebig oft geändert und für Bewerbungen verwendet werden. Es gibt zwei Varianten, einen kostenlosen Standard-Lebenslauf sowie gegen einen geringen Betrag den kostenpflichtigen Profi-Lebenslauf.

Rückfragehinweis:
Lebenslauf24.de
Ansprechpartner: Alexander Klim
A-1210 Wien, Siegfriedgasse 64/19
Telefon: +43 (0) 664 133 1988
Email: service@lebenslauf24.de
Internet: http://www.lebenslauf24.de

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Energiegewinnung durch Müllentsorgung als Wachstumsmarkt

Frost & Sullivan geht von 100 neuen Anlagen bis 2012 aus

London - Die Abfallgesetze in Europa werden in den kommenden Jahren dazu führen, dass der Markt für Müllverbrennungsanlagen kontinuierlich ansteigen wird. Zu diesem Schluss kommt das Unternehmensberaterteam von Frost & Sullivan http://www.frost.com. Abfallwirtschaft in Europa sei schon längst kein reines Transport - und Beseitigungsgeschäft mehr. Die gesetzlichen Neuerungen haben in den vergangenen zehn Jahren für die entscheidenden Schritte zur Umsetzung von neuen Technologien und innovativen Recycling-Lösungen gesorgt.
Die Abnahme der klassischen Mülldeponien führt zu neuen und innovativen Alternativlösungen. Die örtlichen Verwaltungen sehen die Energiegewinnung durch Müllverbrennung als die einzig wirkliche Alternative zu Mülldeponien, kommen die Analysten zum Schluss. Das werde trotz der steigenden Bedeutung von Recycling und biologischer Abfallbehandlung der Fall sein. Die Experten rechnen damit, dass die Kapazitäten für Müllverbrennungsanlagen in den kommenden zehn Jahren um weitere 13 Mio. Tonnen anwachsen werden. Daher müssen mehr als 100 neue Anlagen entstehen.

“Euphorisch sind die Marktteilnehmener vor allem im Bereich energieerzeugenden Müllverbrennung. Sie sehen beste Investitionsmöglichkeiten sowohl bei einzelnen Projekten als auch bei Firmen, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben”, berichtet das Unternehmen. “Überall in Europa sind Entsorgungs- und Energieeinrichtungen meist in öffentlicher Hand”, meint John Raspin, Leiter der Abteilung Energie und Umwelt bei Frost & Sullivan. “Dies ändert sich jedoch zunehmend, da die Errichtung neuer, umweltfreundlicherer Anlagen größere Investitionen erfordert. Die Tatsache, dass die von den Anlagen gewonnene Energie profitabel verkauft werden kann, zieht Investoren an und begünstigt Partnerschaften mit Energieversorgungsunternehmen. Müllverbrennungsanlagen sind auf bestem Wege, profitable Selbstläufer zu werden.”

Die Analysten gehen davon aus, dass private Unternehmen mehr Verantwortung in diesem Sektor übernehmen werden, auch wenn bis heute die meisten Investoren vor allem aus dem Bereich Energieversorgung, Ingenieurwesen oder dem Technologiesektor kommen. Erklärbar sei dies auch mit den Ausgliederungstendenzen im öffentlichen Sektor, die ebenfalls für eine verstärkte Nachfrage nach privatem Kapital sorgen.

“Der Trend zu Alternativen zu Mülldeponien wird auch weiterhin für technologische Innovation sorgen”, meint Raspin, der davon ausgeht, dass die Errichtung von weiteren Müllverbrennungsanlagen in weiten Teilen Europas auch weiterhin renditeträchtige Investitionen anziehen werde. “Ebenso wie es weitere Konsolidierungstendenzen geben wird, dürfte es auch als sicher gelten, dass dieser Wachstumsmarkt weiterhin eine ganze Reihe von Investoren aus unterschiedlichsten Bereichen anziehen wird.” (Ende)

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Scientology will schlechtes Image aufpolieren

Sektenexperte: “Bei Scientology duldet man keine Kritik”

Los Angeles/Berlin - In den letzten Wochen ist die amerikanische Church of Scientology http://www.scientology.org wegen des Auftauchens eines Videos, das ein Interview mit dem Schauspieler Tom Cruise zeigt, wieder stärker ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. “Leute, das ist unsere Zeit”, ruft er darin frenetisch seinen Anhängern zu, “eine Zeit, an die wir uns alle erinnern werden.” Nicht nur wegen Aussagen wie dieser ist die in den USA den Rang einer Kirche genießende Glaubensgemeinschaft in Deutschland sehr umstritten. Weltbild und Lehre seien fanatisch und gefährlich, lautet das Urteil vieler Kritiker. Um das angeschlagene Image der Religionsgemeinschaft in Deutschland wieder aufzupolieren, haben die Deutschen Scientology Kirchen heute, Freitag, eine groß angelegte Informationskampagne gestartet. So sollen bundesweit rund eine halbe Mio. Flugblätter verteilt werden. Zeitgleich zum Start der Kampagne wurde mit http://www.scientology-religion.de auch eine eigene Internetseite lanciert.
“Das Image von Scientology ist in Deutschland durch eine negative Medienberichterstattung geprägt”, meint Sabine Weber, Vorstandssprecherin von Scientology Deutschland, im Gespräch mit pressetext. Das Bild der Öffentlichkeit entspreche nicht den Tatsachen. “Die meisten Menschen wissen gar nicht, was Scientology ist”, stellt Weber fest. “Durch die gestartete Informationskampagne wollen wir dieses einseitige Bild wieder zurechtrücken”, erklärt die Scientology-Sprecherin. Den in Zusammenhang mit dem Tom-Cruise-Interview entstandenen Vorwurf des Fanatismus weist Weber zurück: “Im Gegenteil, wir treten für eine freie Gesellschaft ein, in der für jeden Menschen Entscheidungs- und Meinungsfreiheit gilt”, betont sie. Keine Religionsgemeinschaft sei so in punkto Menschenrechte engagiert wie Scientology. “Gegenteilige Behauptungen wollen nur den Hass schüren”, so Weber.

Diese Behauptungen kann Thomas Gandow, Experte für Sekten- und Weltanschauungsfragen, gegenüber uns allerdings nicht bestätigen. “Wenn dem so ist, warum werden Aussteiger aus Scientology dann von der Gemeinschaft nachträglich eingeschüchtert und bedroht”, fragt Gandow. Er selbst habe mit vielen Betroffenen zu tun gehabt, denen es so erging. “Leute, die zuvor Mitglieder waren, trauen sich nicht, sich öffentlich von Scientology zu distanzieren”, schildert der Sektenexperte. Dies sei kein Einzelfall, sondern die Regel. “Bei Scientology duldet man keine Kritik”, ergänzt Gandow. Auch das aufgetauchte Tom-Cruise-Video bestätige diese Auffassung. “Das Interview macht auf Außenstehende zwar einen wirren Eindruck, aber die Botschaft ist für Scientologen klar: Entweder man ist mit der Organisation oder gegen sie”, analysiert Gandow.

Unterdessen versuchte die Hackergruppe “Anonymous” in der vergangenen Woche die US-Homepage von Scientology durch gezielte Angriffe zum Absturz zu bringen. Im Netz wurde zu diesem Zweck zudem das Projekt “Chanology” http://partyvan.info/index.php/Project_Chanology gestartet, in dem die Gruppe zu einem weltweiten Hackerangriff auf die Religionsgemeinschaft aufruft. Langfristige Ziele sind die Rettung der Menschen vor Scientology und die Zerstörung der Organisation.

Die Scientology Kirche ist in Portugal, Spanien und Südafrika 2007 offiziell als Religion anerkannt und eingetragen worden. “Scientology ist in 163 Ländern der Welt vertreten, aber nicht in allen offiziell als Religion anerkannt”, schildert Weber. Etwa 30.000 Mitglieder hat die Gemeinschaft Schätzungen zufolge in Deutschland. (Ende)

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Skype: “Die Sprachqualität bei WLAN haben wir im Griff”

Playstation Portable wird per Firmenupdate zum VoIP-Gerät

Tallinn - Inhaber der Playstation Portable (PSP) können ab sofort auch Skype über ihr Gerät nutzen. Wie Sony und Skype gestern, Mittwoch, bekannt gegeben haben, wird die jüngste PSP-Generation mittels Firmware-Update auf Version 3.90 automatisch zum VoIP-Gerät umfunktioniert. Neben Anrufen anderer Skype-User kann auch der zahlungspflichtige SkypeOut-Dienst verwendet werden, der günstige Telefongespräche mit Festnetz- und Mobilfunkanschlüssen erlaubt. Die Befürchtung, dass die PSP-WLAN-Anbindung für Probleme bei der Sprachqualität sorgen könnte, hegt Skype hingegen nicht.

“Die Sprachqualität bei WLAN haben wir sehr gut im Griff. Von Anfang an haben wir die Sprach-Engine dahingehend optimiert, dass sie auch mit schwierigen Verbindungen zurecht kommt. Ob es sich um PCs, Notebooks oder WLAN-fähige mobile Geräte handelt, ist dabei zweitrangig”, verrät Gareth O’Loughlin, General Manager of Mobile and Hardware Devices, im Gespräch. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen biete sich an, so O’Loughlin. Während Skype auf einer Reihe von mobilen Plattformen Fuß fassen wolle, habe Sony nach neuen interessanten Kommunikationsmöglichkeiten für seine PSP-User gesucht.

Als Wermutstropfen gilt, dass das Upgrade der VoIP-Funktionalität nur von Besitzern der PSP-2000-Reihe durchgeführt werden kann. Sony führt diese Beschränkung auf die geringen RAM-Werte der 1000er-Modelle zurück. Für die Bedienung werden zudem zwei Zubehörteile benötigt. Neben dem PSP-Headset muss auch die Remote Control der PSP-Kopfhörer herhalten. Wie John Koller in einem Videoblog-Beitrag ankündigte, wolle man aber in naher Zukunft ein neues Bundle einführen, das auf die Skype-Funktionalitäten zugeschnitten ist. (Ende)

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