Archive für 13.2.2008

Energiegewinnung durch Müllentsorgung als Wachstumsmarkt

Frost & Sullivan geht von 100 neuen Anlagen bis 2012 aus

London - Die Abfallgesetze in Europa werden in den kommenden Jahren dazu führen, dass der Markt für Müllverbrennungsanlagen kontinuierlich ansteigen wird. Zu diesem Schluss kommt das Unternehmensberaterteam von Frost & Sullivan http://www.frost.com. Abfallwirtschaft in Europa sei schon längst kein reines Transport - und Beseitigungsgeschäft mehr. Die gesetzlichen Neuerungen haben in den vergangenen zehn Jahren für die entscheidenden Schritte zur Umsetzung von neuen Technologien und innovativen Recycling-Lösungen gesorgt.
Die Abnahme der klassischen Mülldeponien führt zu neuen und innovativen Alternativlösungen. Die örtlichen Verwaltungen sehen die Energiegewinnung durch Müllverbrennung als die einzig wirkliche Alternative zu Mülldeponien, kommen die Analysten zum Schluss. Das werde trotz der steigenden Bedeutung von Recycling und biologischer Abfallbehandlung der Fall sein. Die Experten rechnen damit, dass die Kapazitäten für Müllverbrennungsanlagen in den kommenden zehn Jahren um weitere 13 Mio. Tonnen anwachsen werden. Daher müssen mehr als 100 neue Anlagen entstehen.

“Euphorisch sind die Marktteilnehmener vor allem im Bereich energieerzeugenden Müllverbrennung. Sie sehen beste Investitionsmöglichkeiten sowohl bei einzelnen Projekten als auch bei Firmen, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben”, berichtet das Unternehmen. “Überall in Europa sind Entsorgungs- und Energieeinrichtungen meist in öffentlicher Hand”, meint John Raspin, Leiter der Abteilung Energie und Umwelt bei Frost & Sullivan. “Dies ändert sich jedoch zunehmend, da die Errichtung neuer, umweltfreundlicherer Anlagen größere Investitionen erfordert. Die Tatsache, dass die von den Anlagen gewonnene Energie profitabel verkauft werden kann, zieht Investoren an und begünstigt Partnerschaften mit Energieversorgungsunternehmen. Müllverbrennungsanlagen sind auf bestem Wege, profitable Selbstläufer zu werden.”

Die Analysten gehen davon aus, dass private Unternehmen mehr Verantwortung in diesem Sektor übernehmen werden, auch wenn bis heute die meisten Investoren vor allem aus dem Bereich Energieversorgung, Ingenieurwesen oder dem Technologiesektor kommen. Erklärbar sei dies auch mit den Ausgliederungstendenzen im öffentlichen Sektor, die ebenfalls für eine verstärkte Nachfrage nach privatem Kapital sorgen.

“Der Trend zu Alternativen zu Mülldeponien wird auch weiterhin für technologische Innovation sorgen”, meint Raspin, der davon ausgeht, dass die Errichtung von weiteren Müllverbrennungsanlagen in weiten Teilen Europas auch weiterhin renditeträchtige Investitionen anziehen werde. “Ebenso wie es weitere Konsolidierungstendenzen geben wird, dürfte es auch als sicher gelten, dass dieser Wachstumsmarkt weiterhin eine ganze Reihe von Investoren aus unterschiedlichsten Bereichen anziehen wird.” (Ende)

Anzeige: Schönheit hat jetzt eine neue Plattform: www.supermodels24.info

Anzeige: Neue Presseberichte über ZARO Biotec offenbaren Geheimnisse der Teilchenergie: http://www.zarobiotec.com/11.html

|