Archive für Juni 2008

Schwarzarbeit: Jeder Zweite als Auftraggeber

Illegaler Nebenverdienst wird meist gutgeheißen

Stuttgart - Jeder zweite Deutsche hat schon einmal Schwarzarbeit in Auftrag gegeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Magazins Reader’s Digest www.rd.com/international/de , durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Emnid. Allerdings ließen nicht nur die weniger finanzstarken Haushalte Arbeiten gern mal ohne Rechnung erledigen. So gaben 64 Prozenten der Befragten, die mehr als 2.500 Euro monatlich zur Verfügung haben, an, dass sie im vergangenen Jahr Schwarzarbeiter beschäftigt hätten - teilweise mehr als einmal.

Die Umfrage an 1.100 Personen ergab zudem, dass kaum ein Unrechtsbewusstsein in Bezug auf Schwarzarbeiten besteht. Ein nicht legaler Zuverdienst neben den regulären Arbeitseinkünften werde meist für gut gehalten. Bei Menschen, die Sozialleistungen beziehen und sich darüber hinaus durch Schwarzarbeit ihre finanziellen Mittel aufbessern wolle, fiele das Verständnis aber geringer aus. Besonders häufig werde dem Magazin zufolge in den nördlichen Bundesländern illegal gearbeitet. Dabei würde das Spektrum der anfallenden Arbeiten vom Putzen über kleinere handwerkliche Arbeiten bis zum kompletten Hausumbau reichen. Die ehrenvollen Schlusslichter des Bundesländer-Rankings sind Thüringen und Sachsen. “Nur” 29 Prozent hatten hier eingeräumt, Arbeitsleistungen hin und wieder ohne Rechnung erbringen zulassen.

“Generell gibt es aber keine belastbaren Zahlen was die Schwarzarbeit angeht”, sagt Klaus Salzsieder von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit FKS http://www.fks.zoll.de im Gespräch mit pressetext. Die FKS ist die Abteilung des deutschen Zolls, der sich mit der Bekämpfung und Verfolgung von Schwarzarbeit beschäftigt. Die Schätzungen schwanken zwischen 350 Milliarden Euro, die der Wirtschaft pro Jahr durch die Schattenwirtschaft entzogen werden, und 30 Milliarden Euro, die von der dänischen Rockwool-Stiftung http://www.rff.dk errechnet wurden. Ein Trend pro oder contra Schwarzarbeit ließe sich daher nur schwer ableiten. “Zwar haben wir in den vergangenen Jahren mehr Überprüfungen durchgeführt und mehr Verfahren eingeleitet. Das lässt sich aber nicht etwa auf gestiegene Schwarzarbeit zurückführen, denn wir haben aber auch personell und methodisch aufgerüstet”, erklärt Salzsieder.

Die Recherchen der Rockwool-Stiftung hatten für die vergangenen Jahre eine leicht abnehmende Bereitschaft zur Schwarzarbeit verzeichnet. Dennoch hätten rund 25 Prozent der Deutschen schon einmal schwarz gearbeitet oder seien bereit dazu. Im Schnitt werde siebeneinhalb Stunden pro Woche illegal gearbeitet, für einen Stundenlohn von 10,40 Euro.

“Grundsätzlich wird der vermeintliche Arbeitgeber, der einen Auftrag schwarz vergeben hat, härter bestraft, als der Arbeitnehmer”, erläutert Salzsieder die Handhabe bei der Strafverfolgung. “In den uns bekannten Fällen handelt es sich nahezu immer um eine Straftat, die dann mit Geldbußen oder einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet wird. Beim Arbeitnehmer kommt es darauf an, was genau er gemacht hat, ob beispielsweise auch Leistungsbetrug vorliegt.” Im Jahr 2007 sind so Bußgelder in Höhe von 52 Mio. Euro und Haftstrafen in Summe von knapp 1.400 Jahren verhängt worden. (Ende)

ZARO-Tachyonenenergie ist schön und schützt vor E-Smog

Genialer Funsport für Events

Veranstaltungen, Firmenevents und Public Viewings suchen jetzt neue Attraktionen

Innsbruck - Was muss ein Eventer bieten, wenn er mit einem sportlichen Programm punkten will? - Einen Newswert, Gewinnung von Aufmerksamkeit, Interaktion, Spannung und Spaß! Wer das schafft, hat gute Karten. Dass das Handling der Ausrüstung und die Durchführung einfach sein soll, versteht sich von selbst.

Den Newswert und die Aufmerksamkeit schafft Sixcup vorerst durch die bunten Würfel und die Cups, die ganz anders aussehen als alles, was man sonst auf Sport- und Eventplätzen zu sehen bekommt. Ein Eye-Catcher, der Leute anzieht, um den Kunden für sich zu interessieren. Kunden von Firmenevents sind sehr oft auch Leaderpersönlichkeiten, daher ist der Anspruch auf etwas Neues stets eine Herausforderung für den Eventanbieter.

Das “Geheimnis” liegt aber im Spiel. Das Easy-Game ist ein 12-Minuten-Spiel, bei dem bis zu 12 Spieler/innen die Würfel so oft wie möglich in die Cup zu schießen versuchen. Viele Cup-ins und hohe Zahlen sind gleich entscheidend wie der Speed.

Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Glück verleihen dem Game eine Dramaturgie, die zugleich auch hervorragenden Stoff für den Eventmoderator bietet, der die Eventbesucher auch akustisch in Stimmung halten muss.

Sixcup ist wie eine spannende Sportmoderation, bei der die Teilnehmer die Stars sind. Dieser neue Funsport sorgt für ein unvergleichbares Spiel- und Teamerlebnis.

Bei öffentlichen Events, wie z.B. bei den bevorstehenden Public Viewings der EM08, kommt noch ein anderer Anspruch hinzu. Die Besucher machen mit, wenn es etwas zu gewinnen gibt. Das Cup-in-one-Game von Sixcup wurde speziell dafür entwickelt und schafft an einem guten Eventtag locker ein paar hundert Kunden. Man kann spielen, lachen und gewinnen. Nebenbei bindet man die Teilnehmer und das Publikum an seine Station.

Stefan Schranz, der Erfinder von Sixcup, innoviert auch in Sachen Ablaufdesign. Wie kann man schöne Eventgames gestalten? Wie werden Eventkunden begeistert? Wie schafft man Kundenbindung? Das One-Drink & 100-Euro-System verrät unter vielen weiteren Vorschlägen, wie das funktioniert. Sixcup-Sounds, Regeln und Scorecards können natürlich kostenlos von http://www.sixcup.org downgeloadet werden.

Was das Handling von Sixcup betrifft, läuft dieser neue Funsport bei den Eventern offene Tore ein. Indoor, Outdoor, auf Gras, Sand und mitten in der City - Sixcup kann fast überall gespielt werden. Das Equipment ist in wenigen Minuten aufgebaut und kann sogar in einem VW Golf transportiert werden. Die Sixcup Organisation liefert die Game-Manager dazu oder die Eventanimateure checken selbst in wenigen Minuten die Spielanleitung und managen die Games.

Peter Taschler - Geschäftsführer der “eventation”, der soeben mit 210 Spielern von Price Waterhouse Rumänien hoch über der Olympiastadt Innsbruck ein großers Sixcup-Game absolviert hat, ist begeistert. “Wir spielen selbst ganz fanatisch Sixcup. Und unsere Kunden sind schlichtweg begeistert. Die hervorragenden Feedbacks zeigen, dass etwas Neues in der Art von Sixcup schon längst erwartet wurde.

Sportkraft mit Tachyonenenergie

Wasser als Hauptgrund für Armut

Experte: Nur angepasste Lösungsvarianten garantieren Versorgungssicherheit
Berching - Für Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländer ist die Verfügbarkeit von Wasser nicht nur eine Frage des physischen Überlebens, sondern auch ein Hauptgrund für Armut und fehlende Bildung. Zu diesem Schluss kommt der Umweltpreisträger der Deutschen Bundesstiftung Umwelt DBU http://www.dbu.de, der Unternehmer Hans G. Huber. Der Experte argumentiert damit, dass das Wasserholen die zeitaufwändige Aufgabe von Kindern und Frauen sei. Dadurch bleibe keine Zeit für Erziehung, Bildung und damit für Zukunftsperspektiven.

Huber, der für seine Technologie zur Frischwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung 2006 von der DBU mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet wurde, hat bei der Eröffnung der Ausstellung “WasserWissen” http://www.wasser-wissen.net die Notwendigkeit einer effektiven Wasserversorgung betont. Um das Ziel zu erreichen seien große Anstrengungen erforderlich. Neben neuen Technologien der Abwasserbehandlung und der Wiederverwendung müssten alle Beteiligten umdenken. Die Ausstellung “WasserWissen” wurde als Wanderausstellung konzipiert und geht ab November 2009 deutschlandweit auf Reise.

“In den süßwasserreichen Ländern Europas ist das Thema Wassersparen nicht zielführend, denn alle Systeme, egal ob Zu- oder Abwassersysteme brauchen einen regen Durchfluss”, erklärt Huber, dessen Unternehmen weltweit mit Wassertechnologien beschäftigt, gegenüber uns. Ganz anders sehe die Situation allerdings schon in Südeuropa aus. Hier müsse aufgrund der Nicht-Verfügbarkeit gespart werden. “Da tritt natürlich erstmals auch die Frage nach einem geschlossenen Kreislauf beim Wasser auf - das heißt eine Wiederverwendung des aufbereiteten Abwassers”, meint Huber. Der Experte betont, dass allein für die Toilettenspülung 30 Prozent des Wasserverbrauchs in einem Haushalt anfallen. “Da gilt es natürlich, die Wasseraufbereitungstechnologien weiter zu entwickeln.”

Der zweite große Problembereich betreffe die Frage der Abwässer. “Da wird nach Lösungen gesucht, die bezahlbar und bedienbar sind”, betont der Fachmann. “Wir haben 150 Jahre gebraucht, um solche Lösungen, wie wir sie heute in europäischen Städten haben, zu schaffen.” Diese lokalen Lösungsvarianten ließen sich auch nicht einfach auf andere Regionen oder Städte umlegen. Als Beispiel führt Huber etwa die Ausbringung von Abwässern in Felder mit Nutzpflanzen an. “Das kann man nur dort machen, wo die Sonneneinstrahlung gering ist, da ansonsten die Böden versalzen.” Gerade dieses Beispiel mache es deutlich, dass die Problematik sehr vielfältig sei. Viele Probleme, etwa die zu starke Entnahme von Grundwasser aus der Umgebung für die Versorgung von Mega-Citys sei vielfach auf die Kurzsichtigkeit der Menschen zurückzuführen.

Gerade die Mega-Citys, die in den kommenden Jahren einen Großteil der Weltbevölkerung aufnehmen, würden eine Reihe von Problemen aufwerfen. “Es geht natürlich auch um die Nahrungsmittelversorgung, die ebenfalls wieder Wasser erfordert”, betont Huber. Obwohl global derzeit sehr viel getan und zum Teil vernünftige Vorschläge eingebracht werden, sind die Herausforderungen groß. “Es geht letztlich darum, angepasste Lösungen für jede einzelne dieser großen Städte zu finden.” Das müsse man auch den Politikern, die gerne Beispiele europäischer Städte eins-zu-eins in andere Nationen übertragen wollen, beibringen, meint Huber abschließend gegenüber uns. (Ende)

Sauberstes Energiewasser

“Gewaltspiele haben in Kinderzimmern nichts zu suchen”

Bayerns Ministerpräsident fordert Investitionen in den Jugendschutz

München - Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein hat gestern, Montag, auf dem Kongress “Munich Gaming” in München die Digitalspieleindustrie als Zukunftsmarkt mit großen Chancen bezeichnet. Gleichzeitig forderte er die Branche aber auch dazu auf, sich offen mit den kritischen Aspekten des Games-Sektors auseinanderzusetzen. “Ziehen Sie sich nicht darauf zurück, dass der Zusammenhang zwischen Gewaltspielen und Gewalttätigkeit nicht eindeutig belegbar ist. Investieren Sie in den Jugendschutz”, sagte Beckstein. In diesem Zusammenhang hob er auch die Wichtigkeit hervor, dass Politik und Spieleindustrie den gemeinsamen Dialog aufrechterhalten. “Ziehen wir gemeinsam an einem Strang, denn Gewaltspiele haben in unseren Kinderzimmern nichts zu suchen”, forderte Beckstein.

„Die Games-Branche hat einerseits ein großes Arbeitsplatz- und Zukunftspotenzial. Sie kann jungen Menschen spielerisch den immer wichtigeren Umgang mit der Informationstechnologie vermitteln und strategisches Denken fördern”, stellte Beckstein fest. Es sei positiv zu werten, dass das von den Spielentwicklern entworfene Spieleangebot zunehmend abwechslungsreicher werde und die Industrie vermehrt auch auf Spiele mit pädagogischem Ansatz setze. “Solche Spiele brauchen wir”, betonte Beckstein. “Andererseits ist die Branche aber auch gefordert, sich offen mit den kritischen Aspekten elektronischer Spiele wie Vernachlässigung sozialer Kontakte, Bewegungsarmut, eingeschränkte Kontrollmöglichkeit der Erziehungspersonen oder Suchtgefahr auseinanderzusetzen”, ergänzte Beckstein.

Vor allem die Weiterführung des Dialogs zwischen Vertretern aus dem Politik- und dem Industriebereich strich der bayerische Ministerpräsident als unbedingt notwendig hervor. “Die Gaming-Branche geht mit Optimismus in die Zukunft. Mir ist wichtig, dass Politik und Spielebranche im Dialog bleiben, um die Chancen im Blick zu behalten und gemeinsam gegen unerwünschte Nebenwirkungen zu kämpfen”, erklärte Beckstein und verwies dabei gleichzeitig auf den von der Staatsregierung unterstützten Cluster audiovisuelle Medien http://www.cam-bayern.de. Dieser stehe in einem ständigen Austausch mit den Vertretern der Games-Branche in Bayern.

Einen Schritt in die richtige Richtung stelle weiters der auf Bestreben der Bundeskanzlerin vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) http://www.biu-online.de ins Leben gerufene “Runde Tisch der Verantwortung” dar. Im September vergangenen Jahres trafen sich so auf Einladung des BIU 25 bundesweit maßgebliche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Bildung sowie Kinder- und Jugendschutz, um Lösungsansätze für den Jugendmedienschutz zu diskutieren. “Mit dem Runden Tisch wollen wir uns dem gesellschaftlichen Dialog stellen und zeigen, dass wir bereit sind, uns kritisch und offen mit dem Thema Computerspiele auseinanderzusetzen”, erklärt Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU, im Gespräch mit uns. Die Veranstaltung sei aber keine einmalige Angelegenheit, sondern vielmehr als regelmäßige Einrichtung gedacht. “Der Runde Tisch der Verantwortung findet anlassbedingt statt. Sein nächster Termin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau fest”, so Wolters abschließend. (Ende)

Babys mit Energy

Digitale Überwachung: 100.000 US-Surfer ausspioniert

Daten werden ohne das Wissen der Nutzer gesammelt

Washington - In den USA sollen Internetprovider das Surfverhalten von mindestens 100.000 Bürgern mitgeloggt und analysiert haben. Wie die Washington Post http://www.washingtonpost.com berichtet, kam dabei eine speziell entwickelte Werbekontroll-Software zum Einsatz, die das komplette Online-Verhalten der Nutzer ausspioniert und aus den gewonnenen Informationen detailreiche Profile erstellt hat. Davon betroffen sind neben den besuchten Internetseiten auch gesendete E-Mails und einzelne Suchabfragen der User. Die auf diese Art gesammelten Daten können dann an Werbepartner verkauft werden, damit diese ihre Werbebotschaften punktgenau auf den User und seine jeweiligen Interessen zuschneiden können. Nach dem Bekanntwerden der Internetspionageaktion regt sich nun heftige Kritik an den angewandten Praktiken. So fordern Datenschützer eine Nachbesserung der Datenschutzbestimmungen, verstärkte Aufklärung der Nutzer in Bezug auf digitale Beschnüffelung und ein generelles Verbot des Anzapfens des Internetverkehrs.

Ein derartiges Vorgehen sei untragbar, kritisieren US-amerikanische Datenschützer. Vor allem der Umstand, dass das systematische Datensammeln ohne die ausdrückliche Einwilligung und das Wissen der Nutzer geschehe, sei äußerst bedenklich. Tim Berners-Lee, ein Vordenker des World Wide Web, sieht die Zukunft des Internets in Anbetracht solcher Entwicklungen in Gefahr. “Ein Missbrauch solcher Daten wäre jederzeit möglich”, stellt er fest. Beispielsweise habe er keine Lust, dass seine Krankenversicherung wisse, zu welchen Themen er im Netz recherchiert hat. “Wir wissen zwar von solchen Praktiken, haben aber noch mit keinem konkreten Fall zu tun gehabt”, erklärt Rainer Hämmer, stellvertretender Landesbeauftragter für den Datenschutz in Niedersachsen http://www.lfd.niedersachsen.de, auf Anfrage von pressetext. Es sei in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen, dass in Deutschland in jedem Bundesland eine eigene Landesbehörde für Datenschutzbelange zuständig ist. “An uns ist jedenfalls noch kein Betroffener herangetreten”, schildert Hämmer.

Zum Einsatz kam in den betroffenen Überwachungsfällen in den USA die Methode der so genannten “Deep Packet”-Inspektion. Dabei werden alle Vorgänge, die ein Nutzer online tätigt, in Datenpakete unterteilt und einzeln analysiert. Die Analyseergebnisse werden anschließend den jeweiligen Usern zugeordnet und ein entsprechendes Interessensprofil erstellt. Die angewandte Methode ist es auch, die Internetprovider als Argument für sich einsetzen, um den Vorwurf der Datenschützer zurückzuweisen. Bei der Tiefenanalyse würden keinerlei Daten erhoben, die zu einer persönlichen Identifizierung der einzelnen Nutzer herangezogen werden könnten, heißt es von Providerseite. Das eingesetzte Verfahren sei vielmehr äußerst sicher und anonym. “Wir halten uns beim Thema Datenschutz an die in Deutschland geltende Gesetzgebung. Unter anderem bedeutet das, dass wir grundsätzlich keine Nutzungsdaten von Kunden speichern und dies auch in Zukunft nicht vorhaben”, betont Sonja Schaub, Sprecherin des deutschen Internetproviders Hansenet http://www.hansenet.de, gegenüber uns.

Bereits vor knapp einem Monat hatte ein erster Test eines ähnlichen Werbesoftwaresystems namens “Phorm” in Großbritannien für Aufregung gesorgt. Laut einem Bericht der Zeitung Daily Mail http://www.dailymail.co.uk gab der britische Internetprovider British Telecom bekannt, bereits 36.000 Kunden in Bezug auf ihr Online-Verhalten ausspioniert zu haben. (Ende)

Sportliche Power mit Tachyonen-Energie

Millionengewinnerin bei Internet-Gratis-Lotterie LOTTY.de

Kostenlose Internet-Lotterie bringt Gewinnerin aus Wesel eine Mio. Euro

Hamburg - Seit zwei Jahren spielt Ellen Kleye regelmäßig bei der kostenlosen Online-Lotterie http://www.lotty.de mit ihren persönlichen Glückszahlen. Bis vergangenen Donnerstag erhielt sie abends stets die E-Mail mit den gezogenen Gewinnzahlen und hatte kein Glück. “Da mich das Mitspielen keinen Cent kostete, war ich nicht enttäuscht und spielte immer wieder mit”, so die 77-Jährige.

32, 44, 26, 12, 14, 29 und 38 addieren sich zu einer Million Euro!

Am Freitag morgen wurde Ellen Kleye mit einem freudigen Anruf geweckt: “Frau Kleye, Sie haben gewonnen!” Die Mutter von zwei Kindern bekommt eine Million Euro, die als Rente 299 Monate lang in Höhe von jeweils 3.333 Euro ausgezahlt werden.

Ellen Kleye kann das Geld gut gebrauchen. “Ich werde als erstes mein schrottreifes Auto loswerden und einen bequemen, sicheren Wagen anschaffen”, freut sich die rüstige Vereinswirtin. Was sie sonst noch mit dem Geld machen wird, weiß sie noch nicht genau. “Auf alle Fälle werde ich einiges davon in die Ausbildung meines Enkelsohns stecken.”

Free Lottery - Wie echtes Lotto nur ohne Geldeinsatz!
Die Hamburger Internetpioniere Netzpiloten haben die kostenlose Online-Lotterie LOTTY im Jahr 2003 erworben und in ihr weitläufiges Gewinnspiel-Netzwerk (u.a. http://www.gewinnspiele.de, http://www.winwin.de , http://www.tippdienst.de) integriert. Die Teilnehmer des werbefinanzierten Spielservices wählen sechs aus 49 Zahlen aus und nehmen damit an einer Millionenziehung teil, ohne dass ein Einsatz bezahlt werden muss.

“Wir freuen uns riesig, dass wir nach unzähligen Klein- und Mittelgewinnen, dieses Jahr unseren ersten Hauptgewinner beglücken können”, erklären die Netzpiloten-Gründer Wolfgang Macht und Matthias Dentler. LOTTY hat täglich rund 200.000 Mitspieler, die um die Chance auf eine Million Euro spielen. Der renommierte Versicherer SCA Promotions Inc. aus den USA garantiert für den rechtmäßigen Ablauf der Ziehungen und gibt jeden Abend die Ergebnisse bekannt.

Über die Netzpiloten AG Internetgruppe
Die Netzpiloten entwickeln seit 1996 nutzerfreundliche Navigations- und Gewinnspielservices für das Internet. Mit Sitz in Hamburg, Berlin und Barcelona betreibt die Firmengruppe erfolgreiche redaktionelle Formate (http://www.blogpiloten.de , http://www.netzpiloten.de) sowie das größte deutschsprachige Online-Gewinnspiel-Netzwerk s.o.. Homepage: http://www.netzpiloten.com

KONTAKT:
POSITION Institut für Kommunikation
Michael Mohr
Tel: 0221-931 806 50
Fax: 0221-331 807 4
michael.mohr@position.de

Netzpiloten AG
Helga Gehrmann
Tel: 040-75117-0
mobil: 0172 517 5723
presse@netzpiloten.com (Ende)

Immer schön funkeln und dabei energetisch versorgt werden

“Schweizer Bankgeheimnis begünstigt Wirtschaftskriminalität”

Entlassener Banker kritisiert Machenschaften in Steueroasen

Frankfurt am Main/Köln - Im Zuge der Ermittlungen deutscher Finanzbehörden nach Steuersündern, die Steueroasen in der Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und Österreich nutzen, hat nun der Bankenmanager Rudolf Elmer beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde gegen das Schweizer Bankenrecht eingelegt. Wie die Financial Times Deutschland heute, Donnerstag, berichtet, wirft der Finanzexperte dem Schweizer Bankenrecht eine “kriminelle Unterstützung für Wirtschaftskriminalität” vor. Steuerhinterziehung würde somit nicht nur im großen Stil begünstigt, sondern auch aktiv zu realisieren versucht. “Die Schweiz hat sich bereits seit der Nazizeit als logistisches Zentrum der internationalen Wirtschaftskriminalität etabliert. Von daher kann ich dieses Vorhaben nur gut heißen”, unterstreicht Werner Rügemer, Vorsitzender der Business Crime Control http://www.wirtschaftsverbrechen.de, gegenüber uns.

Elmer, der bis zu seiner Entlassung für die Privatbank Julius Bär http://www.juliusbaer.com im karibischen Steuerparadies der Kaimaninseln tätig war, verfügt eigenen Angaben nach über Daten zu 300 dort ansässigen Konten. Diese brisanten Informationen wolle er jedoch nicht veröffentlichen oder verkaufen. Ziel der Beschwerde seien somit nicht primär steuerflüchtende Privatleute oder Unternehmen als vielmehr das “Schweizer System des Bankgeheimnisses”. “Dieses System begünstigt die Organisation und Bereitstellung einer finanziellen Parallelstruktur. Durch anonyme Konten, undurchsichtige Treuhänder und nicht zuletzt durch die in die Kritik geratenen Stiftungen entzieht man sich der in anderen Rechtsstaaten gültigen Gesetze für den Finanzmarkt”, verdeutlicht Rügemer.

Finanzexperten nach gestaltet sich vor allem die Gesetzeslage, die es Zeugen in Rechtsfällen erlaubt, anonym zu bleiben, als eines der größten Probleme. “Wenn das Bankgeheimnis durch die Aussagen in Gefahr gebracht wird, bleiben Zeugen anonym. Dies bedeutet zwangsläufig, dass faire Verhandlungen nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich sind”, sagt Rügemer auf Nachfrage von uns. Laut dem Bericht könnte die von Elmer angestrebte Beschwerde auch angesichts der Ermittlungen der deutschen Behörden gegen Liechtenstein an Bedeutung gewinnen. Elmers Plänen nach sollen die Informationen über Steuerhinterziehungen bei Julius Bär, die über die Kaimaninseln abgewickelt wurden, dem Straßburger Gericht in Form von internen Protokollen und Beweisen über gefälschte Dokumente vorgelegt werden.

Diese Beweise sollen Elmer in seiner Argumentation stützen, dass Julius Bär wissentlich zur Steuerhinterziehung ermutigt habe. Zudem wirft der ehemalige Bankmanager den Schweizer Behörden vor, dass diese seine Menschenrechte und die seiner deutschen Frau und seines Kindes verletzt haben, indem sie die Teile des Bankengesetzes nutzten, die die Möglichkeit einer nicht-öffentlichen Gerichtsverhandlung einräumen. Unterdessen haben Schweizer Regierungsvertreter Elmers Leseart des Gesetzes zurückgewiesen. “Den Banken ist das Rechtsbrechen bewusst. Schließlich nutzen sie wissentlich die Möglichkeiten der über die Jahre entstandenen Steueroasen in Form einer kaskadenartigen Hintereinanderschaltung im Netzwerk aus”, so Rügemer. Nach Schätzungen der Deutschen Steuer-Gewerkschaft haben allein die deutschen Bundesbürger mittlerweile zwischen 300 und 400 Mrd. Euro im steuerbegünstigten Ausland angelegt - vor allem in der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg. (Ende)

Energieträger als Schutz vor E-Smog

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